Job Day im WaltherPark

Bozner Arbeitsvermittlungszentren setzen auf Kooperation mit Betrieben

Donnerstag, 28. Mai 2026 | 15:52 Uhr

Von: mk

Bozen – Die beiden Arbeitsvermittlungszentren (AVZ) des Landes Südtirol in Bozen sind stets auf der Suche nach innovativen Ansätzen, um Job und Arbeitskräfte zusammenzubringen: Am 28. Mai haben sie sich deshalb am Job Day beteiligt, der im Einkaufszentrum WaltherPark stattgefunden hat. Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof, Abteilungsdirektor Stefan Luther und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AVZ Bozner Boden und Gries-Quirein haben sich selbst ein Bild davon gemacht. Schon seit geraumer Zeit bemühen sich die Arbeitsvermittlungszentren des Landes Südtirol um einen noch engeren Kontakt zu lokalen Unternehmen, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer passgenau zusammenzuführen.

“Diese Zusammenarbeit ist außerordentlich wichtig, denn um geeignete Arbeitskräfte anbieten zu können, müssen wir die Bedürfnisse der Unternehmen gut kennen”, betonte Landesrätin Amhof beim Besuch des Job Days,zu dem sich mehrere hundert Arbeitssuchende angemeldet hatten. 90 davon wurden durch die Zusammenarbeit mit den Arbeitsvermittlungszentren Bozner Boden und Gries-Quirein zu einem Erstgespräch eingeladen. “Wir sind schon gespannt darauf, wie vielen Personen durch diese innovative Aktion ein guter und nachhaltiger Arbeitsplatz vermittelt werden kann”, sagte Amhof.

WaltherPark beschäftigt in Gastronomie und Handel 490 Personen

Derzeit sind im WaltherPark insgesamt 576 Personen beschäftigt (ohne die Bediensteten des Hotels “Falkensteiner” sind es 490). “Das Beschäftigungsniveau ist derzeit stabil bis leicht rückläufig”, resümiert Stefan Luther, der Direktor der Abteilung Arbeitsmarktservice. Wie sich Beschäftigung und Turnover einpendeln, werde in einiger Zeit absehbar sein (das Einkaufszentrum wurde im Oktober 2025 eröffnet).

Personal und Digitalisierung als Herausforderungen

Vor dem Besuch des Job Day fand im Landhaus 12, in dem das Arbeitsvermittlungszentrum Bozner Boden angesiedelt ist, ein Zusammentreffen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider AVZs statt. Die jeweiligen Koordinatorinnen, Ivonne Miotti (Bozner Boden) und Brigitte Kelderer (Gries-Quirein), berichteten von den Herausforderungen ihrer täglichen Arbeit, die in der Stadt Bozen aufgrund der sozialen Gegebenheiten besonders komplex sei. Als besonders groß erwies sich das Bedürfnis nach mehr Personal und nach spezifischen Schulungen. Eine Neuheit wird in Kürze der Umstieg auf eine neue, moderne Vermittlungssoftware darstellen.

“Die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bozner Vermittlungszentren ist beachtlich, die Zahl an zu betreuenden Personen hoch. Deshalb werden wir weiterhin alles tun, um die Mitarbeitenden der Zentren spezifisch zu schulen und die Einrichtungen personell zu stärken”, verwies Amhof auf einen neuen Wettbewerb für Arbeitsvermittlerinnen und -vermittler, der im Herbst stattfinden soll.

Bezirk: Bozen

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