"Preissteigerungen unausweichlich"

Explosion der Rohstoffpreise bereitet auch Südtiroler Lebensmittelunternehmen Probleme

Montag, 09. August 2021 | 12:26 Uhr

Bozen – Der Anstieg der Rohstoffpreise macht auch den Unternehmen im Südtiroler Lebensmittelsektor zu schaffen. So befinden sich nach einer längeren Periode relativer Preisstabilität die Getreidemärkte nun schon seit Ende 2020 in einem Aufwärtstrend. „Verursacht wurden diese Bewegungen unter anderem durch niedrigere Ernteerträge und geringere Importe aus Drittländern. Der Anstieg der Nachfrage aus dem asiatischen Raum hat einen starken Einfluss auf die europäischen Rohstoffmärkte ausgeübt: so gleichen sich nun Angebot und Nachfrage wieder ab, mit dem Ergebnis steigender Preise“, erklärt der Präsident der Sektion Lebensmittel im Unternehmerverband Südtirol, Alexander Rieper.

Ähnliche Preiserhöhungen gab es beispielsweise für Soja, Mais oder Zucker und auch die Kosten für Transport, Energie und Verpackungsmaterialien sind gestiegen. „Die Hersteller von Lebens- und Futtermitteln arbeiten mit sehr geringen Margen. Der Wareneinsatz der primären Rohstoffe beläuft sich dabei auf 70-75 Prozent der Kosten. Demzufolge müssen signifikante Preissteigerungen unweigerlich auf den Verkaufspreis umgelegt werden. In der Folge sind alle landwirtschaftlichen und weiterverarbeitenden Betriebe, wie zum Beispiel die Milchbauern, diesen Mechanismen ausgesetzt“, so Rieper.

Die Unternehmen des Lebensmittelsektors investieren in Digitalisierung, Automation und Energieeffizienz, um die Produktivität weiter zu verbessern und die Kosten zu reduzieren, allerdings sei mit der Explosion der Rohstoffpreise auch eine Anpassung der Preise der Endprodukte verbunden: „Nur so können wir den Stellenwert der lokalen Erzeugung in der Grundversorgung, deren Wichtigkeit gerade während der Corona-Pandemie erneut bestätigt wurde, auch im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaft weiter stärken.“

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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29 Kommentare auf "Explosion der Rohstoffpreise bereitet auch Südtiroler Lebensmittelunternehmen Probleme"


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Missx
Missx
Kinig
1 Monat 7 Tage

Auf vegane Ernährung umsteigen, da schlägt man gleich viele Fliegen mit einer Klappe:
Amazonas muss nicht mehr für Futtersoja gerodet werden (75% wird für Futter angebaut)
Es braucht keine Kühe mehr, die Methangas pupsen und so das Klima erwärmen.
Keine Massentierhaltung mehr, die Pandemien verursacht.
Besseres Gewissen den Tieren gegenüber, die endlich als Geschöpf wahrgenommen werden.
Liste lässt sich weiter fortführen

lalala
lalala
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Zur info, die hülsen werden verfüttert, der rest kommt als aromastoff in vegane lebensmittel zur aromaverstärkung

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 7 Tage

@lalala
Falsch!
Die ganze Staude wird verfüttert…immerhin…
Aber für die bösen Veganer schaut nichts bei raus..
https://www.sojafoerderring.de/nach-der-ernte/verarbeitung-zu-futtermitteln/

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

olls hot Schattenseiten, auch vegetarisch bzw vegan!

algunder
algunder
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

na bitte miss x
hell dorfsch net sogn
nix kern fresser 👍🏻

algunder
algunder
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Missx
du isch in mein essn es fuater weck 🤣🤣🤣

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 7 Tage

@algunder
Denk mal nach! Dein Essen isst mein Essen weg…und das vieler armer Kinder auf der Welt

Kingu
Kingu
Tratscher
1 Monat 7 Tage
@Missx Ich möchte einmal ein rationales und nachvollziehbares Modell dazu sehen, da eine Umstellung auf rein veganer Ernährung unmöglich wäre und selbst die vegetarische fern von jeder Realität. Die vegane Ernährung verlangt permanent Einsatz von Tabletten, um die ganzen Mangelerscheinungen entgegenzuwirken. Manche Veganer sind an ihrer Ernährung gestorben oder leiden teils an Skorbut (eine Krankheit, die es teils nicht einmal in 3. Weltländer mehr gibt). Südtirol ist das beste Beispiel, Kraftfutter wird verfüttert, aber etwa 70% der Nahrung wird durch Grass gedeckt, entsprechend müsste man alle Felder für die Getreidewirtschaft umstellen. Auch hier kommt es zu unangenehme Nebeneffekte, wenn man… Weiterlesen »
Quentin
Quentin
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

@Kingu Völlig Vegetarische Ernährung reicht vollkommen aus. Wenn man sich mit Ernährung auseinandersetzt weiß man auch dass vegane Ernährung nicht gleich nur Kohlenhydrate sind. Außerdem brauchen Veganer (zur Zeit noch) nur Vitamin B12 als Zusatz wenn sie sich ausgewogen ernähren. Das beigefügte B12 hätte aber keinen guten Effekt wenn man sich nicht ausgewogen ernähren würde, das ist und bleibt nach wie vor sehr wichtig und darauf muss man großen Wert legen. Statistisch gesehen schauen Veganer und Vegetarier aber allgemein sowieso besser auf ihren Körper. Ich esse übrigens 1-2x Fleisch, bin also kein Vegetarier oder Veganer. Jedoch ist deine Aussage hinterfragbar.

