Ergebnis der Spontanbefragung

“Das Autofahren muss einem vermiest werden”

Mittwoch, 13. Oktober 2021 | 08:01 Uhr

Bozen – Die Geduld der Autofahrer wird in der Südtiroler Landeshauptstadt immer wieder auf die Probe gestellt. Laut einer Spontanbefragung auf Südtirol News glauben 90 Prozent der Teilnehmer, dass es innovativere Konzepte wie mehr Unterführungen, eine Mini-Metro oder Tunnels braucht, um die Verkehrssituation zu verbessern.

Doch ein Blick in den Kommentarbereich zeigt, dass sich bei vielen Ernüchterung breitgemacht hat. so meint etwa @Doolin: “…wenn man das schon hört: neue Konzepte!…in Bozen ist das ja zum Lachen…man realisiert nicht mal uralte Konzepte…kleines Beispiel: In den 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wollte man am Bahnhofsplatz eine Fussgängerunter- oder -oberführung bauen…was gibt es dort heute? ein Witzrondell mit zwei Ampeln…”

User @Wolf schreibt: Statistisch sind nur sieben Prozent der individuellen Fahrten in der Stadt notwendig. Hielten sich alle daran, wäre das Thema vom Tisch. Da dem nicht so ist, müssen strenge Gesetzte die Angelegenheit regeln. Innenstadtsperrung, Carsharing, eigene Autos nur mehr mit E-antrieb, hohe Parkgebühren, öffentliche Verkehrsmittel verbessern. Kurz! Das Autofahren muss einem vermiest werden.”

@alpenfranz hat hingegen konkrete Ideen: “Eine S Bahn/ U Bahn mit mindestens zwei Linien. Linie 1: Eine von Branzoll über Leifers, Messe Bozen, Drusus Straße, Mazzini Platz, Fagenstraße, Seilbahn jenesien
Linie 2: Kaltern, St.Michael, St. Pauls, Sigmundskron, Meraner Kreuzung, Krankenhaus, Grieser Platz, Mazzini Platz, Siegesplatz, Walter-Platz, Bahnhof, rentsch, Kardaun (Eggental Einfahrt) Blumau
zusätzlich Eisackuferstrasse eine dritte Spur ( rechts von den Autobahn Pfeilern) NUR Auffahrt, für jene die auf die Mebo oder Autobahn Einfahrt Süd müssen.”

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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34 Kommentare auf "“Das Autofahren muss einem vermiest werden”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
13 Tage 19 h

Schlicht verbieten, dann ist das Problem vom Tisch.

NoVags
NoVags
Neuling
13 Tage 17 h

Ja lassen wir uns einfach von anderen vorschreiben wie wir zu leben haben. Ist ja viel einafcher

nikname
nikname
Universalgelehrter
13 Tage 16 h

danke für deinen so tollen Beitrag 🙈

cane-sulla-cinghia
13 Tage 15 h

@novags… der staat machts ja mit den impfungen vor

ahiga
ahiga
Superredner
13 Tage 8 h

Hast du deine Schäfchen im trockenen, ja?
Wer soll hier was verbieten?
Wem verbieten?
Wer bist du denn dass du verbieten könntest,..?
Da wären ganz andere Sachen zu verbieten..

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
13 Tage 20 h

…natürlich wird einem das Autofahren vermiest, wenn man jahrzehntelang nichts auf die Reihe kriegt…Stadtverwaltung verkehrspolitischer Versager und Miesmacher…
😆

Dagobert
Dagobert
Kinig
13 Tage 16 h

Doolin

Für des, dass sie diesbezüglich nichts auf die Fiess dorstellt hobm, gibts iz bestimmt a fette Rente.

Savonarola
13 Tage 19 h

auch das Arbeiten und Sparen wird einem vermiest, wenn einem durch Erhöhung von Gis, Steuern und anderen Formen von legalisiertem Diebstahl das Geld wieder aus der Tasche gezogen wird.
Die pädagogische Wirkung solcher Aktionen ist enorm: es lohnt sich nicht, für den eigenen Wohlstand zu arbeiten und zu sparen, besser Sozialgeld, Arbeitslosengeld und “reddito di cittadinanza” kassieren, man wird ja eh in die gleiche Erde wie die Schmarotzer und Parassiten gebettet, gelle.

