Klimawandel ist Thema beim Water Light Festival

„Bis 2050 ist die Hälfte der Gletscher weg“

Dienstag, 14. Mai 2019 | 09:59 Uhr

Brixen – Im Jahr 2050 wird die Hälfte der Gletscher verschwunden sein, und zwar unabhängig davon, wie sich die Menschheit bis dahin verhält. Dies betonte Roberto Dinale vom Hydrographischen Landesamt am Montag beim Water Light Festival, das derzeit in Brixen über die Bühne geht.

Im Rahmen der Präsentation einer entsprechenden Studie zu den Gletschern erinnerte Dinale daran, dass in den letzten 100 Jahren die Temperaturen im alpinen Raum um zwei Grad gestiegen sind. Das ist doppelt so hoch im Vergleich zum allgemeinen Durchschnitt auf dem Planeten.

„Die großen Gletscher sind über zwei Kilometer zurückgegangen im Vergleich zu Erhebungen im 19. Jahrhundert. Laut der letzten Vermessung sind die Gletscher in Südtirol seit 2006 um weitere 20 bis 25 Prozent geschmolzen“, erklärte Dinale laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa.

Die Gletscher seien wie Lackmuspapier, das den Grad des Klimawandels anzeigt. Gelingt es der Menschheit, die Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts aufzuhalten, könnte ein Drittel der Gletscher bestehen bleiben. Ansonsten drohe in den Alpen ihr Ende, betonte Dinale.

Von: mk

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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27 Kommentare auf "„Bis 2050 ist die Hälfte der Gletscher weg“"


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Sag mal
Sag mal
Kinig
11 Tage 17 h

man Will es nicht zugeben.Es ist bereits zu spät.

Mistermah
Mistermah
Kinig
11 Tage 13 h

Jojo mitte der Neunziger hieß es München habe bis 2020 subtropischen Klima. Danach hieß es kein Schnee mehr unter 1500 Meter. Davon sind wir meilenweit entfernt. 2050 werden die Gletscher vielleicht weiter zurück gegangen sein, aber das ist reine Vermutung. Wenn es dann soweit ist, errinnert sich niemand mehr an heute und dann wirds halt 2080.

Mistermah
Mistermah
Kinig
10 Tage 17 h

Die minusdrücker mit ihrem kurzzeitgedächnis oder wollt ihr eure Propheten bzw wahrsager mit Glaskugeln schützen ? Das was die von sich geben sind weder wissenschaftlich belegbare Tatsachen noch Vorhersagen. Nein in diesen Modelle und Publikationen sprechen sie von klimaprojektionen auf Basis von Klimamodellen in den die entscheidenden klimafaktoren wie Sonne, Magnetfeld, natürliche gasemissionen, Wasserdampf, Vegetation gar nicht berücksichtigt werden, sondern einfach als fixe Konstante postuliert werden. Blablabla … zeigt mir einen link zu so einer Studie bitte!

amme
amme
Superredner
11 Tage 18 h

werdn nuie flächen für wellnesshotels und öpflbam frei=money

dom99
dom99
Grünschnabel
11 Tage 17 h

Egal, Profit steht über Allem!!

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
11 Tage 17 h

das ende unserer gletscher ist bereits vorprogrammiert, der weißbrunner ferner ist nur mehr ein schatten seiner selbst und durch die sintflutartigen niederschläge, welche der klimawandel mit sich bringt, kommt es zudem zu massiven erosionen, welche die bergwelt wie wir sie kennen grundlegend verändern wird

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
11 Tage 18 h

auch wenn es im Moment nicht danach aussieht, ein Sommer wie letztes Jahr lässt die Gletscher schmelzen

Mistermah
Mistermah
Kinig
11 Tage 13 h

Ja wenn die nechsten 2 Wochen so weiter geht, wird es der kälteste mai seit Aufzeichnungsbeginn. Zurzeit liegt Europa zum Teil 4-5 grad unter Durchschnitt

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
11 Tage 10 h

@Mistermah
diese Anomalie ist ein Zeichen des Klimawandels

Mistermah
Mistermah
Kinig
10 Tage 17 h

@aurelius
Jetzt hast du es endlich ausgesprochen!!!! Der kälteste mai war zu einer Zeit wo das menschgemachte Co2 noch nahezu null war! Aber schon damals sprach man von Wonnemonat Mai. Somit war jener kalte mai der Vergangenheit ebenso ein Zeichen des Klimawandels und damit der Beweis, dass der Klimawandel nicht Mensch gemacht ist.

susisorglos
susisorglos
Grünschnabel
11 Tage 18 h

Gletscher weg, Wasser weg. Es lebe die Wüste. Oder?

