EZB sieht Anstieg des Wohlstandes der Eurozonen-Haushalte

EZB: Reichtum der Haushalte im Euroraum deutlich gestiegen

Montag, 08. Januar 2024 | 15:01 Uhr

Die Haushalte in der Eurozone sind erheblich reicher geworden. Nach einer neuen Statistik der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Verteilung des Reichtums der Haushalte ist deren Nettovermögen in den vergangenen fünf Jahren um 29 Prozent gestiegen, wie die Währungshüter am Montag in Frankfurt mitteilten. Dabei habe die Ungleichheit geringfügig abgenommen.

“Zum Teil deshalb, weil Eigenheimbesitzer, die mehr als 60 Prozent der Bevölkerung ausmachen, von gestiegenen Immobilienpreisen profitierten”, so die EZB. Die Euro-Wächter hatten in den vergangenen Jahren bis Sommer 2022 die Zinsen ultraniedrig gehalten. Das hatte zu einem Boom an den Immobilienmärkten beigetragen. In Deutschland hatte die Bundesbank vor Überbewertungen gewarnt.

Die Nettovermögen der Hausbesitzer legten in den vergangenen fünf Jahren den Daten zufolge um 27 Prozent zu. Die 40 Prozent der Haushalte, die nicht über Immobilienbesitz verfügten, steigerten ihr Nettovermögen dagegen laut der EZB-Statistik nur um 17 Prozent – vor allem aufgrund der Zunahme ihrer Bankeinlagen. Die Daten zeigten zudem, dass die Vermögen der reichsten fünf Prozent der Haushalte zwischen 2016 und dem zweiten Quartal 2023 leicht gesunken sind. Auf sie entfielen im zweiten Jahresviertel 2023 aber immer noch 43 Prozent des gesamten Nettovermögens.

Diese statistischen Daten – “Distributional Wealth Accounts” (DWA) – werden laut EZB vierteljährlich erstellt. Die Währungshüter wollen sie stets fünf Monate nach Ende des jeweiligen Zeitraums veröffentlichen.

Von: APA/Reuters

Kommentare

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2 Kommentare auf "EZB: Reichtum der Haushalte im Euroraum deutlich gestiegen"


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hundeseele
hundeseele
Universalgelehrter
1 Monat 22 Tage

Ja,klaaar,wir werden alle immer reicher,weil unsre Steuergelder in alle Welt und hauptsächlich für Kriege in anderen Ländern gebraucht werden.Wers glaubt wird seelig.Warum gibt’s dann immer mehr Flaschensammler und jene die nicht mehr ums Monat kommen mit ihrem Geld.Und was sagte erst kürzlich die Caritas Schuldenberatung???? …immer mehr die zu ihnen kommen….

So ist das
1 Monat 22 Tage

Scheint wohl nur bei den Managern der EZB so zu sein 🫢🫢🫢

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