Südtirol für Arbeitskräfte noch attraktiver machen

Suche nach geeigneten Mitarbeitern wird für Unternehmen schwieriger

Montag, 24. Oktober 2022 | 10:31 Uhr

Bozen – Kürzlich trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Landes Südtirol, der Handelskammer Bozen, der Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände und Bildungseinrichtungen im Merkantilgebäude der Handelskammer in Bozen, um über Strategien zur Stärkung der Arbeitgeberdestination Südtirol und der Attraktivität der heimischen Betriebe für Arbeitskräfte zu diskutieren.

„Durch den demografischen Wandel wird es für Unternehmen immer schwieriger geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. In Zukunft wird sich die Situation weiter zuspitzen. Es ist deshalb wichtig, dass wir Strategien entwickeln und Dienstleistungen einrichten, um die Arbeitgeberdestination Südtirol zu stärken und unsere Betriebe auf die sich erschwerenden Arbeitsmarktbedingungen vorzubereiten“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner zu Beginn des Treffens.

Philipp Achammer, Landesrat für Arbeit unterstrich: „Südtirol muss zum „best place to work“ werden. Damit dies gelingt, braucht es gute Rahmenbedingungen. Dabei geht es nicht nur um ein angemessenes Gehalt, sondern es spielen auch Themen wie leistbares Wohnen oder eine gute „work life balance“ eine wichtige Rolle.“

Daraufhin stellte die Beratungsagentur Human & Human ein Konzept vor, wonach Image und Attraktivität von Arbeitgebern gesteigert werden können. Die Punkte Wohnen, Bildung, Erreichbarkeit und Integration sind weitere Faktoren, die entscheidend zur Stärkung einer Arbeitgeberdestination beitragen.

Manuela Defant, Direktorin der Landesabteilung Wirtschaft wies einerseits darauf hin, dass es Aufgabe der öffentlichen Hand sei, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen sowie andererseits auf die Rolle der Wirtschaftsakteure, Betriebe und Verbände, bei der Steigerung der Attraktivität von Südtirols Betrieben für Arbeitssuchende.

Stefan Luther, Direktor des Arbeitsmarktservice Südtirol betonte, dass der heimische Arbeitsmarkt noch großes Potential bieten würde, vor allem Jugendliche, Frauen und ältere Menschen müssten vermehrt ins Arbeitsleben geführt werden. Auch auf Langzeitarbeitslose sollte ein besonderer Fokus gerichtet werden.

Alfred Aberer, Generalsekretär der Handelskammer Bozen erklärte, dass sich die Handelskammer Bozen schon länger mit diesem wichtigen Thema beschäftigt. So referieren zum Beispiel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Schule-Wirtschaft in den heimischen Bildungseinrichtungen, um Wirtschaftsthemen zu vermitteln. Dabei geben sie wichtige Informationen zum heimischen Arbeitsmarkt. Die Handelskammer organisiert auch die Talente-Aperitivos, bei denen einmal jährlich in München, Wien und Graz Einzelgespräche organisiert werden, in denen sich Unternehmensvertreter/innen und Studierende austauschen können. Auch das Talentcenter der Handelskammer und ein „welcome service“ für Arbeitskräfte, die aus dem Ausland kommen, werden gerade in der Handelskammer eingerichtet.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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29 Kommentare auf "Suche nach geeigneten Mitarbeitern wird für Unternehmen schwieriger"


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N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Irgendwie scheint den Herrn nicht klar zu sein, dass der demografische Wandel ganz Europa betrifft. Was soll dann das Ziel sein? Das Länder innerhalb der EU in Konkurrenz treten? Das funktioniert nicht. Bei der Menge an Arbeitskräften die es bald brauchen wird ist dss nicht möglich. Soll das Ziel darin bestehen das wir gut ausgebildete Menschen aus ärmeren Ländern “importieren” und sie dadurch ihrer Eliten berauben? Erst nahmen wir ihr Land, dann ihre Bodenschätze und jetzt ihre schlauen Leute und wenn dann die verarmte Bevölkerung zu uns flüchtet stellen wir Mauern auf?

