Ergebnis der Spontanbefragung

WM-Boykott: “Ich lese nicht mal die Ergebnisse”

Mittwoch, 07. Dezember 2022 | 07:00 Uhr

Doha/Bozen – Die Vorrunde der Fußball-WM ist vorüber und wir nähern uns dem Finale. Doch so richtige WM-Begeisterung ist in unseren Gefilden wenig aufgekommen.

Das zeigt auch eine nicht repräsentative Spontanbefragung auf Südtirol News. 70 Prozent der rund 4.500 Teilnehmer gaben an, zumindest die meisten Spiele zu boykottieren. Menschenrechtsverletzungen, Schleifen-Skandal, Diskriminierungen und andere Gegebenheiten gehen vielen gegen den Strich.

30 Prozent der Teilnehmer sind diese Polemiken abseits des Spielfeldrandes egal. Sie wollen sich die WM nicht vermiesen lassen und fiebern eifrig mit.

Im Kommentarbereich gab es zu diesem Thema heftige Diskussionen, die die WM-Müdigkeit im Detail aufzeigen.

So schreibt etwa @ieztuets: “I schaug lei die Schirennen, de passn iez in insre Johreszeit!” @Evi verzichtet auch: “Bis heuer alle WM Spiele verfolgt. 2022 lese ich nicht mal die Ergebnisse. Also Totalboykott!”

@onassis gehen die Machenschaften rund um die FIFA auf die Nerven: “Kann den Infant terrible nicht mehr sehen. Hat zu viel Dreck am Stecken und ist noch schlimmer als Blatter & Co.”

Und @Neumi ist sowieso raus: “Die Frage stellt sich mir nicht, da mich das Ganze so oder so nicht interessiert.”

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "WM-Boykott: “Ich lese nicht mal die Ergebnisse”"


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krokodilstraene
Tratscher
1 Monat 21 Tage

A bissl scheinheili isch des gonze woll!

Bei jeder WM bisher ging es den Herren (einer davon ist im Bild – wohl Inter-Fan?) nur ums Geld!
Winter-WM ist auch lächerlich, weil das trifft nur für die Nordhalbkugel zu! Die Argentinier und Australier z.B. hatten bis heute immer “nur” Winter-WM…

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 21 Tage

Scheinheilig ist das Ganze eigentlich nur aus einem Grund, jede WM, EM, Olympiade, Winter wie Sommer wird von der Politk instrumentalisiert. Egal wo und wann! Dass ihnen die jeweiligen Verbände Bühnen dazu bieten, gehört dazu und der Rest ist Profit!
Lassen wir doch die jeweiligen Sportler darüber abstimmen wo sie ihre Wettkämpfe austragen wollen.
Auserdem, für alles und jedes würde man heutzutage Menschen finden die mit oder ohne Grund dagegen demonstrieren.
Alles in allem, alles scheinheilig!

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