Von: APA/Reuters
Die deutsche Autobranche bündelt ihre Kräfte bei der Software-Entwicklung. Mehr als 30 Unternehmen hätten sich darauf geeinigt, bei Open-Source-Software zusammenzuarbeiten, teilte der Branchenverband VDA am Mittwoch mit. Zu den Unterzeichnern einer entsprechenden Absichtserklärung zählten Fahrzeugbauer wie Volkswagen, BMW oder Traton und Zulieferer wie Schaeffler, Infineon oder Qualcomm.
“Die zunehmende Beteiligung an dieser Kooperation spiegelt einen klaren globalen Trend hin zu offener Innovation in der Automobilindustrie wider”, sagte Mili Milinkovich, Geschäftsführer der Open-Source-Stiftung Eclipse Foundation, die am Aufbau des Netzwerks beteiligt war. Die Branche verspricht sich nach Angaben des VDA von der Zusammenarbeit deutliche Einsparungen von bis zu 40 Prozent bei Entwicklung, Integration und Wartung. Es geht um die Software, die nicht herstellerspezifisch ist. Sie könnte bei Fahrzeugen eingesetzt werden, die ab 2030 auf den Markt kommen.




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