Goennenihrwichtigtuer
1 Monat 11 Tage

Putinboy, also sollten “wir” besser wie dein Zar uns gleich ein Land einverleiben? 😉 Abgesehen davon, rede nicht immer von einem “WIR”!! ICH für meinen Teil habe weder jemandem sein Land genommen noch seine Bodenschätze für MICH erklärt und erstrecht nicht die “Fachkräfte” woher bestellt… Immer diese Leier was in der vergangenheit schief lief… Schau dir Südafrika an, die schaffen das schon ohne u”UNS” ihr Land vor die Hunde gehen zu lassen mit “NATIV” Politikern… Und damit sind sie nicht alleine..

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

@Goennenihrwichtigtuer Gaaaanz BILLIG! Aber gaaanz billig denn die Bodenschätze sind in dem Gerät mit dem du hier schreibst! Sind von teilweise Kindern un dritte Welt Ländern abgebaut! Erzähl dich keinen populistischrn Mist!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

@Goennenihrwichtigtuer Absurdere Argumente hat man selten gelesen! Du bist WIR! An Oberflächlichkeit nicht zz überbieten!
Was das Ganze mit dem Krieg zu tun hat, sei dir überlassen!
Eines kannst du, ungerechtfertige Beleidigungen los werden! Sonst steckt nicht viel dahinter!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

@Goennenihrwichtigtuer Genau Leute wie du es sind, lassen alles vor die Hunde gehen, aus reinem Egoismus und unvorstellbarer Unwissenheit!

Goennenihrwichtigtuer
1 Monat 11 Tage

@putinboy sags den wirtschaftsbossen bzw deinen oligarchen und verschohn mich mit deinen Schuld zuweisungen… Und für das Arbeitsrecht in Dritten Welt Ländern beschwärst du dich am besten bei den jeweilig einheimischen Politikern… Oder zwingen WIR die dazu ihre Kinder zu missbrauchen? So ein schmarrn!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

@Goennenihrwichtigtuer Lächerlich! Worum geht es im Bericht , worum? Wozu sind dann deine Anschuldigungen gut,die damit nicht im geringsten zu tun haben und jeder Sachlichkeit entbeeren?
Frust kannst du woanders abbauen!

Hustinettenbaer
1 Monat 11 Tage

@Goennenihrwichtigtuer
Du machst Dir einen zu schlanken Fuß(abdruck).
Ist grad mal 200 Jahre her, dass Eltern ihre Kinder nach Schwaben verkauften. Sicher nicht aus Jux und Dollerei.
“Wir” in Europa sollten die Lektion gelernt haben. Deshalb wurde das Lieferkettengesetz eingeführt.

Und zu den Putin-Sticheleien: Ich seh überhaupt nicht ein, dass wir uns auf SN oder sonstwo durch den vermaledeiten russischen Zwergdracula gegeneinander aufhetzen lassen. Kreuzweise soll er uns. Im Mondschein.

https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/278849/die-schwabenkinder/#:~:text=Im%2017.,wurden%2C%20um%20dort%20zu%20arbeiten.&text=Diese%20acht-%20bis%2014-jährigen,meist%20als%20″Schwabenkinder”%20bezeichnet.

Goennenihrwichtigtuer
1 Monat 10 Tage

@h achwas? Ich dachte vor 200 Jahren waren WIR alle mit nem kolonialhut auf ner senfte unterwegs Rohstoffe klauen und Leute versklaven?! Ist ja genau mein Punkt… Von wegen “WIR”…

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 10 Tage

@Goennenihrwichtigtuer Da du nicht ein Wort von dem vetstehst was man dir versucht zu erklären, lass ichs lieber.
Vergeudete Zeit! Einem Blinden im Dunkeln ein Feuer zu entzündet bringt nichts, er sieht trotzdem nichts! Dann solms finster bleiben. Grins

Goennenihrwichtigtuer
1 Monat 9 Tage

Was soll an deinen bescheidenen typisch deutschen Floskeln nicht zu verstehen sein… Dass euch von klein auf ein erbschulds Gedanke eingeprügelt wird ist mir bekannt… Heißt aber noch lange nicht dass es Sinn macht… Verantwortung und VERANTWORTLICH sind im Rest der Welt 2 verschiedene Begriffe mit unterschiedlicher Bedeutung…

Savonarola
1 Monat 11 Tage

Südtirol best place to work 🤣😂 mir kommt vor, Südtirol wird für einheimische junge tüchtige Nachwuchskräfte immer mehr ein place to f😮ck off

Dor_Lupin
Dor_Lupin
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

@Savonarola Jo mit den Verhätnis zwischen Lohn und Lebenskosten a kuan wunder.

