„Bauern und Bäuerinnen arbeiten so in, mit und für die Natur“

Margareth Hofer Vanzetta ist Bäuerin des Jahres 2022

Sonntag, 13. März 2022 | 16:19 Uhr

Ratschings – Die Bäuerin des Jahres 2022 heißt Margareth Hofer Vanzetta, Bäuerin auf dem Gogerer Hof in Ratschings im Jaufental.

Margareth Hofer Vanzetta wurde vom Landesbäuerinnenrat stellvertretend für alle Bäuerinnen des Landes zur „Bäuerin des Jahres 2022“ gewählt. In vorbildlicher Weise gestaltet sie die Landwirtschaft am Gogerer Hof aktiv und innovativ mit. Die Auszeichnung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation wurde heute beim 41. Landesbäuerinnentag in Bozen zum 15. Mal Dank der Stiftung Südtiroler Sparkasse vergeben.

„Es ist eine große Ehre für mich, als Bäuerin des Jahres nominiert geworden zu sein. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, welche ich gerne stellvertretend für alle super tollen fleißigen Bäuerinnen Südtirols entgegennehme“, sagt die 48-jährige Bäuerin des Jahres Margareth Hofer Vanzetta.

Margareth ist mit Leidenschaft Bäuerin – ganz bewusst. Gemeinsam mit ihrem Mann Werner ist sie im Jahr 2000 von Leifers nach Ratschings auf den Gogerer Hof gezogen – der Hof stand zum Verkauf. Sie haben sich ihre Sehnsucht nach einem Leben im Grünen erfüllt. Das Wirtschaftsgebäude und das Bauernhaus waren renovierungsbedürftig. Heute stehen ein saniertes Wohnhaus und ein neuer Laufstall dort. Für Margareth gab es nur eine Option: Sie wollte einen Biobauernhof. Seit 2019 liefert Margareth Milch und ist seitdem stolze Milchbäuerin. Sie kümmert sich liebevoll um ihr Tiroler Grauvieh und auch um die Ferienwohnungen. Ihr Mann Werner und ihre drei Kinder Paul, Elisabeth und Toni helfen fleißig mit. Margareth interessiert sich für Homöopathie im Stall und möchte sich auf diesem Gebiet weiterentwickeln.

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„Die Zeiten sind schwer“, sagt Margareth, „Corona, Krieg, Klimaverschmutzung, hohe Kosten, endlose Bürokratie. Aber niemals war es leicht auf den Südtiroler Höfen! Kopf hoch, einfach einen Schritt nach dem anderen den Weg gehen, steinig war er schon immer, nicht aufgeben. Landwirtschaft gab es schon gestern und wird es auch in Zukunft noch geben. Sie hat mehr Bestand als alle Zeichen der heutigen Zeit.“

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Margareth war drei Perioden Ortsbäuerin der SBO-Ortsgruppe Jaufental – eine Zeit, die sie nicht missen möchte. Der Kontakt zu den Bäuerinnen ist ihr sehr wichtig – gemeinsam lernen, gemeinsam erleben, gemeinsam wachsen. Margareth spricht von Herzensbildung, die ihr guttut. Gut tut ihr auch das Arbeiten in der Natur, das bedeutet ihr sehr viel: „Ich denke, Bauern und Bäuerinnen arbeiten so viel in der Natur, mit der Natur, und nicht zuletzt auch für die Natur!“ Diese Botschaft ist der Bäuerin des Jahres 2022 wichtig.

Von: mk

Bezirk: Wipptal

Kommentare
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brunner
brunner
Universalgelehrter
2 Monate 15 Tage

Gratuliere! Respekt!
Gibt es eigentlich auch eine Arbeiterin- Arbeitnehmerin des Jahres?

StreetBob
StreetBob
Superredner
2 Monate 15 Tage

@ brunner
Jo. De/r kriagg donn in Preis für 4 Tog in dr Woch bugglen und Fr. Sa. + So. frei bei gleichem Geholt….

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
2 Monate 14 Tage

Das ist keine Bäuerin sondern verdient ihr Geld mit Urlqub auf dem Bauernhof. Der gehört versteuert!

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