Von: Lukas Unterkofler
Alpbach – Die Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähtigkeit und tragbare Schweißsensoren als Unterstützung der Gesundheitsüberwachung: Diese beiden Forschungsansätze stammen von Jungforschenden aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. Bei den Euregio-Days am European Forum Alpbach wurden Philipp Jaufenthaler und Moritz Ploner am Samstag, 29. August dafür mit dem Euregio-JungforscherInnenpreis ausgezeichnet. Vergeben wurde gleichzeitig auch der Euregio-Innovationspreis.
Rekord mit 105 Einreichungen
Für alle Euregio-Awards zusammen gab es heuer 105 Einreichungen – ein neuer Rekord. Erstmals wurden pro Preis Auszeichnungen in zwei Kategorien vergeben. Beim JungforscherInnenpreis sind das die Kategorien I: “Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Bildungs- und Geisteswissenschaften” und II: “Technische Wissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin”.
Am Samstagnachmittag konnten je drei Finalistinnen und Finalisten pro Kategorie ihre Einreichung der JungforscherInnenpreis-Fachjury unter dem Vorsitz von Ulrike Tappeiner, Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research präsentieren.
Am Abend wurden dann alle von der Wirtschaftskammern Tirol sowie den Handelskammern von Bozen und Trient gestifteten Preise feierlich überreicht: Neben Präsidentin Barbara Thaler (Tirol) sowie den Präsidenten Michl Ebner (Bozen) und Andrea De Zordo (Trient) gratulierten auch der Euregio-Präsident, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Trentiner Landtagspräsident Claudio Soini.
Die Platzierungen
Den JungforscherInnenpreis in Kategorie I konnte sich Philipp Jaufenthaler von der Universität Innsbruck mit einer Arbeit zu Vermarktung des Familienunternehmens sichern. Der zweite Platz ging an Anna Bertani, der dritte an Ece Naz Tatar (beide von der Universität Trient).
In der Kategorie II gewann Moritz Ploner von der Freien Universität Bozen mit einer Arbeit zu tragbaren Schweißsensoren zur Gesundheitsüberwachung. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Margherita Mele von der Universität Trient und Alexander Sietmann von der Universität Innsbruck.
Das Preisgeld für die Erstplatzierten beträgt 4.500 Euro pro Kategorie. Auf die Zweit- und Drittplatzierten warten 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. Insgesamt hatten sich 49 Nachwuchsforschende unter 35 Jahren beworben.






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