Quentin
Quentin
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

@Kingu die Idee mit Insekten finde ich übrigens auch realistisch. Ich hoffe jedoch auf eine schnelle Entwicklung von in vitro fleisch. Vielen Menschen ist es jetzt schon egal woher ihr Fleisch kommt, und wenn man es schafft Fleisch im Labor zu produzieren und geschmacklich keinen Unterschied erkennt(!) sehe ich nur einen moralischen Vorteil/Entwicklung, ohne dass unser Ego wirklich auf etwas verzichten muss.

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Alles verständlich, dann müssen einfach die Löhne mal angepasst werden, das wäre mal höchste Zeit, schon seit Jahren immer gleich

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 7 Tage

@sophie
Das verstehe ich nicht, dass die Löhne immer gleich bleiben. Solange ich im Angestelltenverhältnis war, wurden meine Löhne auf Anfrage immer angeglichen und zwar von Seiten des Chefs aich nicht ungern.
Probierst du nie, fleißiger zu sein und mehr zu leisten um besser bezahlt zu werden?

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
1 Monat 7 Tage

Ausser die Politikerdiäten steigen immer weiter u.sogar fette Nachzahlungen

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Missx
Das ist wohl eine Unterstellung, was weisst du, wie ich arbeite ?? Ich bin im Handel tätig und alle haben den Lohn der gleichen Gehaltsstufe, auch wenn einige fleissiger arbeiten, bleibt der Lohn der selbe, ok, hast du jetzt verstanden ??

algunder
algunder
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@ghostbiker
obor liabor konni nou in spiagl schaugn als dass i in die politik gea👍🏻

Offline
Offline
Kinig
1 Monat 6 Tage

@sophie..ärgere dich doch nicht über Menschen, die zu Hause sitzen, Anderen “Armut” unterstellen und dabei selber auf ihre monatliche Unterstützung vom Staat warten….

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 6 Tage

Ich würde meinen Angestellten die Zeit, die sie am Händy tippen sogar vom Gehalt abziehen.

kleinerMann
kleinerMann
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Sehr gut, und auch die Zeit die sie zum Atmen brauchen, würde ich Ihnen vom Gehalt abziehen, und die Abnutzungserscheinungen durch ihre Schuhe in meinem Betrieb, und das Putzen der Räumlichkeiten . . oh ja @Missx, die hast Führungsqualitäten 🙂

Offline
Offline
Kinig
1 Monat 6 Tage

“Ich würde……” Ja, wenn Sie Angestellte hätten…. Schauen Sie mal auf ihre heutigen Post-Zeiten. Da blieb nicht viel Zeit zum produktiv arbeiten. Aber mit staatlicher Unterstützung kein Problem…

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@Offline
👍👍

So ist das
1 Monat 7 Tage

Der Endverbraucher zahlt, ob gerechtferitigt oder nicht, immer drauf, nur die Löhne bleiben gleich, ausser jene der Politikerkaste 🤔

OrB
OrB
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Und die Zeche zahlt wieder der Arbeitnehmer.

Stolzz
Stolzz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Schon mal daran gedacht, dass in Südtirol jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit hat, die Seiten zu wechseln? Er/sie kann eine Firma gründen und sein/ihr Glück als Selbstständiger oder Arbeitgeber versuchen!

Lana2791
Lana2791
Superredner
1 Monat 7 Tage

Interessant isch lei …dass wenn men in Südn oi fohrt , di gleichn Lebensmittl um teils 30 % billiger sein , geschweige wenn men die Treibstoffpreise vergleicht! Ober olm olle fleißig mittian und nou a wia erbormen hoben!

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 7 Tage

@ Lana2791
Weiss doch jedermann das in Südtirol von A_Z abgezockt wird bis zum geht nicht mehr,es hat zum Glück keinem der Arzt verschrieben dass man dort leben muß und was dort insgesamt besser wär als anderswo ist sowieso schon längst eine echte Farse.

Offline
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Kinig
1 Monat 6 Tage

Für die im italienischen Vergleich überproportional hohen Lebenshaltungskosten in Südtirol sind bestimmt diejenigen jährlichen ausländischen Urlauber und Erntehelfer schuld, die an den Wahlen teilnehmen. STOP zurück, habe das Thema verfehlt…..

heris
heris
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Warum Sorgen machen ??? die Zeche Zahlt ja immer der Endverbraucher .

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Superredner
1 Monat 7 Tage

Interessant ist dass der Rohstoff Milch dann immer billiger wird…

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Kinig
1 Monat 6 Tage

Ist halt zum Tanken ⛽ nicht sonderlich gut geeignet…..

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