Von: luk
Bozen – Olympia bewegt – aber nicht alle gleich. Das zeigt unsere Leserbefragung der vergangenen Woche deutlich. Auf die Frage „Seid ihr im Olympiafieber?“ antwortete eine knappe, aber klare Mehrheit mit Ja: 878 Leserinnen und Leser (53 Prozent) gaben an, begeistert dabei zu sein und mitzufiebern.
Doch das Gegenlager ist alles andere als klein. 770 Teilnehmende (47 Prozent) erklärten, die Olympischen Spiele hätten sie eher kaltgelassen. Fast jede zweite Stimme also für Distanz statt Medaillenrausch.
Unterm Strich ergibt sich ein spannendes Bild: Olympia polarisiert. Während die einen mitfiebern, mitjubeln und viele oder gar jede Entscheidungen verfolgen, bleiben andere bewusst auf Abstand – sei es aus Desinteresse, Zeitmangel oder weil der große Funke nicht übergesprungen ist.
Eines steht fest: Gleichgültig lassen die Spiele kaum jemanden. Und genau das spiegelt sich auch in diesem knappen, aber lebhaften Abstimmungsergebnis wider.
Im Kommentarbereich schlägt sich dieses Meinungsbild auch durch. @6079_Smith_W schreibt: “Weil ich so ein paar Berichte über die Geldverschwendung hinter den Kulissen gelesen habe, gehe ich dem Hype aus dem Weg. Frage mich, was bleibt, wenn die ganze Show vorbei ist.”
@Staenkerer meint: “I schaug zwor nit, verfolg ober de berichte und vor ollem de Ergebnisse und freu mit mit de Erfolge jedes der Sportler, vor ollem mit de, in de, de zwor zur Weltklasse ghearn, ober de no nie an Podiumplotz gschoffn hobn!”
@claudiosincero ist folgender Ansicht: “Bei dieser Olympiade kommt, außer vielleicht beim Biathlon in Antholz, kaum einmal Stimmung auf. Die Wettkampfstätten sind viel zu weit voneinander entfernt. In Bormio z.B ist gar nichts los. Ich kann mich noch an die Olympiade in Lillehammer/ Norwegen erinnern. Gänsehautstimmung….da ist Milano-Cortina Welten davon entfernt.”




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