Mistermah
Mistermah
Kinig
10 Tage 17 h

Eis weg wasser weg? Löst es sich auf?

Nickname97
Nickname97
Grünschnabel
11 Tage 18 h

Traurig:/

Neuling
11 Tage 16 h

perfekt!

Guri
Guri
Tratscher
11 Tage 13 h

es hat immer warm und kalt Zeiten gegeben

Staenkerer
11 Tage 13 h

wer erklärt mir nir, wie es möglich isch das de gletscher an den im 1. weltkrieg gekämpft wurde, de letzten johre ollm wieder relikten der zeit, a leichen der ormen soldotn freigaben?
in gletscherspoltn gfolln?
olles und olle?
woll eher nit!
nor bleib lei de erklärung, das domols de gletscher es heutige niveau hatten, über johrzehnte gewochsn sein und jetz wieder zruggien!
oder hot man, de kanonen und toten sem 10- 20 meter tief im eis eingegrobn? und wenn jo,vwarum?

Tabernakel
11 Tage 15 h

Schluss mit dem Skizirkus.

Dem hier gehört die Zukunft:

Mistermah
Mistermah
Kinig
10 Tage 17 h

Dir sicher nicht 😂😂

knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
11 Tage 15 h

kuan mensch konn es aufholtn, ober schun gorkuaner.
 klimawondl hot es olm schun gebm.

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
11 Tage 15 h

Kaum jemand ist bereit sein Leben dem Klimaschutz zuliebe grundlegend zu verändern!
Also wird es uns früher oder später die Natur selbst beibringen.

Sims
Sims
Grünschnabel
11 Tage 13 h

OK, passt und verstondn.

Mir werdn mit denn a no zurechtkemmen.
Erger man sich net, über Sochn, de net zu ändern sein😏

OrB
OrB
Universalgelehrter
11 Tage 15 h

Solange der Mensch meint, daß man Geld essen kann, wird sich nichts ändern!

rmmmm82
rmmmm82
Grünschnabel
11 Tage 16 h

Nein, klimawandel gibt es nicht, ehm hat es immer schon gegeben, ehm die gletscher sind immer achon geschmolzen und ausserdem gibt es menschgemachten klimawandel nicht das sieht man ausserdem bei eis-dielen die ja auch gegen wärme ankämpfen müssen, und greta thunberg ist gesteuert von den lobbies die gegen wirtschaftlichen aufschwung sind und uns alle schaden wollen..

Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
11 Tage 13 h
Hallo zum Nachmittag, schon ein Rückblättern um 25 Jahre macht den drastischen Rückgang sichtbar. Beliebte hochalpine Verbindungswege der Texelgruppe wie Johannesscharte zum Eisjöchl oder Halsljoch zur Milchseescharte hatten in alten Wanderführern noch Gletscherkontakt (Grubferner bzw. Halslferner), selbst besitze ich noch Bilder davon. Diese Eisfelder sind komplett verschwunden . Der Rotmoosferner im Hinterhof der absolut besuchenswerten Zwickauer Hütte (Pfelderer Tal)  “klopfte” früher praktisch an die Hüttentür, heute braucht es einige hundert Meter Schotterkletterei bis zum Gletscherkontakt. Das Gletscherfeld selbst wird seit 2 oder 3 Jahren von immer gewaltigeren Spalten am oberen Rand durchsetzt, ein früher unbekanntes Phänomen, der galt als “spaltenfrei”.… Weiterlesen »
franky
franky
Grünschnabel
11 Tage 14 h

besser Permafrost im Talboden

Mistermah
Mistermah
Kinig
10 Tage 17 h

Dann würde alle plärren. Schon 1,5 grad kälter würde genügen und wir würden uns in eine kleinen Eiszeit wiederfinden. Mit Ernteausfällen durch Frost und Schnee!

onassis
onassis
Grünschnabel
10 Tage 17 h

Nocha kemma leichta afn Ortla ai

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