Von: luk
Bozen – Am Waltherplatz wurden die alten New-Jersey-Betonbarrieren ersetzt. Sie waren in den vergangenen Jahren aus Sicherheitsgründen aufgestellt worden. Der Austausch war von Bürgermeister Claudio Corrarati angeregt worden.
Anstelle der New-Jersey-Betonbarrieren werden elf Blumenkästen aufgestellt. Die Blumenkästen aus Porphyr waren früher Wasserwannen. Sie sind zwischen 1,50 und 3,70 m lang. Die historischen Wasserwannen wurden zu Leitungen zusammengefügt, um das Wasser in die Altstadt zu leiten und zu verteilen. Die 11 Blumenkästen ergeben insgesamt eine Länge von 30 Metern.
Während der Arbeiten für die Errichtung der Tiefgarage am Waltherplatz wurden die Steinwannen Mitte der 1980er Jahre ausgegraben und in der Stadtgärtnerei eingelagert. Seither dienten sie bereits einige Male als Dekorationselemente und wurden u.a. als Blumenkästen genutzt.
“Die Wasserwannen aus Porphyr erfüllen alle Sicherheitsauflagen des Regierungskommissariats und der Quästur. Gleichzeitig sind sie eine Zier für den öffentlichen Raum und verschönern das Stadtbild”, teilt die Gemeinde Bozen mit.

Bürgermeister Corrarati bedankte sich bei der Regierungskommissarin und bei der Quästur für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieses Projektes. “Die großen Steinwannen schützen den öffentlichen Raum, aber sie seien auch schöne Dekorationselemente.” Der Bürgermeister dankte auch Umweltstadtrat Marco Caruso. Er habe in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei eine schnelle und wirksame Lösung gefunden, die alle Auflagen hinsichtlich Sicherheit, Verschönerung des Stadtbildes und Qualität des öffentlichen Raumes erfülle.
Die Stadtgärtnerei beaufsichtigte die Positionierung der Steinwannen am Waltherplatz. In den nächsten Tagen werden sie mit Blumen bepflanzt. Im Laufe des Jahres sind drei Pflanzungen vorgesehen, eine im Frühjahr, eine im Sommer und eine im Herbst, sodass zu jeder Jahreszeit etwas blühen wird.
Stadtviertelrat Altstadt–Bozner Boden–Rentsch zufrieden
Der Stadtviertelrat Altstadt–Bozner Boden–Rentsch zeigt sich äußerst zufrieden. Im Oktober wandte man sich mit einem einstimmigen Vorschlag an die zuständigen Stadträte, um die heruntergekommenen Betonabsperrungen (Terrorschutzbarrieren) mit Blumentöpfen zu ersetzen. Der Vorschlag stieß bei der Stadtregierung auf offene Ohren und wurde nach nur wenigen Monaten
umgesetzt. Am Waltherplatz wurden steinerne Blumentöpfe aufgestellt, die sich viel besser in die Umgebung und Architektur des Walterplatzes einfügen, aber weiterhin als Schutzbarrieren dienen.
„Wir sind mit unserem Vorschlag bei der Stadtregierung offene Türen eingerannt“, freut sich der Vorsitzende des Stadtviertelrates Marco Manfrini (Svp) und ergänzt: „Wir hoffen, dass uns dasselbe auch bei den Absperrungen beim Ötzi-Museum, der Laurin- und Piavestraße gelingt. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger an die Stadtverwaltung zu vermitteln, um unsere Stadt in kleinen Schritten und durch konkrete Maßnahmen zu verbessern“ Damit dies auch gelingt, hält der Stadtviertelrat regelmäßig Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger ab.




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