Von: mk
Bozen/Mestre – Die neue Anlage soll Anfang 2027 ihren Betrieb aufnehmen und entsteht auf einem rund 47.000 Quadratmeter großen Gelände in Mestre (Venedig). Der Name „Lumina“ steht für Licht und Energie und unterstreicht das Engagement der Bank für eine nachhaltigere Zukunft. Die neue Freiflächenphotovoltaikanlage wird über eine geplante installierte Leistung von 3,5 MWp verfügen. Die Bank möchte mit diesem Schritt zur Dekarbonisierung beitragen und ihre Energieautarkie weiter stärken. Die geschätzte jährliche Stromerzeugung beträgt etwa 5.000 MWh und wird dazu beitragen, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromnetz zu erhöhen.
Basierend auf dem italienischen Energiemix und einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 30 Jahren wird die Anlage rund 143.500 Megawattstunden Strom erzeugen und dadurch etwa 30.000 Tonnen CO2 einsparen. Im Durchschnitt nimmt ein Baum im Jahr 30 kg CO2 auf. Die Anlage spart im gleichen Zeitraum von 30 Jahren so viel CO2, wie 33.174 Bäume absorbiert hätten1.
Das Projekt wird vom Nachhaltigkeitsteam der Volksbank koordiniert, das den Bau und die Inbetriebnahme begleiten wird. „Investitionen in erneuerbare Energien stehen für einen zukunftsorientierten Ansatz, der über den reinen Umweltschutz hinausgeht. Dieses Projekt ermöglicht es uns, unser Engagement für ein effizientes und umweltverträgliches Geschäftsmodell weiter auszubauen. Zugleich steht die strategische Entscheidung, ihn innerhalb unseres Einzugsgebietes zu errichten, im Einklang mit unserem Charakter als Regionalbank. Es ermöglicht uns, unser Engagement für ein effizienteres Energiemodell zu verstärken, das auf die Reduzierung der Umweltbelastung ausgerichtet ist“, so Manuela Miorelli, Leiterin der Nachhaltigkeit der Volksbank.
Im Dezember 2025 schloss die Bank den Erwerb der Zweckgesellschaft ab, welche die Genehmigungen und Rechte an den für die Errichtung des Photovoltaikparks erforderlichen Grundstücken hält. Dabei stützte sie sich auf qualifizierte Partner wie die Kanzlei Advant-NCTM für die rechtliche und BIT Spa für die technische Überprüfung.
Die Errichtung des Photovoltaikparks wurde durch die Zusammenarbeit mit den folgenden lokalen Unternehmen ermöglicht: Unoenergy Innovative Solutions Srl, ein Unternehmen, das im Bereich Energieeffizienz tätig ist, das auch das Projekt zur energetischen Sanierung des Hauptsitzes und der Filialen der Volksbank betreut hat, Sinergo Spa, ein Unternehmen für integrierte Planung und Ingenieurwesen aus Martellago (Venedig), sowie MC System, ein Beratungsunternehmen für Arbeitssicherheit aus Bozen.
„Die Abwicklung des Genehmigungsverfahrens, die Planung und auch die Errichtung dieses Photovoltaikparks für die Volksbank sind für uns ein bedeutender Projekterfolg. Es vereint innovative technologische und ingenieurtechnische Kompetenzen, die wesentlich zur Umsetzung der nationalen Energiewende beitragen“, erklärt Nicola Masiero, CEO von Unoenergy Innovative Solutions Srl. und fügt hinzu: „Wir danken der Volksbank dafür, dass sie uns als operativen Partner für dieses Projekt auf dem Weg zur Energieeffizienz ausgewählt hat, um die ESG-Ziele der Bank im Energiebereich zu unterstützen.“
„Projekte wie Lumina leisten einen konkreten Beitrag zur Energiewende“, sagt Filippo Bittante, CEO von Sinergo Spa. „Unsere Aufgabe ist es, eine kontinuierliche technische Betreuung zu gewährleisten. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Vorschriften und die Ausführungsqualität des Bauvorhabens.“




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