Von: mk
Meran – Die Carabinieri von Meran haben nach umfangreichen Ermittlungen zwei Männer im Alter von 60 und 25 Jahren aus der Gegend von Neapel wegen Betrugs angezeigt. Sie sollen eine 60-jährige Meranerin um eine beachtliche Summe erleichtert haben.
Die Frau hatte Anzeige erstattet. Im Rahmen der Ermittlungen gelang es den Carabinieri, auf technischem Weg den Fluss des Geldes zu rekonstruieren, bis sie zu Konten gelangten, deren Inhaber die Verdächtigten sind. Dorthin soll das erschwindelte Geld letztendlich überwiesen worden sein.
Die 60-Jährige war von einem vermeintlichen Mitarbeiter einer Bank kontaktiert worden, der ihr auf überzeugende Weise klarmachte, sie müsse ihre Ersparnisse in Sicherheit bringen. Aus Angst, einen finanziellen Verlust zu erleiden, überwies die Frau zweimal 1.600 Euro auf Konten, die ihr der vermeintliche Bankmitarbeiter nannte.
Dieser hatte erklärt, sie müsse angeblich Schulden begleichen, nachdem sie bei einem renommierten Juwelier mehrere Schmuckstücke erworben hatte. Um die Aussagen noch glaubwürdiger zu machen und den Druck auf die Frau zu erhöhen, gaben sich die Betrüger als Vertreter der Carabinieri aus und kontaktierten die Frau über WhatsApp. Dabei drohten sie ihr mit einer Hausdurchsuchung, sollten die vermeintlichen Schulden wegen der Schmuckstücke nicht beglichen werden.
In einer Mitteilung stellen die Carabinieri von Meran klar, dass kein Ordnungshüter Hausdurchsuchungen über Whatsapp oder per Telefon vorher ankündigen würde. Wer solche Anrufe erhält, hat es mit Betrügern zu tun.
Auch Mitarbeiter von Banken würden niemals bei Kunden anrufen, um sie aufzufordern, aus Sicherheitsgründen ihr Geld auf ein anderes Konto zu verschieben. Im Zweifelsfall sollte man die Notrufnummer 112 wählen oder sich an die nächste Carabinieri-Station wenden.




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