SEV-Vollversammlung

Gemeinsam zur Energiezukunft Südtirols

Dienstag, 12. Mai 2026 | 16:26 Uhr

Von: mk

Bozen – Der Südtiroler Energieverband (SEV) hat am 30. April 2026 seine Vollversammlung im NOI Techpark in Bozen abgehalten. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand der Dialog – sowohl nach innen zwischen den Mitgliedern als auch nach außen mit Partnern aus Verwaltung, Politik und Verbänden. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Energiezukunft Südtirols gemeinsam zu gestalten. Dazu braucht es einen Schulterschluss zwischen allen Beteiligten. Nur so kann es gelingen, Südtirols Energiewirtschaft fit für die Zukunft zu machen“, erklärt SEV-Präsident Thomas Gasteiger.

Vertreterinnen und Vertreter aus Energieunternehmen, Politik und Verwaltung folgten der Einladung des Verbandes und nutzten die Vollversammlung als Plattform für Austausch, Vernetzung und inhaltliche Vertiefung aktueller energiepolitischer Themen. „Gerade in einer Phase großer Umbrüche im Energiesektor ist der kontinuierliche Austausch innerhalb unseres Verbandes entscheidend. Unsere Mitglieder bringen wertvolle Perspektiven und Kompetenzen ein – diese Vielfalt ist eine große Stärke, die wir gezielt nutzen wollen“, betont SEV-Präsident Thomas Gasteiger

„Die Energiewende ist für Südtirol kein neues Thema. Unsere Betriebe – vielfach kleinstrukturiert, regional verwurzelt und mit großem Engagement geführt – leisten seit Generationen einen zentralen Beitrag dazu. Umso wichtiger ist es, ihnen auch in Zukunft die notwendigen Handlungsspielräume zu geben“, heißt es aus dem Verband.

Gleichzeitig wurde im Rahmen der Vollversammlung deutlich gemacht, dass die positiven Ausgangsbedingungen nicht darüber hinwegtäuschen dürfen, dass wesentliche Herausforderungen bestehen bleiben. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Produktion, Speicherung, Netzstabilität sowie die Verteilung von Strom und Wärme künftig noch besser aufeinander abgestimmt werden können, um den steigenden Anforderungen auch zukünftig gerecht zu werden.

Der Verband betont die enge Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Institutionen als zentralen Erfolgsfaktor für die Energiewende. Geschäftsführer Matthias Obrist hebt hervor, dass ein intensiver Dialog nach außen und eine verlässliche Partnerschaft entscheidend sind.

Zugleich will der SEV seine Rolle als Plattform für Austausch, Interessenvertretung und strategische Entwicklung im Südtiroler Energiesektor weiter ausbauen. Mit einem klaren Fokus auf Dialog, Vernetzung und gemeinsame Lösungen setzt der Verband ein starkes Zeichen für eine koordinierte und zukunftsorientierte Energiepolitik.

Bezirk: Bozen

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