algunder
algunder
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻

irgendwer
irgendwer
Superredner
1 Monat 11 Tage

es wird immer nach Wachstum geschrien ….
immer mehr und größere Industriebetriebe ….
immer mehr und größere Hotelburgen …..

und die Junge Generation wird von viele Eltern gezwungen zu studieren , weil ein Beruf ist ja minderwertig ……

ein Großteil möchte weniger arbeiten und mehr Freizeit …..

wie soll das weitergehen ????????

das hat gar nix mehr mit h

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Thema verfehlt denn im Bericht steht, es gibt überhaupt zu wenig Arbeitnehmer weils in den letzten Jahrzehnten zu wenig Geburten gab und die Alten in Rente gehen. Bericht überhaupt gelesen?

So ist das
1 Monat 11 Tage

Wie wäre es mit höheren Löhnen oder geringeren Lebenshaltungskosten 🤔

algunder
algunder
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

ordntlich zohln
schaugn dass die mietn bezohlbor werdn und nor werd des a kloppm
olls ondere isch a witz!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Was ist demografischer Wandel? Wenn du es wüsstest, dann wüsstest du, dass höheter Lohn bei dem Problem nicht hilft!
Unfassbar wie manche Probleme lösen wollen ohne zu wissen worums überhaupt geht!

Korl
Korl
Tratscher
1 Monat 11 Tage

work life balance , wenn i so geschwollene parolen schun hear , wert mir schun schlecht 🙈

Savonarola
1 Monat 11 Tage

Herr Achammer, Sie können vor der Wirtschaft so geschwollen reden wie Sie wollen, aber in ein paar Monaten haben Sie keine Landesbediensteten mehr, mit denen Sie Regieren können, weil alle in Rente sein werden und Ihre Partei seit 10 Jahren nicht für Nachbesetzung, sondern nur für die Lächerlichkeit der Löhne im öffentlichen Bereich gesorgt hat.

irgendwer
irgendwer
Superredner
1 Monat 11 Tage

das hat gar nix mehr mit höheren Gehälter zu tun !!!!!

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Um die Situation zu verbessern helfen auch keine Sonntagsreden.

ghostbiker
ghostbiker
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

wenn bis Ende Juli lei fürn Stoot sprich Politikergehälter buggeln muasch wundert mi deß nix mehr daß die Jugend koane Lust mehr zum arbeiten hot…

Hausdetektiv
Hausdetektiv
Superredner
1 Monat 11 Tage

bei diesen löhnen müssen viele aufstockend alg2 beantragen.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Attraktiv werden heutzutage Jobs erst dann, wenn sie überdurchschnittlich bezahlt werden. Der Jugendliche von heute, aber auch viele der älteren Generation, scheren sich um einen feuchten Kehricht um den Betrieb, in dem sie arbeiten. Sie wollen viel Geld für ihr Tun und pünktlich zur Tür hinausgehen. Sie wollen immer kürzere Arbeitszeiten und Freizeit ohne Ende. Das ist eine der Begleiterscheinungen der demokratischen Nivellierung.

DMH
DMH
Tratscher
1 Monat 10 Tage

In den Unternehmen wo man arbeiten muss oder erinnern klaren Hausverstand ist es schwierig Arbeiter zu finden, in der Politik hingegen ist ed kein Problem, da muss man nicht viel vorweisen…

Unioner
Unioner
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Arbeit muss sich lohnen und von dem Lohn darf nicht das meiste Geld für das Wohnen draufgehen.

Babba
Babba
Grünschnabel
1 Monat 9 Tage

Kontrolle und evtll. a Bremsung va ausufernde Wirtschaftsentwicklungen (z. B Tourismus), um dadurch menschliche Ressourcen für.existentielle Orbeitsplätze frei zu kriegen, waret amol es erste. Löhne und Mieten/Wohnungsangebot onpassn, genauso wichtig. Hon in der oagenen Familie zum wiederholten Mol bestätigt gekriag, dass 1.300€ für Orbeitsonfänger ba ins Standard isch. I sig jo ein, dass man kloan onfongen soll, obr a Wohnung UND a Auto derzohlsch dir mitn sem Geholt nit… Von wegn, die jungen Leit welln nix tean und lai Freizeit! Zun Glück kennen viele no drhoam wohnen bleiben…

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