PuggaNagga
13 Tage 15 h

So und nicht anders ist es.
Arbeit lohnt sich nicht, zumindest nicht als Lohnabhängiger.
Auch für Unternehmern ist es nicht lukrativ sich mit Bürokratie und Steuerdruck sich das Geschäftsjahr vermiesen zu lassen. Gutes Geld zu verdienen wird immer schwieriger.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
13 Tage 7 h

Wenn das Lotterleben so erstrebenswert sein sollte, warum machen wir uns das Leben “schwer” ?

Savonarola
13 Tage 20 h

das Problem Bozens begann in den 1920er Jahren, als die Apfelbäume und Lagreinreben durch Wohngebäude ersetzt wurden. Und immer noch werden neue Schlafviertel aus dem Boden gestampft…

Staenkerer
13 Tage 18 h

a kloanes beispiel der planung zur verkehrsveringerung:
in brixen hot man de imps , de von vielen von auswert ober a von olte, kronke, behinderte, leich erreichbor sein sollte in an winkel am stodtrond verpannt der, egal ob man de bahn oder an bus benutzt lei mit longen fußmarsch erreichbar isch! fatzit: de meistn sein gezwungen mitn auto hinzufohrn, sich fohrn zu lossn!

sophie
sophie
Universalgelehrter
13 Tage 19 h

Die Idee der SBahn ist gut, aber nichts neues, sie sollte schon vor 20 Jahren gebaut werden, nicht erst jetzt wo fast jeden Tag ein Verkehrskollaps droht….

Andreas
Andreas
Universalgelehrter
13 Tage 16 h

genau es moto von ex BM Rösch in meran. es autofohren muass durch regeln und verbote sou läschtig werden das kuaner mear fohren will

PuggaNagga
13 Tage 15 h

Bled lei dass donn kuane Autofahrer mehr gib de ausgeraubt werden mit Steuern und Strofzettel.

vunmirausgsechn
vunmirausgsechn
Tratscher
13 Tage 20 h

vun mir aus gsechn passt dor Titel dieses Artikels net zum Ergebnis…

Herant44
Herant44
Grünschnabel
13 Tage 18 h

Jetzt kaufe ich erst recht ein grosses und tolles Auto?

MartinSchmidt
MartinSchmidt
Grünschnabel
13 Tage 17 h

Das Problem ist ja nicht nur das Autofahren… Es gibt kein Verkehskonszept!! Es fahren immer noch tausende Autos jeden Tag vomZentrum in die Industriezone weil es keine Radwege gibt die gross genug sind um schnell zu fahren und Zug und Bus sind einfach schlecht gemacht. 

Hausdetektiv
Hausdetektiv
Tratscher
13 Tage 20 h

Nochmal! Viel Verkehr = Zeitverlust und Geldverlust. Weil Zeit ist Geld!

sophie
sophie
Universalgelehrter
13 Tage 19 h

Doe Idee der SNahn ist gut, aber nichts neues, sie sollte schon vor 20 Jahren gebaut werden, nicht erst jetzt wo fast jeden Tag ein Verkehrskollaps droht….

Neumi
Neumi
Kinig
13 Tage 15 h

Und immer noch stellen sich die Leute dagegen, siehe letzte Umfrage zu dem Thema.

oli.
oli.
Kinig
13 Tage 14 h

Bozen hat nun mal einen kleinen Stadtkern , Parkplätze am Rande von Bozen und für die Anreiner einen Parkausweis.
Es sind zum größten Teil die Touristen was die Stadt verstopfen , da Sie mit ihrem Auto bis zur Bar , Restaurants oder Geschäfte vorstoßen wollen.
Lieferverkehr bis 11 Uhr, Anwohner mit parkausweis (Gebühr) , Ausnahme Taxi , alle anderen sollen vor der Stadt (Parkplatz) mit dem Bus reinfahren.
Es macht keiner einen Grosseinkauf in der Stadt , die gehen zum Eurospar etc. außerhalb.

