"Wie können Flüchtlinge und Asylsuchende, Bergdörfer wiederbeleben?"

Zuwanderung: eine neue Zukunft für Berggebiete?

Montag, 17. Dezember 2018 | 22:55 Uhr

Bozen – 2014 war erstmals seit zwanzig Jahren die Anzahl der abgewanderten Italiener höher als die Zahl der nach Italien eingewanderten Personen: 92.000 Zugewanderte gegenüber 155.000 abgewanderten Italienern, die meisten von ihnen im erwerbsfähigen Alter. Insbesondere in Berggebieten, die am meisten von der Abwanderung betroffen sind, steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung, die Geburten sind rückläufig.

Können Migranten und Asylsuchende dazu beitragen, diese Bergdörfer wiederzubeleben? Dieser Frage geht das Buch „Montanari per forza“ nach, das die Autoren Alberto di Gioia vom Polytechnikum Turin und Andrea Membretti von Eurac Research am Dienstag, 18. Dezember um 16.00 Uhr im Bozner Forschungszentrum vorstellen. Es folgt ein Runder Tisch zum Thema.

Von: bba

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

3 Kommentare auf "Zuwanderung: eine neue Zukunft für Berggebiete?"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Laempel
Laempel
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Was Bergdörfer bräuchten sind bessere Zukunftsaussichten für die dort geborenen und in kärglichen und entbehrungsreichen Verhältnissen aufgewachsenen bodenständigen und heimatverbundenen Menschen und nicht zusätzliche Belastungen durch aufgedrängte Migranten, die völlig überfordert und unerfahren mit den dort naturgegebenen harten Herausforderungen zu kämpfen hätten, kein erhofftes Schlaraffenland vorfinden und nur von einem Elend ins nächste schlittern würden.
Aber mit einer aufgesetzten rosaroten Stadtbrille wird man realitätsblind und sieht das alles nicht mehr.

m69
m69
Kinig
30 Tage 6 h

Laempel

Top Post! 

wie immer 🙂

george
george
Tratscher
24 Tage 18 h

erfahrungsgemäß lässt der “Einheimische” sein Dorf, seinen Hof lieber zu Grunde gehen als mit “Auswärtigen” zu beleben!

wpDiscuz