Hilferuf der Seniorenwohnheime

„Wir brauchen diplomierte Pflegekräfte“

Montag, 16. November 2020 | 16:56 Uhr

Bozen – Die Südtiroler Seniorenwohnheime bitten um Hilfe in der Covid-Krise. Auch Pflegekräfte haben sich mit dem Virus angesteckt bzw. sind von Quarantäne-Maßnahmen betroffen. „Diplomierte KrankenpflegerInnen, SozialbetreuerInnen und PflegehelferInnen, die zurzeit in anderen Bereichen ihr Arbeitsfeld gefunden haben, bitte ich uns in dieser Krisenzeit zu unterstützen“, betont der Direktor des Verbandes der Seniorenwohnheime Oswald Mair.

Die Seniorenwohnheime haben deshalb auch das Auswahlverfahren vereinfacht. „Derzeit kann bereits mit einer Bewerbung vor Ort das Arbeitsverhältnis definiert werden. Es ist keine Ausschreibung nötig“, präzisiert Mair.

Bewerbung direkt an den Verband

Interessierte können ihre Kontaktdaten mit einer Kopie des Diploms direkt an den Verband der Seniorenwohnheime schicken: messner@vds-suedtirol.it

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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24 Kommentare auf "„Wir brauchen diplomierte Pflegekräfte“"


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Knedl
Knedl
Grünschnabel
7 Tage 3 h

Es gibt genug leute die arbeit suchen. Fangt an diese einzuarbeiten und zu schulen dann habt ihr euer personal für die zukunft… glaubt ihr es sitzen schon vor corona alle diplomierten pfleger zu hause und warten drauf dass sie jetzt arbeiten können?! Lächerlich…. zohlt de leit mal mit a normaler paga und bildet die negsten selber aus nor hets koan problem

So sehe ich das
So sehe ich das
Grünschnabel
7 Tage 1 h

@ Knedl
So eine Ausbildung ist nicht ohne.
Pflegehelfer – umfasst 1.200 Stunden Ausbildung;
Sozialbetreuer – umfasst 3 Jahre Ausbildung;
Krankenpfleger – umfasst 3 Jahre Claudiana (Hochschule);
….so schnell ist nichts mit “einzuarbeiten”.
Diese Berufe müssen mehr gewürdigt und honoriert werden denn schließlich sollen diese Personen da sein wenn es euch schlecht geht – am Wochenende, in der Nacht, am Feiertag – 24 Stunden am Tag.

sonoio
sonoio
Superredner
7 Tage 2 h

fongs un die leit ordentlich zu zohln nor erledigts sich von selber

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
6 Tage 14 h

Diesem Kommentar kann man sich nur anschliessen.
Systemrelevante Berufe sind besser zu entlohnen, dazu zählen aber nicht Politiker.

Psycho
Psycho
Grünschnabel
7 Tage 2 h

Jetzt wird freilich überall Pflegepersonal gesucht, aber vor nicht so langer Zeit war keiner gut genug der nicht perfekt Zweisprachig wenn nicht dreisprachig war…wie sich doch das Blatt wenden kann!!!

Jefe
Jefe
Superredner
6 Tage 20 h

in der Not…raucht der Teufel Fliegen

vomdorf
vomdorf
Grünschnabel
7 Tage 1 h

Der Beruf muss eine deutliche bessere Wertung bekommen, bessere Arbeitszeiten und bessere Bezahlung. Im Heim meiner Mutter arbeiten nur TZ Kräfte. Deren Heimleiter ist der Ansicht, dass man nach 6 Stunden Betreuung von dementen Senioren erschöpft ist. Finde ich ne gute Einstellung

sonoio
sonoio
Superredner
6 Tage 14 h

ach ja? welches heim? gute einstellung der leitung. wir machen 11 stunden dementenbetreuung. die vollzeit angestellten wechseln alle bereich. aus erschöpfung

wienerschnitzel
wienerschnitzel
Grünschnabel
6 Tage 23 h

Die ausgebildeten Diplomierten Pflegefachkräfte (Krankenschwestern) arbeiten lieber im Ausland als in Südtirol. Lebe mit meiner Freundin in Wien und sie verdient 14×2400€ und nicht 13×1800 wie im ach so reichen Südtirol.
Und ich verdiene das doppelte (bei geringeren Lebenshaltungskosten + bessere Sozialleistungen), als man mir vor ca. 1 Jahr in Südtirol geboten hat. Traurig aber wahr. Mir sein holt decht net überoll die bestn.