sultanine
sultanine
Grünschnabel
13 Tage 8 h
Ich, als Tourist, bin die letzten Male mit dem Bus nach Bozen gefahren. Das klappt auch sehr gut. Das ich dann aber, nach dem Aussteigen am Bahnhof, durch einen Park in die Innenstadt laufen muss, in dem sich ziemlich zweifelhafte Gestalten aufhalten (und damit meine ich keine Südtiroler oder Italiener) war nicht so schön. Ich war jedenfalls froh über die Begleitung meines Mannes und der Polizeipräsenz an diesem Ort. Und noch ein Wort zu den “schlimmen Touristen, die mit dem Auto durch Bozen fahren. Wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten würden, würde der Verkehr vielleicht auch schneller fließen. Mir… Weiterlesen »
N. G.
N. G.
Tratscher
13 Tage 20 h

Det Aufmacher des Berichts sollte als Ziel definiert werden und im Gegenzug Bürgerbefragungen und dessen Ergebnisse konsequent und vor allem zeitnah umsetzen!
Kein langes Labern, Butter bei die Fische!

Bracken
Bracken
Grünschnabel
13 Tage 17 h

dass mehrer lkw’s plotz hobm odr?!

a und evtl. mehrer touristen

PuggaNagga
13 Tage 15 h

Das sagen nur solche die kein eigenes Auto besitzen oder eine Klapperkiste haben.
Autofahren vermiesen… wenn ich das nur höre

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
13 Tage 15 h

Bozen hat alles verschlafen,in Innsbruck gibt es so ein Chaos nicht

topgun
topgun
Tratscher
13 Tage 12 h

Dem CEO “AusdemwegGeringverdiener” das Autofahren mit seinem neuen M4 vermiesen… 😱😱🤣🤣

Markuskoell
Markuskoell
Grünschnabel
13 Tage 11 h

Wie soll ich dann zu die Kunden fahren ohne Auto 😂 bezahlt Ihr mir ein Hubschrauber 😉

Moritz P.
Moritz P.
Grünschnabel
13 Tage 11 h

Bin a dorfir, mehr Kontrolln ba di geltenden Gesetze. Es brauch koane Nuin. Obor ba olle, ned lai ba di Einheimischn.
Fir di Turistn terfn nor a ned ondere Regln und Gesetzer geltn, wia z.B. ban Christkildl-Morkt. Inseroans terf mit an Euro3 ned in di Zone orbaitn fohrn, obor di Italiener terfn mit di Euro0 bis afn Walterplotz fohrn.
Des isch di urbanistische Logik der Gemeinde Bozen.
Entweder di Regeln und Gesetze geltn fir OLLE (inklusive Radlfohrer) oder fir niamand!!!!

tom
tom
Universalgelehrter
13 Tage 9 h

und Fußgänger

qqqq
qqqq
Grünschnabel
13 Tage 10 h

Smartworking fördern wo immer es möglich ist, das reduziert den Pendlerverkehr massiv, und hier gibt es gerade bei der Landesverwaltung sehr viel Potential

qqqq
qqqq
Grünschnabel
11 Tage 18 h

ihr seids schon lustig… gerade jetzt, wo wegen Corona sehr viele nicht die Öffis nutzen weil die Hypochonder Angst haben sich zu infizieren, die anderen keine Lust auf Masken im Zug haben usw, ist der Pendlerverkehr massiv gestiegen. Es ist nicht mehrt lustig. Hier würde viel Verkehr reduziert, wenn diejenigen wo es möglich ist zuhause arbeiten würden, anstelle  2x täglich die Strassen zu verstopfen.

magari
magari
Grünschnabel
13 Tage 8 h

Ich umfahre immer häufiger Bozen über die Autobahn. Die Zustände letzte Woche waren der Gipfel.

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