Von: Ivd
Bozen – 304 Teilnehmende, 77 Gemeinden, sechs landesweite Treffen und vor allem eine klare Botschaft: Offene Jugendarbeit, die unter anderem in Jugendtreffs, Jugendzentren und Jugendräumen stattfindet, ist unverzichtbar für starke, lebenswerte und zukunftsorientierte Gemeinden. Mit der Initiative „Offene Jugendarbeit bringt’s“ hat der Dachverband netz | Offene Jugendarbeit im Jahr 2025 wichtige Schritte gesetzt.
Den Auftakt der Initiative „Offene Jugendarbeit bringt’s“ hat eine große Veranstaltung in Bozen gebildet, bei der Vertreter aus Politik und der Offenen Jugendarbeit (OJA) gemeinsam den Grundstein für die Initiative legten. Es folgten sechs landesweite Treffen in allen Teilen Südtirols. Insgesamt 304 Personen aus 77 Gemeinden kamen den Einladungen nach: darunter Fachkräfte aus der Offenen Jugendarbeit, Bürgermeister, Gemeindejugendreferenten und Gemeindesekretäre.
Ziel der Initiative ist es, die Sichtbarkeit der Offenen Jugendarbeit zu erhöhen, ihre Qualität langfristig zu stärken und den Dialog zwischen Gemeinden und Offener Jugendarbeit zu vertiefen. Ein weiterer wichtiger Part der Initiative waren die über 70 gestalteten Plakate, die im Laufe des Jahres in ganz Südtirol aufgehängt wurden. Sie zeigen Jugendliche, Jugendarbeiter und Unterstützer der OJA und machen sichtbar, was Offene Jugendarbeit leistet: Räume schaffen, Perspektiven eröffnen, Beteiligung ermöglichen und noch vieles mehr.
„Die Initiative hat zahlreiche Begegnungen ermöglicht und eine klare Botschaft vermittelt: Wer in junge Menschen investiert, investiert in die Gegenwart und in die Zukunft der Gemeinden. Der erfolgreiche Abschluss der Initiative zeigt, wie groß der Bedarf an Austausch ist und wie viel Potenzial in guter Zusammenarbeit steckt. Wir schließen mit dem Jahr 2025 ebenso die Initiative ab, die Ziele und die Gedanken von „OJA bringt’s“ werden wir uns allerdings bewahren“, betont netz-Präsident Wolfram Nothdurfter.
Landesrat Philipp Achammer unterstreicht ebenso die Wichtigkeit der Offenen Jugendarbeit: „Die Initiative hat deutlich gezeigt, dass wir weiterhin auf die Förderung der Offenen Jugendarbeit setzen müssen: Schaffen wir Räume für Jugendliche und ermöglichen ihnen Beteiligung, legen wir den Grundstein für starke, lebendige Gemeinden.“
Konrad Pamer, Amtsdirektor für Jugendarbeit, schließt sich an: „Offene Jugendarbeit bringt’s‘ verdeutlicht den hohen Stellenwert der Offenen Jugendarbeit in der Jugendpolitik Südtirols. Für die öffentliche Verwaltung ist es entscheidend, gemeinsam mit den Gemeinden verlässliche Rahmenbedingungen und Förderstrukturen zu schaffen, damit jugendpolitische Maßnahmen nachhaltig und wirksam umgesetzt werden können. Aus Sicht des Amtes für Jugendarbeit ist es mit der Initiative gelungen, klare Zuständigkeiten, Initiativen und tragfähige Kooperationen aufzuzeigen und zugleich zu stärken. Damit junge Menschen in Südtirol auch weiterhin stabile und zeitgemäße Angebote vorfinden, bauen wir auch zukünftig unsere Netzwerke nach Innen und nach Außen weiter aus und machen dies sichtbar.“
Die Initiative „Offene Jugendarbeit bringt’s“ wurde vom Dachverband netz | Offene Jugendarbeit gemeinsam mit dem Handlungsfeld der OJA umgesetzt. Sie wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) unterstützt und von der Autonomen Provinz Bozen gefördert.




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