Diskussionsabend zu Europa mit Europaparlamentarier Herbert Dorfmann und LH Arno Kompatscher

“Es braucht mehr, statt weniger Europa”

Samstag, 13. April 2019 | 11:32 Uhr

Bozen – Ein voll besetzter Saal bei der Festung Franzensfeste und klare Worte von Europaparlamentarier Herbert Dorfmann und Landeshauptmann Arno Kompatscher: Die Veranstaltung „Zukunftsprojekte in Europa: Ausblick und Visionen“ war ein spannender Diskussionsabend, organisiert vom Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige Bezirk Eisacktal/Wipptal (SWR-EA).

Ob es das freie Reisen durch große Teile des Kontinents ist, eine einheitliche Währung, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung stark unterstützt wird oder, dass sich ländliche Gebiete wie Südtirol entwickeln können – Europa hat Vieles ermöglicht. „Oft ist uns gar nicht bewusst, dass wir täglich von Europa profitieren, sei es im Großen wie im Kleinen“, betonte Matthias Braunhofer, Bezirkspräsident des SWR-EA.

“Europäische Grundidee mit konkreten Visionen und Projekten füllen”

Auf das, worauf es in den nächsten Jahren ankommt, ging Europaparlamentarier Herbert Dorfmann ein: „In den nächsten Jahren geht es darum, die Europäische Grundidee der Zusammenarbeit und der Solidarität untereinander – die in den letzten 10 Jahren der Krisen gelitten hat – wieder auf Vordermann zu bringen und mit konkreten Visionen und Projekten zu füllen.“ Dazu zählen laut Dorfmann der Europäische Haushalt von 2021 – 2027, das Forschungsprogramm Horizont Europa, das Programm “Connecting Europe”, Erasmus+ und COSME für Klein- und Mittelbetriebe.

Starke Regionen – Motor Europas

Landeshauptmann Arno Kompatscher hob den Wert starker Regionen für Europa hervor: „Es ist entscheidend, dass das gemeinsame Europa und die verbindenden europäischen Werte in unserem Lebensalltag ankommen und bürgernah wahrgenommen werden. Starke Regionen spielen dabei eine ganz entscheidende Rolle, denn dort wachsen nicht nur das Bewusstsein und die Verantwortung für die Gemeinschaft, sondern werden auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gewahrt. Auf regionaler Ebene, vor allem in Grenzregionen wie Südtirol, brauchen wir Europa mehr denn je, um die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, die zwischenstaatliche Zusammenarbeit voranzubringen und grenzüberschreitende Projekte wie beispielsweise den BBT zu realisieren.“

Hannes Mussak, Präsident des SWR-EA appellierte an jeden Einzelnen: „Nur wenn wir Europa im Herzen tragen und die Zukunft im Blick haben, wird es uns gelingen die großen Herausforderungen der Zeit zu meistern. Dafür braucht es mehr, statt weniger Europa.“

Von: luk

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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7 Kommentare auf "“Es braucht mehr, statt weniger Europa”"


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Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
13 Tage 2 h

Das stimmt wohl,aber sicher nicht mit Politikern wie Dorfmann von denen man 4,5 Jahre nix hört und kürz vor der Wahl machen sie ein bisschen Wirbel 🙁

Dublin
Dublin
Kinig
12 Tage 23 h

…soll zumindest mal den targhe-quatsch annullieren gehen…ist gegen den EU-Gleichheitsgrundsatz…

Mistermah
Mistermah
Kinig
13 Tage 3 h

Die europäische Grundidee ist längst schon zu einer Macht und Geldgier mutiert

65xzensiert
65xzensiert
Grünschnabel
13 Tage 2 h

Europa mit EU verwechseln ist beabsichtigte Propaganda. Er gehört zu den überteuerten und unnützen Systemprofiteuren dieses Beamtenappartas, also verständlich.

Daktari
Daktari
Grünschnabel
12 Tage 20 h

Da hat unser LH recht ,es braucht mehr Europa , aber es braucht auch weniger von den überbezahlten Bürokraten , die bei jeder Geschichte eine Strick den Arbeitern drehen.

Staenkerer
12 Tage 20 h

vier a holb johr schweign und nor bla, bla, bla …. des sein de politiker de niemand braucht!

Kompi
Kompi
Grünschnabel
12 Tage 9 h

Die EU sollte sich auf ein (1) PROJEKT konzentrieren , sonst sind Sie leider überfordert.

Zu Glück kommen EU Wahlen , denn so kanns nicht weiter gehen.

Das Geplappere von unseren Politikern vor Wahlen, geht mir langsam auf den Sack.

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