Erleichterung in der Landwirtschaft

Verordnung zeigt Wirkung – weniger Wolfsrisse in Tirol

Montag, 24. August 2026 | 12:23 Uhr

Von: Matthias Knapp

Innsbruck – Die Zahl der von Wölfen gerissenen Nutztiere in Tirol ist nach einer vorläufigen Bilanz deutlich gesunken. Während im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch 277 Vorfälle registriert wurden, ging die Zahl im laufenden Jahr auf 160 Fälle zurück.

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, ist der Hauptgrund für diese Entwicklung die konsequentere Anwendung der entsprechenden Notverordnung. Auf deren Grundlage wurden im laufenden Jahr bereits zwölf Wölfe abgeschossen – im Vergleich zu lediglich zwei Abschüssen im Vorjahr.

Die Maßnahme zeige damit deutliche Wirkung und sorge für eine spürbare Entlastung der Landwirtschaft.

Josef Hechenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer Tirol, betonte, dass man dadurch in der Lage gewesen sei, die Sorgen vieler Viehhalter zumindest teilweise zu lindern.

Auch Peter Frank, Geschäftsführer des Almwirtschaftsvereins, sieht in der Entwicklung einen wichtigen Schritt: „Die Landwirte kommen aus dem Gefühl der Machtlosigkeit heraus, das sie oft empfunden haben.“

Frank hob zudem hervor, dass das Wolfsmanagement auch künftig aktiv und in Abstimmung mit den Nachbarregionen fortgeführt werden müsse.

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