Caritas hilft ukrainischen Frauen, Männern und Kindern im Land selbst und auch in Südtirol

Zwei Jahre Leben im Krieg

Dienstag, 20. Februar 2024 | 12:23 Uhr

Bozen/Kiew – Die Menschen in der Ukraine durchleben nun schon seit zwei Jahren die Hölle. „Sie brauchen unsere Hilfe mehr denn je“, sagt Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer. Mit den Spenden aus Südtirol wird vor allem älteren und kranken Menschen geholfen. Auch in Südtirol geht die Hilfe für die Menschen, die vor dem Krieg in ihrem Heimatland hierher geflohen sind, weiter.

Der Krieg verursacht täglich dramatisches Leid – tausende Menschen mussten bereits ihr Leben lassen, Infrastrukturen und Häuser sind zerstört. Vielerorts fehlt es an Strom und Wasser, die Menschen frieren. Auch die Krankenhäuser funktionieren nur mehr zum Teil. „Humanitäre Hilfe ist weiterhin dringend notwendig“, sagt Sandra D’Onofrio, welche die internationale Zusammenarbeit der Caritas koordiniert. Doch während zu Beginn des Krieges die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine noch sehr groß war, nimmt diese zunehmend ab. „Dabei ist Hilfe dort überlebenswichtig.“

Die Südtiroler Caritas arbeitet deshalb eng mit der Caritas Kolomyya zusammen. Besonderes Augenmerk wird auf die Versorgung von älteren und kranken Menschen gelegt. Mit den Spenden aus Südtirol wurden zu diesem Zweck ein Seniorenwohnheim für 70 Senioren aufwendig saniert und zwei sog. „Sozialküchen“, in denen täglich warme Mahlzeiten, aber auch menschliche Wärme verteilt werden. Ein Teil der insgesamt 1,75 Millionen Euro an Südtiroler Spenden wurden auch für die Einrichtung einer mobilen Einheit des Sheptytsky Hospitals eingesetzt, mit der Kranke und Bedürftige, die nicht ins Krankenhaus kommen können, zu Hause erreicht und versorgt werden.

Auch in Südtirol kümmert sich die Caritas nach wie vor um die Ukrainerinnen und Ukrainer, die auf ihrer Flucht vor dem Krieg hier gestrandet sind. „Im Haus St. Georg in Sarns, das uns die Diözese für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hat, sind weiterhin alle 50 Plätze belegt“, sagt Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer. Auch die Beratungseinrichtungen für Migrantinnen und Migranten bzw. die Flüchtlingsberatung der Caritas stehen den ukrainischen Flüchtlingen mit Rat und Tat zur Seite; und jene ukrainischen Familien mit Kindern, die in Bozen untergebracht sind, erhalten in der Caritas-Essensausgabe Clara einmal am Tag eine warme Mahlzeit.

Wer für die Ukraine-Hilfe der Caritas spenden möchte, kann dies unter dem Kennwort „Ukraine“ mittels Überweisung auf eines der folgenden Spendenkonten der Caritas tun:

 

Raiffeisen Landesbank: IBAN: IT42F0349311600000300200018

Südtiroler Sparkasse: IBAN: IT17X0604511601000000110801

Südtiroler Volksbank: IBAN: IT12R0585611601050571000032

Intesa Sanpaolo: IBAN: IT18B0306911619000006000065

 

Von: luk

Bezirk: Bozen