Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Der August neigt sich dem Ende zu. Für den Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: “Die letzten Monate haben einmal mehr gezeigt, dass die Sommersaison für unsere Mitglieder immer bedeutender wird. Das heiße Wetter mit neuen Rekordtemperaturen hat dafür gesorgt, dass Gäste wie Einheimische unser attraktives Angebot fleißig genutzt haben”, zeigt sich der Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer, Helmut Sartori, zufrieden.
Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Sommersaison sei in erster Linie ein attraktives Rundumangebot am Berg: “Das können Themenwege, Spielplätze oder ähnliches sein. Auch die Auffahrt alleine kann eine Attraktion darstellen. Wichtig ist immer, den Besucherstrom gut zu lenken und für den behutsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt zu sensibilisieren, aber auch für die Begebenheiten im Hochgebirge und das richtige Verhalten”, betont Sartori.
Im vergangenen Jahr lag der Anteil am Gesamtumsatz in den Sommermonaten bei zehn Prozent – hier besteht noch Luft nach oben. Abgesehen vom Durchschnittswert gibt es vor allem im Burggrafenamt viele Sommerbahnen ohne Skibetrieb und einige wenige Ski- und Sommergebiete, die sich in unmittelbarer Stadtnähe befinden und mittlerweile einen ausgewogenen Umsatz im Sommer und Winter aufweisen. “Im Winter ist die Gesamtanzahl an Besuchern höher, im Sommer finden in der Regel nur Einzelfahrten statt und zudem sind wesentlich weniger Lifte geöffnet. Unser Ziel ist es, im Sommer die Wertschöpfung zu erhöhen, indem kulturelle Veranstaltungen in einzigartigen Naturkulissen angeboten werden. Eine Diversifizierung des Angebots ist der Schlüssel zum Ganzjahresbetrieb”, so Sartori.
Zufrieden ist der Verband der Seilbahnunternehmer über die Nutzung der Aktion “Seilbahnsommer”, im Rahmen derer viele Einheimische die Aufstiegsanlagen in Anspruch nehmen. “Endgültige Bilanz wird erst am Ende der Saison gezogen, doch sehen wir bereits jetzt, dass attraktive Rundumangebote für Zufriedenheit bei den Nutzern sorgen”, so Sartori abschließend.




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