AFI bringt sich in Stellung

“Damit die 20-er Jahre gut beginnen”

Dienstag, 14. Januar 2020 | 11:36 Uhr

Bozen – Ein neues Jahrzehnt bricht an und weckt Wünsche, aber auch Ängste. Kommen die „Goldenen 20-er“ wieder? Oder machen uns Klima und Kriege einen Strich durch die Rechnung? Das AFI wolle alles geben, damit es ein gutes Jahrzehnt für Südtirols Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werde. „Beginnen wir damit, unseren Beitrag für die Arbeitnehmerschaft im Jahr 2020 zu leisten“, betont AFI-Präsident Dieter Mayr mit Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart.

Südtirol starte gut aufgestellt ins neue Jahrzehnt. „Die Wirtschaft läuft auf hohen Touren und das freut uns. Doch in den letzten zehn Jahren haben Südtirols Arbeitnehmer nicht in dem Maße profitiert, wie wir uns das vorgestellt haben und wie das möglich gewesen wäre“, zieht AFI-Präsident Dieter Mayr Bilanz über das abgelaufene Jahrzehnt. Für das neue Jahrzehnt der „2020-er“ bringt sich das AFI | Arbeitsförderungsinstitut mit engagierten Beiträgen in Stellung. Hier die vordringlichsten Punkte der Südtirol-Agenda für das Jahr 2020:

 

1.      Der Wandel der Arbeitswelt muss von den Sozialpartnern aktiv mitbegleitet werden und gleichauf zu wettbewerbsfähige Unternehmen und besseren Arbeitsbedingungen für die Belegschaften führen – das AFI-Handbuch „Gute Arbeit 4.0“ erscheint im März.

 

2.     Wohnen in Südtirol muss leistbar werden. Was man sich von anderen Realitäten in der Wohnbauförderung abschauen kann, präsentiert das AFI auf der Tagung „Leistbares Wohnen 2030“ – noch vor Ostern.

 

3.     Über Landeszusatzverträge und Betriebsabkommen müssen die höheren Lebenshaltungskosten in Südtirol durch höhere Nominallöhne aufgefangen werden. Dazu liefert das AFI eine Gesamtübersicht über den Stand der Landeszusatzverhandlung und der Betriebsabkommen in den Top-100-Betrieben Südtirols – zur Jahresmitte.

 

4.    Ist die gleichmäßigere Verteilung der Primäreinkommen der erste Schritt, so ist die „Korrektur“ durch den differenzierteren Einsatz öffentlicher Mitteln der zweite. Darüber, wie das durch die Hebel der Wirtschaftsförderung und der Steuerautonomie erfolgen kann, wird sich das AFI Gedanken machen – zur Jahresmitte.

 

5.     Viel Mut ist nötig, um Südtirols Transferleistungen zu optimieren. Wie das erfolgen kann, möchte das AFI im Rahmen der Neufassung des Landessozialplans konstruktiv aufzeigen – in der zweiten Jahreshälfte.

 

Nähere Informationen erteilt AFI-Direktor Stefan Perini (T. 0471 41 88 30, stefan.perini@afi-ipl.org).

Von: luk

Bezirk: Bozen

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