Erschütterndes soziales Experiment

Ein zermatschter Burger ist wichtiger als Mobbing – VIDEO

Freitag, 01. Dezember 2017 | 09:49 Uhr

Die US-amerikanische Schnellrestaurantkette Burger King hat sich auf ein gewagtes Experiment eingelassen. Weil weltweit 30 Prozent der Schüler pro Jahr Opfer von Mobbing werden, wollte der Fastfood-Anbieter auf dieses Problem aufmerksam machen – und scheute dabei nicht davor zurück, die eigenen Gerichte zu verunstalten.

Natürlich geht es Burger King auch um Werbung in eigener Sache. Trotzdem macht das Experiment sehr deutlich, wie oft Mobbing unter Schülern immer noch ignoriert wird.

In einem Burger King-Restaurant wurde Kunden absichtlich ein zermatschter Burger – einen sogenannten Whopper Jr. – serviert, während gleich daneben mehrere Schüler einen Gleichaltrigen scheinbar drangsalierten. Die Szene war allerdings nur gestellt.

Die Verantwortlichen des Experiments wollten herausfinden, ob sich mehr Menschen über ihr ruiniertes Essen beschweren oder ob sie versuchen würden, etwas gegen die vermeintliche Gewalt zwischen den Kindern zu unternehmen.

Das Ergebnis ist erschreckend: 95 Prozent der Kunden interessierte in erster Linie ihr Burger. Die Angestellten im Restaurant gaben zu, die Tat absichtlich begangen zu haben und erklärten: „Ja, ich habe deinen Whopper Jr. gemobbt! Er kann sich nicht verteidigen.“ Doch selbst dann klingelte es bei den wenigsten.

Es gibt allerdings auch überraschende Ausnahmen, wie ihr im Video sehen könnt.

No JR. deserves to be bullied, yet 30% of students worldwide are bullied each year. For National Bullying Prevention Month, we built an experiment to showcase just how often bullying is ignored. Visit nobully.org to learn more.

Pubblicato da Burger King su Martedì 17 ottobre 2017

 

Von: mk

Kommentare

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11 Kommentare auf "Ein zermatschter Burger ist wichtiger als Mobbing – VIDEO"


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Neumi
Neumi
Universalgelehrter
11 Tage 9 h

Naja … wenn heutzutage jemand was zu Kindern sagt, muss er ja gleich darauf mit einer Anklage der Eltern rechnen. Sich raushalten ist die Devise. Kinder sind für Fremde unantastbar geworden.

Ewa
Ewa
Tratscher
11 Tage 7 h

Und deswegen entwickelt sich unsere Gesellschaft so rasant Richtung Abgrund.
Jeder denkt sich, mich geht das nichts an,bloß nicht einmischen.
Schön, dass es ein paar wenige Ausnahmen gibt, die Zivilcourage, Toleranz und Mitgefühl zeigen.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
11 Tage 6 h

@Ewa Stimme dir vollkommen zu. Es wäre schön, wenn es nicht so wäre. Hierzulande ist man noch etwas toleranter, aber in Großstädten steht jeder für sich.

PuggaNagga
PuggaNagga
Superredner
11 Tage 6 h

Und wer hat Schuld?
Die Gesetzesmacher, Zivilcourage wird oft bestraft, Täterschutz geht vor.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
11 Tage 3 h

@PuggaNagga Warum ist die Schuldfrage wichtiger als die Lösung des Problems?

Evi
Evi
Tratscher
11 Tage 8 h

Super Aktion, sagt alles aus über uns Menschen. Zum schämen!

Enrique
Enrique
Tratscher
11 Tage 7 h

Habe die hoffnung an die menschheit verloren.

Waltraud
Waltraud
Tratscher
11 Tage 6 h

Enrique

Wir können es anders machen. Das heißt ja nicht, dass man selber zu allem Ja und Amen sagen muss.

Enrique
Enrique
Tratscher
11 Tage 6 h

@Waltraud
die neue weltordnung sorgt für totale kontrolle und überwachung. ich würde ein solches leben keinem kind wünschen

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
11 Tage 3 h

@Waltraud Das ist die richtige Einstellung. Wenn man etwas besser haben will, muss man den ersten Schritt tun. Es fällt nur nicht jedem gleich leicht.
Der leichteste Ausweg ist für viele leider, jemandem die Schuld für die Zustände zu geben und nichts zu tun. Man könnte sich zumindest an die eigene Nase fassen und zumindest sich selbst gegenüber zugeben, dass man sich nicht traut.

harmlos
harmlos
Tratscher
11 Tage 7 h

Und wenn mans ihmene verbiatet,nor tianses zu fleiß.Welche Mama siecht schun net ihr Kind gern essn??

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