Professor aus Algund forscht darüber

Gerüche als Fenster zur Seele

Donnerstag, 16. März 2017 | 08:41 Uhr

Algund – Wenn man jemanden „gut riechen“ kann, liegt es auch am Geruchssinn. Vergangene Woche erzählte Johannes Frasnelli auf der traditionellen „Science Night“ des Realgymnasiums und der TFO Meran im Algunder Vereinshaus von chemischen Signalstoffen, die nicht nur in der Tierwelt eine große Rolle spielen.

Der Professor für Neuroanatomie ist in Algund geboren und forscht über dieses Thema in Kanada.

„Der Geruchssinn funktioniert aus neuroanatomischen Gesichtspunkten völlig anders als die bekannten Sinnessysteme. Informationen von der Nase gelangen direkt in Gehirnbereiche, die auch für Emotionen, Erinnerungen, Lernen und Belohnung zuständig sind“, erklärt Frasnelli. Damit wird auch erklärt, warum der Geruchssinn etwa bei Verliebtheit eine so wichtige Rolle spielt.

Doch auch in der Medizin könnten Erkenntnisse über den Geruchssinn zu entscheidenden Fortschritten führen – etwa bei Alzheimer oder Parkinson. Rund 95 Prozent der Erkrankten würden eine Riechstörung aufweisen, die rund zehn bis 15 Jahre vor den anderen Symptomen auftritt, weiß der Professor.

Das vollständige Interview mit Johannes Frasnelli lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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4 Kommentare auf "Gerüche als Fenster zur Seele"


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witschi
Superredner
8 Tage 5 h

nimm mich jetzt auch wenn ich stinke, denn sonst sage ich winke winke und goodby

Sirio
Grünschnabel
8 Tage 6 h

Der Mensch hat also doch mit dem Tier einiges gemein .Er wird auch in seinem Verhalten unbewusst von seinen Instinkten geleitet .

Staenkerer
Universalgelehrter
8 Tage 5 h

umsunscht hoaßts nit ” … den konn i holt nit riechn …”!
sicher ischbinser instinkt vorhonden u. werd a öfter eingsetzt als man moant, vor ollem ba gefahr, od. vermeintlicher gefahr, im oltäglichen lebn isch der instinkt holt oft mit anstudiertem u. ungelernten verschüttet, oder besser, er kimmt zum einsotz, werd ober nochträglich mit “wissen” erklärt!

gauni2002
Superredner
7 Tage 23 h

Stimmt, am gerade ausstrahlenden Duft kann man die Paarungsbereitschaft der Weibchen erkennen, ausser diese habe sich so mit Deo e9ingedieselt, dass letztendlich die Geruchssinne gestört sind. 

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