Busfahrer in Südtirol bald im Einheitlook

Land drängt auf Uniform-Offensive im Nahverkehr

Dienstag, 09. Juli 2024 | 15:50 Uhr

Von: luk

Bozen – Für alle, die die Busse im öffentlichen Nahverkehr lenken, soll es künftig einheitliche Dienstkleidung geben. Die Landesregierung hat am 9. Juli Kriterien für die Beitragsvergabe dafür genehmigt.

Zur Förderung einheitlicher und qualitativ hochwertiger Dienstkleidung für Busfahrer und Busfahrerinnen im öffentlichen Personennahverkehr von Landesinteresse hat die Landesregierung heute Kriterien beschlossen.

“Der Beruf Busfahrer und Busfahrerin ist von großer Bedeutung für die Aufrechterhaltung eines qualitativ hochwertigen Nahverkehrsangebots in Südtirol. Gleichzeitig möchten wir die Sichtbarkeit und das Ansehen der Busfahrer in der Gesellschaft erhöhen”, erklärt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. “Durch die einheitliche Dienstkleidung mit M-südtirolmobil-Logo schaffen wir nicht nur ein professionelles Erscheinungsbild, sondern fördern auch den Wiedererkennungswert des öffentlichen Nahverkehrs in Südtirol.”

Sasa

Ab sofort können die Betreiber der Bus-Liniendienste im Landesinteresse (darunter zehn private Betreiber und die SASA) Zuschüsse für die Bereitstellung einer einheitlichen und qualitativ hochwertigen Dienstkleidung beantragen. Jeder Fahrer und jede Fahrerin sollen eine Mindestanzahl an Kleidungsstücken in definierten Farbtönen (meist weiß oder blau) mit dem M-südtirolmobil-Logo erhalten. Pro Kleidungsstück wird ein Beitrag von 20 Euro gewährt, wobei die Gesamthöhe des Beitrags pro Jahr und Fahrer oder Fahrerin auf 300 Euro begrenzt ist.

Die einheitliche Dienstkleidung soll das Zugehörigkeitsgefühl der Fahrer zum öffentlichen Nahverkehr stärken und den Fahrgästen ein Gefühl von Sicherheit und Orientierung vermitteln, so Amtsdirektor Mirko Waldner.

Bezirk: Bozen

Kommentare

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17 Kommentare auf "Land drängt auf Uniform-Offensive im Nahverkehr"


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BeeHappy
BeeHappy
Grünschnabel
13 Tage 7 h

Südtirol hot kuene ondere Probleme beim Nahverkehr lei no kuene Einheitliche Uniform…….. Echt jetzt? De Spinnen komplett!

spotz
spotz
Superredner
13 Tage 7 h

dann probiers mol in neapel, du sumpra

raunzer
raunzer
Superredner
12 Tage 16 h

Wieso Neapel, im Oberen Vinschgau versieht die Schweizer Post den Personen Nahverkehr von Mals bis zur Schweizer Grenze bezahlt vom Land Südtirol. Einheitskleidung, freundlich, mehrsprachig, pünktlich und mit funktionierenden Fahrrad Transport.

Staenkerer
13 Tage 7 h

sell werd jo wichtig sein! geb in de fohrer mehr lohn, sem war in olle gediehnt

N. G.
N. G.
Kinig
13 Tage 4 h

Dann musst du bereit sein mehr für den Dienst zu bezahlen. Also hängt alles an dir.

peterle
peterle
Universalgelehrter
13 Tage 4 h

Die Sanität hat es ja vorgemacht. Da wurde vor einigen Jahren auch „Mimetica“ gewechselt. Das alte Gekleide war gut aber durch den ständigen Wechsel verwaschen.

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
12 Tage 14 h

Staenkerer@ jo, mehr Lohn war in olla Sparten ungsog, net lai ba die Busfohrer… obo a Busfohra sollat schun einheitlich gekleidet sein… das macht einfach ein besseres Bild.

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
13 Tage 8 h

Sowas finde ich mal auf alle Fälle gut, denn einige Busfahrer sind gekleidet wie ein Clown… Ein Busfahrer sollte immer eine entsprechende Uniform tragen, da er im Öffentlichen Diest ist… Das hat früher nur bei der SAD geklappt…

@
@
Kinig
13 Tage 5 h

Die offizielle Berufsbezeichnung für den angesprochenen Beruf lautet allerdings Berufskraftfahrer. Diese Namen teilt er sich mit dem Lkw-Fahrer.
Busfahrer im weitesten Sinne bin auch ich, wenn ich im Bus fahre. Und ich darf mich wohl anziehen wie ich will.😉
Übrigens, mir ist egal, wie der Bus-Chauffeur angezogen, Hauptsache er steuert den Bus sicher.

lumpi
lumpi
Tratscher
13 Tage 8 h

Auch wir hatten die Berufskleidung bei der SAD in den Jahren ….bis ca. 2000. Wir waren noch stolz eine solche Kleidung zu tragen. Man soll schon einen Unterschied sehen, und man erhält auch mehr Respekt.

Antonym
Antonym
Grünschnabel
11 Tage 14 h

Das waren die Jahre als ich noch mit dem Bus zur Schule gefahren bin. Die Busse waren zwar alt und klapprig, aber die Busfahrer waren gut gekleidet, immer die Selben und den Mitfahrern mit Namen bekannt. Sie kannten ihre Fahrtstrecke sehr gut, hatten sicheren Fahrstil und haben regelmäßig die Kollonne hinter ihnen passieren lassen. 

krokodilstraene
13 Tage 7 h

Südtirol, das Land der Beiträge…

So ist das
13 Tage 7 h

Sind ja nur unsere Steuergelder, die hier wieder mal verschwendet werden 😳

derRealist
derRealist
Neuling
13 Tage 5 h

Eine Uniform macht noch keinen guten Buschauffeur, wichtiger die Angestellten besser schulen, besser in den Dienst einweisen, damit Haltestellen beachtet werden, damit Gäste besser infirmomiert werden, damit auch Fahrpläne eingehalten werden, usw.

Staenkerer
13 Tage 4 h

i mochat fe auflostung der wichtigen maßnahmen in der reihenfolge:
besere löhne,
bessere orbeitszeitn,
vergütung der überstundn,
bessere einweisung in geografische bedingungen,
bei bedorf fohrstunden auf bergstroß,
nit ständig wechselnde streckenzuweisung,
anbietung der sprachkurse, ev. auch verpflichtent,
und nor kimmt erst de uniform …

ghostbiker
ghostbiker
Universalgelehrter
13 Tage 4 h

im Sommer Dirndl u.Lederhose🤣

gogogirl
gogogirl
Superredner
13 Tage 1 h

Wichtiger wäre ordentlich ausgebildete Busfahrer: Sprache Kenntnis, Ortskenntnisse denn oft fahren sie in Bozen in falsche Strassen,Fahrpraxis und Allgemeinbildung

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