Quadratmeterpreise von knapp 11.000 Euro

Wohnen mitten in den Dolomiten ist kostspielig

Donnerstag, 19. Januar 2023 | 11:38 Uhr

Abtei/Cortina – Einen Wohnsitz in einem der bekannten Skiorte in den Alpen sein Eigen nennen zu können, ist für viele ein erstrebenswertes Ziel. Entsprechend hoch sind in den Hotspots die Quadratmeterpreise.

Einer Analyse des Immobilienportals Immobiliare.it zufolge sind die Preise im Jahr 2022 noch einmal kräftig nach oben gegangen. So liegen gleich zwei Orte in Südtirol im Spitzenfeld der Erhebung: Abtei im Gadertal und Wolkenstein im Grödner Tal – beides Orte umringt von den Dolomiten.

In Abtei wurden 2022 durchschnittlich 9.120 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Das ist eine Zunahme von 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Wolkenstein wechselten hingegen im Durchschnitt 10.619 Euro pro Quadratmeter den Besitzer – eine Zunahme von 12,4 Prozent. Eine 80-Quadratmeter-Wohnung schlägt so mit mehr als einer Million Euro zu Buche.

APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH

Teurer ist es nur noch in Cortina, wo im Durchschnitt 10.672 Euro pro Quadratmeter gezahlt wurden. Im Vorjahresvergleich ein Plus von 7,9 Prozent.

Ebenfalls in der Aufstellung von Immobiliare.it ist St. Ulrich in Gröden: Dort kostet ein Quadratmeter durchschnittlich 8.011 Euro. Umgemünzt auf die 80-Quadratmeter-Wohnung sind dies rund 800.000 Euro.

Am günstigsten ist der Kauf einer Immobilie in Sestriere.

 

Von: luk

Bezirk: Pustertal, Salten/Schlern

Kommentare

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12 Kommentare auf "Wohnen mitten in den Dolomiten ist kostspielig"


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immun888
immun888
Grünschnabel
12 Tage 5 h

und somit wird unsere Heimat verkauft, Einheimische können sic das nicht mehr leisten.

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
12 Tage 49 Min

@immun888…..”verkauft” werden nur Immobilien. Und das von EINHEIMISCHEN !!!!

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
12 Tage 4 h

Seien wir uns mal ehrlich: teuer ist es nur dort, wo es auch schön ist. Und meckern tun meist die, die neidisch sind. Das ganze hat dann mit den Einheimischen, die es sich nicht leisten können, kaum was zu tun – zumindest nicht in Südtirol. Geförderten Wohnbau gibt es trotzdem und wer nicht hineinfällt, hat entweder schon ein Haus oder könnte sich auch eines vor Ort mieten oder kaufen. Das ist halt wieder mal so ein beliebtes Medienthema, das immer wieder gespielt wird – um a bissl Polemik zu schüren…

brixna
brixna
Superredner
12 Tage 5 h

Dank auswärtiger!

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
12 Tage 4 h

dank unserer Geldgier, die verkauft.

faif
faif
Superredner
12 Tage 5 h

….wir haben das schönste land und die schönste aussicht auf die höheren gehälter in unseren nachbarsländern…na wenn dass nicht mal höhere lebenskosten wert sind, was dann?
ironie off :-((

onsichtssoche
12 Tage 5 h

80m2x 8011€= 640.880€ soffl aurunden brauchts jetz a net. Oder in der Mittelschuel net augepasst?

Pyrrhon
Pyrrhon
Universalgelehrter
12 Tage 4 h

Zu den offiziellen Preisen kommt wohl noch etwas unter der ✋ hinzu 😉🤪

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Universalgelehrter
12 Tage 2 h

Ich kenne ein Kondominium mit 12 Wohnungen wo alle Wohnungen noch vor Baubeginn in kurzer Zeit verkauft waren. Dies alles um rund 5500 Euro pro Quadratmeter. 
Der ortsübliche Preis wäre letztes Jahr bei 3.500 Euro pro Q. gewesen, heuer bei 4.000. (eine etwa mäßig mittlere Lage, immerhin im Ort, aber auch für Auswärtige nicht besonders..). 
Solange die Preise gezahlt werden, wird sich auch nix ändern.
Punkt und Basta. 

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
11 Tage 9 h

Solange die EINHEIMISCHEN !! Investoren und Verkäufer nur auf den schnöden Mammon schauen, wird sich die Lage für einheimische Wohnungssuchende nicht verändern…

Neuling
12 Tage 2 h

Nicht nur in den Dolomiten 😉

Savonarola
11 Tage 11 h

und dann will die lustige Landesregierung mit GIS-Erhöhungen den finanzkräftigen auswärtigen Wohnungskäufern das Handwerk legen

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