Zugspitze947
6 Tage 13 h

wienerschnitzel: Da fehlt leider die Angabe ob BRUTTO oder NETTO ? In deutschland verdient eine gut ausgebildetet Pflegekraft zur Zeit mindestens 3.500 € Brutto. Eine Erhöhung ist bereits beschlossen und eine Sonder_Prämie gibt es auch . Trotzdem gibt es so gut wie Keine neuen Kräfte. Die Ausbildung für Fachpflegekräfte dauert hier 5 Jahre ! Also das dauert verständlicherweise 🙁

wienerschnitzel
wienerschnitzel
Grünschnabel
6 Tage 9 h

Ich rede von Nettogehältern. Brutto wäre es schon etwas zu wenig 🙂

thomas
thomas
Universalgelehrter
7 Tage 2 h

wer sich nicht vorbereitet zur rechten Zeit….

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
7 Tage 3 h

Die Kräfte gibt es Weltweit nicht.

Sag mal
Sag mal
Kinig
6 Tage 13 h

eine Auswirkung des Egoismus allgemein.Sich für Andere aufopfern-Nein.Nur mehr ich ich ich ich .

So sehe ich das
So sehe ich das
Grünschnabel
7 Tage 2 h

…bis vor kurzem wurden viele Pflegekollegen/innen nur mit befristeten Arbeitsverträgen angestellt.
Ältere Berufsbilder wie Altenpflegerinnen / Sozialhilfskräfte / OTA usw. (Auslaufsberufsbilder ) wurden gar nicht mehr gerne angestellt.
Und jetzt ist man wieder gut als Pflegekraft die Heime zu unterstützen.
Nein Danke !!!!!
Viele die in einem anderen Bereich ihr Arbeitsfeld gefunden werden sicher nicht mehr in den Pflegebereich zurückkehren. Für was auch ?

nivea
nivea
Neuling
6 Tage 23 h

Aber bei jedem Kind 3Jahre Mutterschaft beanspruchen dürfen vieleicht diese Frauen mobilisieren dass sie in dieser Situation die Arbeit wieder aufnehmen sollten.

Nickinick
Nickinick
Neuling
6 Tage 23 h

Wenn jetzt schon so ein Pflegemangel herrscht, sieht es in 10 jahren schlimm aus! Viel mehr senioren, viel mehr pflegefälle…dazu gehen die grossen jahrgänge massenweise in pension….und junge pflegekräfte kommen kaum nach!

hundeseele
hundeseele
Superredner
6 Tage 14 h

…so ist es halt,wenn man an vorderster Front(Politikmanagement) keine Weitsichtige Personen hat….unsere Zukunft sieht schwarz aus,weil unsere hohen Damen und Herren nur ihre eigenen Interessen im Sinn haben

nichtwundern
nichtwundern
Neuling
7 Tage 1 h

Ach und nou epas .. i hoff für enk Schlaumeier dass es nia in die Situation kemp mol a Hilfe von de unvorbereiteten Leit von an Seniorenheim za brauchn !!

nichtwundern
nichtwundern
Neuling
7 Tage 1 h

Schun interessant wos es in inzer Lond für Idioten gib .. ob olz und gscheid kommentieren und von nix an Ohnung hobn !! .. oder woas uaner von enk wiaviel a Pflegehelfer, Sozialbetreuer oder Kronknofleger in an Seniorenheim verdiant .. mit wos für an Kollektivvertrig de gezohlt werden usw. .. epar nit ober wichtig isch olm s Maul aufreisen !!

eisern
eisern
Tratscher
6 Tage 23 h

Das Personal wächst nicht auf Bäumen. Vielleicht müssten ja nicht alle Heimbewohner dort wohnen sondern es gibt ein Umdenken zurück zur Pflege in der Familie die ja temporär von Profis unterstützt werden müssten. Das geht natürlich nicht bei jedem und nicht jeder kann es leisten.Vielleicht müssen wir alle mehr zusammenhalten und die Familien stärken damit es besser wird und sich nicht nur alles ums liebe Geld geht.

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
6 Tage 22 h

Es gilt, viel Energie und Geld in die Ausbildung und ! berufliche Bezahlung dieser wichtigen Berufe zu investieren. Für mich jedoch noch wichtiger ist die Tatsache, dass vorallem die Bezahlung in den Ländern Europas den jeweiligen Lebenshaltungskosten entsprechend angepasst wird. Wieso das ? Damit dieses unsägliche, unter “Freunden” vollkommen unwürdige, Abwerben von qualifizierten Pflegefachkräften endlich ein Ende hat.

Zugspitze947
6 Tage 13 h

Ars Vivendi: da bin ich voll Deiner Meinung ! 🙂

Supergscheider
Supergscheider
Tratscher
6 Tage 14 h

In unseren Nachbarländern kann man ab z.b.ab 16 eine Fachschule mit anschliessender Berufsmatura besuchen und ist mit 19 ausgebildet.
In der Schweiz bezahlen der Arbeitgeber teilweise sogar die Ausbildung,bei sehr viel Lohn mehr.
Tja,liebe Verantwortliche nicht jammern sondern handeln.

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