Auch neue Förderungen

Höhere Landesbeiträge für energetische Sanierungsmaßnahmen

Mittwoch, 02. März 2022 | 15:24 Uhr

Bozen – Für das Jahr 2022 wurden die Landesbeiträge vonseiten des Amtes für Energie und Klimaschutz zum Teil erhöht und neue Förderungen eingeführt.

Wer in Südtirol ein Gebäude oder eine Wohnung sanieren möchte, hat anstelle der verschiedenen Steuerabzüge (siehe https://www.consumer.bz.it/de/steuererleichterungen-fuer-immobilien) die Möglichkeit, einen Landesbeitrag in Anspruch zu nehmen. “Das neue Jahr hat einige Änderungen bei den Beiträgen des Amtes für Energie und Klimaschutz mit sich gebracht. So z.B. beträgt die Förderhöhe nun je nach Maßnahme und erfüllten Mindestanforderungen zwischen 30 und 80 Prozent auf die zulässigen Kosten”, so die Verbraucherzentrale Südtirol.

Die Gesuche um Förderungsgewährung müssen auch weiterhin vor Beginn der Arbeiten und im Zeitraum zwischen 1. Jänner und 31. Mai eingereicht werden.

Folgende Energiesparmaßnahmen und erneuerbare Energiequellen werden gefördert.

Für bestehende, beheizte Gebäude:

  • Wärmedämmmaßnahmen (Baukonzession vor dem 12.01.2005) an den Außenwänden, Dächern, obersten und untersten Geschossdecken, Terrassen und Lauben
  • Austausch der Fenster und Fenstertüren (Baukonzession vor dem 12.01.2005)
  • Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung (Baukonzession vor dem 12.01.2005)
  • Energetische Sanierung einzelner Baueinheiten (Baukonzession vor dem 12.01.2005), gefördert wird dabei die Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, obersten und untersten Geschossdecken, Lauben und Terrassen, sowie der Austausch von Fenster und Fenstertüren und der Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
  • Hydraulischer Abgleich bestehender Heiz- und Kühlanlagen (Baukonzession vor dem 01.01.2013)
  • Austausch von Öl- und Gaskesseln in Mehrfamiliengebäuden für Gebäude mit mind. fünf beheizten Baueinheiten und fünf Eigentümern (Baujahr Zentralheizung vor 2007)
  • Energetische Check-up für Mehrfamiliengebäude mit mind. fünf Baueinheiten und mind. fünf Eigentümern

Folgende Maßnahmen werden sowohl für bestehende als auch neue Gebäude vergeben:

  • Einbau thermischer Solaranlagen
  • Einbau von Wärmepumpen gemeinsam mit einer Photovoltaikanlage (mind. KlimHaus B)
  • Einbau von Speicherbatterien für eine netzgebundene Photovoltaikanlage

Hilfreiche Informationen

Weitere Infos rund um die Förderungen sind im kostenlosen Infoblatt „Förderungen im Baubereich“ der Verbraucherzentrale Südtirol enthalten. Dieses ist über das Internet (www.verbraucherzentrale.it), dem Verbrauchermobil, dem Hauptsitz und den Außenstellen erhältlich.

Die Verbraucherzentrale Südtirol biete auch Beratungen zu den verschiedenen Steuerabzügen (Kontakt über die Zentrale unter 0471-975597) oder eine technische Bauberatung, welche jeweils montags von 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr telefonisch unter 0471-301430 zur Verfügung steht.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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kleinerMann
kleinerMann
Universalgelehrter
2 Monate 18 Tage

Höhere Landesbeiträge = höhere Kosten für energetische Sanierung ! Hört endlich mit diesen Zuschüssen auf, sind dann sowieso alle wieder in den Kosten (die dann der Kunde zahlt) eingerechnet !!!!!!

Faktenchecker
2 Monate 18 Tage

So kommen wir von Putin los.

Mr.X
Mr.X
Tratscher
2 Monate 18 Tage

Wieder a komplett sinnlose Aktion. Die Preise miasen endlich sinken, net no mehr steigen! Isch sell so schwar zu verstian?

bern
bern
Universalgelehrter
2 Monate 18 Tage

@Mr. X
Wie willst du denn die Preise senken? Schon mal darüber nachgedacht?
Da gibt es nicht viele Möglichkeiten, hier aber doch eine:
Entlassung von 20% der Landesangestellten und Abbau der von diesen verwalteten Bürokratie.
Die 20% würden in der Privatwirtschaft gebraucht, wir könnten Gastarbeiter damit ersetzten und somit bleibt viel Geld im Lande Südtirol.

marher
marher
Universalgelehrter
2 Monate 18 Tage

Solang die Inflation, die Lebenskosten so hoch sind; die Preise der Materalien in die Höhe schnellen kann sich der normale Būrger kaum mehr leisten Sanierungen vorzunehmen. Der gesamte bürokratidche Apparat ist nur mehr eine Fars wo so einige wie Banken, Steuerberater u.s.w. ordentlich mitfressen und am Ende gnadenlose Preiserhöhungen mit sich bringt.

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