„Ein faires Angebot im Sinne unserer Partnerschaft mit Bozen“

SIGNA bekommt Zuschlag für Baulücke

Donnerstag, 13. April 2017 | 18:06 Uhr

 

Bozen – Als einzige Bieterin sicherte sich die Innsbrucker SIGNA Gruppe die Baurechte für die Baulücke in der Südtiroler Straße. „Wir wollten auf jeden Fall sicherstellen, dass diese unmögliche Situation gelöst ist, sobald wir gleich gegenüber den WaltherPark eröffnen“, sagt Heinz Peter Hager, Präsident der Bozner KHB GmbH. Das Angebot von 23 Millionen Euro „haben wir bewusst großzügig kalkuliert, weil wir unser Engagement in Bozen als Partnerschaft mit Gemeinde und den Bürgerinnen und Bürgern betrachten und dies setzt Fairness voraus“, so Hager.

Die SIGNA beteiligte sich am Ausschreibungsverfahren der Gemeinde Bozen. Bekanntlich liegt diese Baulücke in der Südtiroler Straße seit Jahren brach; mehrmals hatte die Gemeinde in den vergangenen Jahren ohne Erfolg versucht, die Kubatur und Baurechte zu versteigern. Zuletzt war vor einigen Jahren eine Versteigerung mit Ausrufpreis von 23,5 Millionen Euro leer ausgegangen.

Diesmal gab es keinen Ausrufpreis, sondern die Gemeinde definierte für sich einen Schwellenwert, der als Untergrenze für die Preisgebote gelten sollte. Er wurde allerdings bis zur Angebotseröffnung unter Verschluss gehalten.

Bis Mittwoch, 12. April 2017, 12.00 Uhr, konnten Interessierte ihre Kaufangebote bei der Gemeinde einreichen. Am Donnerstag um 14.00 Uhr wurden die eingereichten Unterlagen in einer öffentlichen Sitzung am Sitz des Gemeinde-Vermögensamtes in der Lanciastraße 4 A geöffnet. Die Kommission tagte unter dem Vorsitz von Abteilungsdirektorin Ulrike Pichler, ihr wohnten auch Generalsekretär Antonio Travaglia sowie vier weitere Amtspersonen der Gemeindeverwaltung bei.

Die SIGNA-Tochter BZ.Immo GmbH hat als einzige ein Angebot eingereicht. Mit 23 Millionen Euro lag das Angebot deutlich über dem Schwellenwert, der – wie sich herausstellte – bei rund 19,8 Millionen Euro festgesetzt war. „Wir wollten ein großzügig berechnetes Angebot abgeben, weil wir unser Engagement in Bozen ganzheitlich betrachten.

Wir sind eine Partnerschaft mit der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern eingegangen und diese Partnerschaft erfordert Fairness“, so Hager. Für Hager war die Angebotseröffnung am Donnerstag bereits der zweite Termin in der Gemeinde am selben Tag: Am Vormittag war er ebenfalls in die Lanciastraße gekommen, um das Angebot für den Erwerb des Busbahnhofareals zu hinterlegen. Die entsprechende Angebotseröffnung findet kommenden Dienstag, 18. April 2017, statt. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auch hier den Zuschlag erhalten werden und hoffen, schon bald mit den Bauarbeiten für den WaltherPark beginnen zu können“, so Hager.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "SIGNA bekommt Zuschlag für Baulücke"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
urban
urban
Grünschnabel
1 Monat 9 Tage

bravo benko

schuna wida
schuna wida
Tratscher
1 Monat 8 Tage

teti net sogn die epfl sein olm no im vinschgau am bestn

werner66
werner66
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Schön, jetzt kann die Gemeinde einen Patzen Geld verpulvern.
Das Land kann dann die neuen Büros teuer anmieten, es finden sich sicher viele Ämter, die in ein neues Gebäude umziehen “müssen”. Irgend einen Grund dafür wird man schon finden.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

………………….und die “BONZN” kriagn no mear GELD!!!!

wpDiscuz