Von: luk
Polen/Pfatten – Alle zwei Jahre verwandelt sich eine europäische Stadt für ein paar Tage in das Zentrum des gärtnerischen Nachwuchses.
In diesem Jahr war es Bielsko-Biała in Polen, wo vom 30. Juni bis zum 4. Juli der 11. Europäische Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner ausgetragen wurde.
22 Teams aus 13 Ländern maßen sich in den Disziplinen Zierpflanzenbau, Garten- und Landschaftsbau und Floristik.
Mit dabei waren auch zwei Teams der Fachschule Laimburg, die Südtirol und Italien vertraten; die Teilnahme wurde über Erasmus+ finanziert.
Bereits im Vorfeld hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit zahlreichen Lehrpersonen in einem intensiven, vier Tage langen Training an der Fachschule Laimburg auf den Wettbewerb vorbereitet. Auf dem Programm standen unter anderem vertiefte Pflanzenkenntnisse, das Veredeln von Gemüse- und Obstpflanzen, floristische Techniken, Sinnesübungen rund um Kräuter und Gemüse, Vermessungsarbeiten mit dem Nivelliergerät sowie Pflanzenschutz und Maschinenwartung.
Die Fachschule Laimburg war beim diesjährigen Wettbewerb gleich mehrfach vertreten: Neben den beiden Schülerteams und ihren Begleitpersonen Lea Zelger und Mattea Wurzer stand mit Andrea Schulz auch die Präsidentin des veranstaltenden Vereins, der Arbeitsgemeinschaft der Europäischen Gartenbaulehrer EU-Horticulture-Teacher, auf der Bühne – und auch sie ist Lehrerin an der Fachschule Laimburg. Sie leitete den Wettbewerb vor Ort und sorgte gemeinsam mit dem gesamten Organisationsteam für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbstage. Besondere Freude bereitete es allen Beteiligten, dass Schulkoordinator Benjamin Pedross eigens zur Abschlusszeremonie nach Polen reiste, um den Teams persönlich zu ihrer Leistung zu gratulieren.
“So beeindruckend die Ergebnisse auch sind: Was bei den Laimburger Schülerinnen und Schülern besonders auffiel, war ihre Haltung abseits der Bewertungsbögen”, unterstreicht Begleitlehrerin Lea Zelger und verweist auf deren “Offenheit gegenüber den anderen Nationen, ihre Begeisterung und den unbedingten Willen, gemeinsam ihr Bestes zu geben. Genau das ist es, was den Europäischen Berufswettbewerb seit über zwei Jahrzehnten ausmacht: ein Wettstreit, bei dem junge Menschen aus ganz Europa in den einzelnen Disziplinen nicht nur gegeneinander antreten, sondern vor allem miteinander wachsen”.











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