Ergebnis der Spontanbefragung

Klare Ansage: EU soll Trump die Stirn bieten

Mittwoch, 11. Februar 2026 | 10:39 Uhr

Von: luk

Washington/Brüssel – Die Frage war brisant, das Votum fällt deutlich aus. In der Spontanbefragung der vergangenen Woche wollten wir von unseren Leserinnen und Lesern wissen: Sollte die EU gegenüber Donald Trump härter auftreten?

Das Ergebnis ist eindeutig: 90 Prozent sprechen sich für einen härteren Kurs aus. Rund 3.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Meinung: „Ja, Härte zeigen, sonst nimmt er uns nicht ernst.“ Lediglich 429 Stimmen – das entspricht zehn Prozent – warnen davor, dass ein solcher Kurs nach hinten losgehen könnte.

Damit positioniert sich eine überwältigende Mehrheit der Teilnehmer klar für einen Strategiewechsel gegenüber dem US-Präsidenten. Hintergrund der Umfrage waren neue Zoll-Drohungen aus Washington im Zusammenhang mit der Grönland-Frage. Viele sehen darin den Versuch, Druck auf einzelne EU-Staaten auszuüben und Europa zu spalten.

Die Botschaft aus der Leserschaft ist unmissverständlich: Brüssel soll das wirtschaftliche Gewicht der Union selbstbewusst einsetzen – und notfalls auch Maßnahmen prüfen, die die USA spürbar treffen könnten, etwa strengere Regulierungen für amerikanische Tech-Konzerne.

Bei den Kommentaren war das Stimmungsbild ähnlich ausgeprägt. @ghostbiker schreibt: “I versteh sowieso net wieso mann so an Kasper durchaus zuhört.”

@alpenfranz: “Im Prinzip natürlich….das Problem: Wir sind abhängig. Man Stelle sich nur mal vor, Microsoft zieht in Europa den Stecker.”

@info denkt einen Schritt weiter: “Dann denken wir bitte bei den nächsten Wahlen daran: Jede Stimme an die FPÖ, die Lega, an die AfD ist einen Stimme gegen Europa. Lasst das bitte auch die Verblendeten spüren, die trotzdem diese Ekelparteien ankreuzen!”

@brutus ist skeptisch: “Naja… dem größten Handelspartner (Abhängigkeit der Wirtschaft) auf die Zehen zu steigen kann auch nach hinten losgehen!”

Bezirk: Bozen

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