Wie das Hautbild verbessert werden kann

So werdet ihr Akne-Narben los!

Donnerstag, 07. Februar 2019 | 07:06 Uhr

Akne ist ein lästiges Hautproblem, das zu Unsicherheiten führt. Ist die Akne stark, hinterlässt sie auch nach ihrem völligen Verschwinden ein unangenehmes und unattraktives Andenken: Akne-Narben! Dass das Hautbild über die eigene Attraktivität entscheidet, wird all jenen klar, die plötzlich von den unästhetischen Aknepusteln geplagt werden. Die Reaktionen der Umwelt sind nicht immer wertschätzend.

Endlich ist man die schreckliche Akne los, doch die Narben bleiben und erinnern an die einstige Hautkrankheit. Diese Überbleibsel der Erkrankung weg zu bekommen, kann manchmal langwieriger sein, als die Behandlung und Ausheilung der Akne selbst. Mittlerweile gibt es aber viele verschiedene Möglichkeiten, um die lästigen Akne-Narben ein für allemal loszuwerden. Generell unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Narben: hypertrophe (eine verdickte Narbe, die aus der umliegenden Haut ragt) und atrophe (Narben, die wie Einkerbungen in der Haut wirken). Die effektivsten Methoden sind folgende:

Laserbehandlung

Mithilfe einer Lasertherapie können sowohl hypertrophe als auch atrophe Narben behandelt werden. Hier werden verschiedene Laser verwendet, um Narbengewebe abzutragen und die Erneuerung der Haut zu fördern. Insgesamt zählt die Lasertherapie zu den erfolgsversprechendsten Möglichkeiten, hat allerdings auch ihren Preis. Die Kosten können je nach Einzelfall und der Anzahl an nötigen Behandlungen variieren.

Dermabrasion / Microdermabrasion

Eine weitere effektive Methode der Narbenbehandlung ist die Dermabrasion. Dabei wird die Haut wortwörtlich abgeschliffen, so kann überschüssiges Narbengewebe abgetragen werden und die Hautoberfläche wird glatter. Besonders schonend für die Haut ist die Microdermabrasion, bei der das Abschleifen mithilfe von feinen Kristallen erfolgt. Es sind dafür auch mehrere Sitzungen erforderlich, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Dann kann man allerdings mit einem ebenmäßigen Hautbild rechnen.

Chirurgische Narbenkorrektur

Diese Behandlungsmethode kommt nur bei extrem großen Aknenarben infrage. Wenn andere – äußerliche Methoden – nicht erfolgreich sind, kann im Zuge einer Operation das Narbengewebe chirurgisch entfernt werden. Dabei entsteht im Regelfall zwar eine neue (OP-)Narbe, die ist allerdings weit weniger ausgeprägt und ästhetischer. Die richtige Nachbehandlung und Narbenpflege ist hier natürlich von größter Wichtigkeit.

Kältebehandlung 

Die sogenannte Kryotherapie, also Kältebehandlung, wird häufig bei gröberen Narben angewandt. Der behandelnde Dermatologe vereist das Narbengewebe mit flüssigem Stickstoff und das Gewebe stirbt anschließend ab. Die abgestorbenen Hautzellen können anschließend noch einfacher chirurgisch entfernt werden.

Chemische Peelings

Chemische Peelings können, im Gegensatz zu oberflächlichen, wie der Dermabrasion, bis in tiefe Gewebsschichten vordringen. Dort beschleunigen sie die Hauterneuerung und können so ein ebenmäßigeres Hautbild begünstigen. Die Wirkstoffe in den Peelings, wie etwa Fruchtsäure (AHA) oder Trichloressigsäure (TCA), schädigen die Haut allerdings vorübergehend und sind daher mit Vorsicht zu genießen. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen etwa starke, lang andauernde Rötungen und Pigmentstörungen. Extrem aggressive, tief gehende chemische Peelings werden in der Regel nur unter Vollnarkose und bei wirklich extremer Vernarbung durchgeführt. Weniger hoch prozentige Fruchtsäurepeelings werden hingegen auch bei aktiver Akne eingesetzt, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und das Hautbild zu verbessern.

Kortison-Injektionen

Bei hypertrophen Narben gibt es noch die Möglichkeit einer Kortison-Unterspritzung. Kortison hemmt die Bildung von neuem Narbengewebe und lässt das vorhandene absterben. So wirkt die Akne-Narbe flacher und ist weniger sichtbar – gesundes Gewebe kann sich allerdings bei dieser Behandlung nicht bilden.

Wenn ihr auf der Suche nach einer geeigneten Behandlungsmethode seid, um eure Akne-Narben loszuwerden, solltet ihr in jedem Fall einen Profi zu Rate ziehen. Bestenfalls sprecht ihr mit einer Dermatologin über die verschiedenen Möglichkeiten und die beste Methode für euch.

Von: bba

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