Von: Lukas Unterkofler
Welschnofen, 3. August 2026 – Laut der aktuellen Treibhausgasbilanz für das Jahr 2025 sind die bilanzierten betrieblichen Treibhausgasemissionen von Carezza Dolomites von 470 auf 284 Tonnen CO₂-Äquivalent (CO₂e) gesunken. Dies entspricht einer Reduktion von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die Umstellung des Fuhrparks auf den erneuerbaren Kraftstoff HVO.
Die Treibhausgasbilanz wurde nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol erstellt und bildet für das Konsortium Aufstiegsanlagen Carezza Dolomites die Grundlage für die Bewertung und Weiterentwicklung der betrieblichen Klimamaßnahmen. Bereits in der Wintersaison 2024/2025 wurden rund drei Viertel der Pistenfahrzeuge mit dem erneuerbaren Kraftstoff HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) betrieben. Seit Herbst 2025 werden – mit Ausnahme der Motorschlitten – sämtliche Pistenfahrzeuge sowie der gesamte betriebliche Fahrzeugfuhrpark mit HVO betrieben. Nach den Ergebnissen der Treibhausgasbilanz sanken die direkten Treibhausgasemissionen der Pistenfahrzeuge gegenüber dem Vorjahr um rund 57 Prozent.
Auch bei der Energieversorgung setzt Carezza Dolomites auf Strom aus erneuerbaren Quellen. Der für den Betrieb bezogene Strom stammt laut den Nachweisen des Energieversorgers zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die entsprechenden Green-Energy-Zertifikate des Energieversorgers Alperia sind auf www.carezza.it veröffentlicht. In der Treibhausgasbilanz werden für den Strombezug daher weiterhin keine Scope-2-Emissionen ausgewiesen.
Verantwortung mit konkreten Maßnahmen
„Die Reduktion unserer Treibhausgasemissionen ist für uns ein kontinuierlicher Prozess. Die aktuelle Bilanz zeigt, dass wir mit konkreten Maßnahmen messbare Verbesserungen erreichen können. Die Umstellung eines Großteils unseres Fuhrparks auf den erneuerbaren Kraftstoff HVO war dabei ein wesentlicher Schritt. Gleichzeitig sehen wir weiteres Potenzial. Unser Ziel ist es, die bilanzierten Treibhausgasemissionen unseres Betriebs durch weitere technische und organisatorische Maßnahmen kontinuierlich zu reduzieren und dabei unseren Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der sensiblen Natur- und Kulturlandschaft der Dolomiten zu leisten“, sagt Maria Gufler, Nachhaltigkeitsverantwortliche des Konsortiums Carezza Dolomites.
Für die kommenden Jahre planen die Aufstiegsanlagen Carezza Dolomites unter anderem die weitere Optimierung des Fuhrparks, die Umsetzung nachhaltiger Mobilitätsmaßnahmen, Projekte zur Förderung der Biodiversität sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Treibhausgasbilanz. Ziel ist es, die betrieblichen Treibhausgasemissionen im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten schrittweise weiter zu reduzieren.
Vom Acker auf den Teller
Auch im betriebseigenen Restaurant Laurins Lounge setzt Carezza Dolomites auf regionale Wertschöpfungsketten. Das Unternehmen beteiligt sich am Projekt „Bergler Acker“ in Tiers – einem Gemeinschaftsacker in der Nähe der Talstation der Cabrio-Seilbahn Tiers, auf dem regionale Gemüse- und Kräutersorten angebaut und gemeinschaftlich geerntet werden. Einmal pro Woche werden die frischen Erzeugnisse mit den Aufstiegsanlagen zur Laurins Lounge auf 2.337 Metern transportiert und dort zu saisonalen Gerichten verarbeitet – ganz nach dem Motto „vom Acker auf den Teller“. Ergänzt wird das Angebot durch weitere regionale Produkte, unter anderem vom Flaschtalhof aus Petersberg. Damit stärkt Carezza Dolomites die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten und setzt auf kurze regionale Wertschöpfungsketten.
Hintergrund zur Treibhausgasbilanz 2025
Die Treibhausgasbilanz wurde nach den Vorgaben des international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) vom Terra Institut aus Brixen erstellt.
Erfasst wurden die durch die Betriebsabläufe von Carezza Dolomites am Standort Welschnofen verursachten Treibhausgasemissionen (Corporate Carbon Footprint) im Bilanzjahr 2025.
Sämtliche relevanten Treibhausgase werden entsprechend ihrer Klimawirkung als CO₂-Äquivalente (CO₂e) ausgewiesen.
Die Bilanz dient dazu, Emissionsquellen zu analysieren, Reduktionspotenziale zu identifizieren und die Wirksamkeit umgesetzter Maßnahmen nachvollziehbar zu dokumentieren.
Die Green-Energy-Zertifikate für den bezogenen Strom aus erneuerbaren Energiequellen sind auf www.carezza.it veröffentlicht.




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