Alternativen zum Einsatz von konventionellen Pflanzenschutzmitteln?

Ökologische Grünraumpflege: Meran als Vorreiter

Donnerstag, 15. Februar 2018 | 12:19 Uhr

Meran – Kürzlich fand im Bürgersaal an der Otto-Huber-Straße in Meran eine Fachtagung zur ökologischen Grünraumpflege statt. Organisiert wurde die Infomationsveranstaltung von der Stadtgärtnerei der Gemeinde Meran und den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Daran teilgenommen haben knapp 170 Fachleute und GärtnerInnen aus Südtirol und Norditalien.

Welche sinnvolle Alternativen gibt es zum Einsatz von konventionellen Pflanzenschutzmitteln zu Grünraumpflege? Dieser Frage sind rennomierte ReferentInnen nachgegangen und haben alte und neue Rezepte aufgezeigt, welche sich in der Praxis bewährt haben und einsetzbar sind: der Einsatz von Grundstoffen und Pflanzenstärkungsmitteln sowie von Nützlingen und das Unkrautmanagement mit Geräten.

“Es freut mich sehr, dass Meran bei dieser komplexen Thematik eine Vorreiterrolle eingenommen hat und dass so viele Gemeinden Südtirols ihr Fachpersonal zu dieser Veranstaltung geschickt haben. Das zeigt deutlich, dass zwei Jahre nach der Einführung des italienweiten Aktionsplanes, der den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im öffentlichen Raum drastisch eingeschränkt hat, die Phase des Umdenkens bereits begonnen hat”, sagte Stadträtin Gabriela Strohmer.

Abgerundet wurden die Referate mit Tipps für eine nachhaltige Bepflanzung und Artenauswahl, mit Informationen über die Landesleitlinien zum nationalen Aktionsplan und über die Spielräume, die diese den Gemeinden geben. Einen großen Stellenwert hatten bei der Fachtagung auch die Stände der Fachbetriebe, die von den Teilnehmenden am Rande der Veranstaltung besucht wurden. Insgesamt sechs in- und ausländische Unternehmen im Grünbereich konnten dabei ihre Produkte vorstellen.

“Der Erfolg der Veranstaltung, die große Nachfrage und die Gewissheit, dass die ökologische Grünraumpflege immer mehr das Herzstück einer nachhaltigen Gartenstadt sein wird, veranlassen uns bereits jetzt dazu, über eine Nachfolgeveranstaltung in nicht allzu ferner Zukunft nachzudenken”, erklärten Gabriele Pircher von den Gärten von Schloss Trauttmansdorff und Anni Schwarz von der Stadtgärtnerei Meran.

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt

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