21 Mio. Euro

Geldspritze für Pferderennplatz in Meran

Freitag, 17. April 2026 | 16:01 Uhr

Von: luk

Meran – Der Landesrat für öffentliche Arbeiten, Christian Bianchi, hat am 17. April der Landesregierung die Ergebnisse der paritätisch besetzten Verwaltungskomitees zwischen Land und Gemeinde zur Zukunft des Pferderennplatzes Meran vorgestellt. Beim Treffen der Arbeitsgruppe wurden die Leitlinien für die Ausarbeitung des Masterplans sowie für den Start des Verfahrens zum ersten funktionalen Baulos genehmigt.

Das Aufwertungsprojekt soll einer der repräsentativsten Einrichtungen des Landes wieder beleben. Der Masterplan sieht eine Anfangsinvestition von 21 Millionen Euro vor und betrifft ein Gebiet von rund 40 Hektar, das den Pferderennplatz und “Pferdedorf” Borgo Andreina umfasst.

Ziel ist es, die Anlage in ein multifunktionales Zentrum zu verwandeln, das für kulturelle, kongressbezogene und touristische Veranstaltungen geeignet ist, und gleichzeitig die Anbindung an das Stadtgefüge sowie die Nutzbarkeit für die Bevölkerung zu verbessern.

“Der Pferderennplatz ist eine der wichtigsten und identitätsstiftenden Infrastrukturen für Meran und für das gesamte Land: Unser Ziel ist es, ihn weiter aufzuwerten, noch zugänglicher, moderner und besser auf die Bedürfnisse ausgerichtet zu machen”, erklärte Landesrat Bianchi.

Zu den vorgesehenen Maßnahmen zählen die Schaffung neuer Veranstaltungsräume, ein interaktives Museum rund um das Pferd, ein Kompetenzzentrum für die Rasse der Haflinger sowie der Ausbau der tierärztlichen Einrichtungen und der hippotherapeutischen Angebote. Darüber hinaus umfasst das Projekt eine Tiefgarage sowie die Entwicklung eines hochwertigen gastronomischen Angebots.

Der Planungsprozess wird mit der Ausschreibung eines Planungswettbewerbs im kommenden Jahr fortgesetzt, während der Baubeginn für das erste Baulos ab 2029 vorgesehen ist.

Die Maßnahme fügt sich in eine langfristige Strategie ein, die darauf abzielt, den Pferderennplatz als offenen Raum für Gemeinschaft, Sport und Kultur aufzuwerten – unter Berücksichtigung der landschaftlichen sowie historisch-architektonischen Schutzauflagen, die das Gebiet prägen. Der Austausch mit den Partnern vor Ort bleibe dabei laut Bianchi zentral, mit dem Ziel, ein Gleichgewicht zwischen Entwicklung, Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit zu gewährleisten.

Bezirk: Burggrafenamt

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