Internetaktivitäten der Südtiroler

ASTAT: 94 Prozent der Unter-34-Jährigen online

Mittwoch, 19. Juli 2017 | 15:34 Uhr
Update

Bozen – Sieben von zehn Südtirolern nutzen laut ASTAT das Internet, bei den unter 34-Jährigen sind es fast 94 Prozent.

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Das Landesstatistikinstitut ASTAT hat die Internetaktivitäten der Bürger und Unternehmen in den Jahren 2015 und 2016 im Rahmen der „Mehrzweckerhebung der Haushalte 2016“ unter die Lupe genommen die das ASTAT für das ISTAT in Südtirol durchführt. Die Erhebung zeigt auf, dass mehr als sieben von zehn Südtirolerinnen und Südtirolern im Internet surfen. Die Südtiroler Bevölkerung verwendet das Internet, um sich zu informieren und zu kommunizieren. Die jüngeren Altersklassen zeichnen sich durch die Nutzung von vielfältigeren Funktionen.

Aus der Erhebung über die Informations- und Kommunikationstechnologien in den Unternehmen geht hervor, dass 85,7 Prozent der Südtiroler Unternehmen einen eigenen Internetauftritt haben. Die Analyse des E-Commerce ergibt, dass 41,5 Prozent der Unternehmen Online-Einkäufe und 20,9 Prozent Online-Verkäufe tätigen.

Deeg zu Internet-Nutzung: “Digitalisierung vorantreiben” 

“Es gilt, die Digitalisierung der Wirtschaft voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition der heimischen Betriebe zu stärken und Wachstum und Entwicklung im ländlichen Raum zu ermöglichen”, betont IT-Landesrätin Waltraud Deeg.  Die ASTAT-Studie über die Internetaktivitäten der Bürger und Unternehmen, die heute veröffentlicht wurde, bestätigt unter anderem eine starke Nutzung des Internets im E-Commerce-Bereich. 51,1 Prozent der Unternehmen tätigen Online-Einkäufe und -verkäufe. Der Wirtschaftssektor, der den elektronischen Handel am häufigsten nutzt, ist das Verarbeitende Gewerbe (66,7 Prozent); am seltensten wird E-Commerce im Baugewerbe betrieben.

Der Strategieplan für die digitale Entwicklung Südtirols “Südtirol Digital 2020” sieht Maßnahmen vor, um den IKT-Sektor durch Forschung und Innovation sowie durch die Förderung junger Start-up-Unternehmen auszubauen. Parallel dazu werden alle Maßnahmen für eine digitale Verwaltung vorangetrieben, wie der Ausbau der E-Gov-Dienste, die Überarbeitung des Bürgerkontos, das in wenigen Wochen in neuem Layout online gehen wird, oder die kostenlose Bereitstellung von offenen Daten (die sog. Open Data). “Hier nimmt Südtirol italienweit eine Vorreiterrolle ein”, unterstreicht Landesrätin Deeg. Laut ASTAT-Studie verwendet jeder dritte der 16- bis 74-jährigen Südtirolerinnen und Südtiroler das Internet, um Informationen auf den Seiten der öffentlichen Verwaltung zu suchen. Einer von fünf Internetnutzern übermittelt ausgefüllte Formulare. Die Altersklasse der 35- bis 54-Jährige kommuniziert am häufigsten über das Netz mit der öffentlichen Verwaltung.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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