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Eisbaden: Trend mit Kick – wie Kälte Körper und Geist trainiert

Samstag, 14. März 2026 | 07:45 Uhr

Von: luk

Es soll glücklich machen, den Kreislauf ankurbeln und Körper sowie Geist stärken: Eisbaden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Trend entwickelt. Immer mehr Menschen suchen den besonderen Adrenalinkick und tauchen – oft nur mit Badehose oder Bikini – in eiskaltes Wasser von Seen, Flüssen oder Bergbächen ein.

Viele Anhänger schwören auf positive Effekte wie ein gestärktes Immunsystem, eine bessere Kältetoleranz und einen spürbaren Stressabbau. Der plötzliche Kältereiz sorgt im Körper für eine Ausschüttung von Endorphinen und Adrenalin – ein Gefühl von Energie und Euphorie kann die Folge sein. Gleichzeitig warnen Mediziner jedoch: Eisbaden ist nicht für jeden geeignet. Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder Vorerkrankungen sollten vorher unbedingt ärztlichen Rat einholen, da der starke Kältereiz den Kreislauf stark belasten kann. Auch für schwangere Frauen ist Eisbaden nicht geeignet.

ORF Südtirol Heute hat sich mit einem leidenschaftlichen Eisbader getroffen und ihn beim Eintauchen in das frostige Wasser eines Bergbaches begleitet.

Was beim Eisbaden zu beachten ist

Experten raten, sich langsam an das kalte Wasser zu gewöhnen und niemals unvorbereitet hineinzugehen. Anfänger sollten zunächst mit kurzen Aufenthalten von wenigen Sekunden beginnen und idealerweise nicht alleine baden. Wichtig ist außerdem, den Körper danach rasch wieder aufzuwärmen – etwa mit trockener Kleidung, Bewegung oder einem warmen Getränk. Wer auf die Signale seines Körpers hört und vorsichtig startet, kann das Eisbaden als intensives Natur- und Körpererlebnis entdecken.

Bezirk: Salten/Schlern

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