Lebensgefährte verhaftet

Bozen: Niedergestochene Frau schwebt nicht mehr in Lebensgefahr

Freitag, 01. März 2019 | 14:22 Uhr
Update

Bozen – Zu einer Beziehungstat ist es am Freitagvormittag in der Claudia-August-Straße in Bozen gekommen.

Auf der Höhe der Bar Principe ist die 29-jährige C. M., nachdem sie ihre minderjährigen Kinder zur Schule gebracht hatte, von ihrem Lebensgefährten (41) mit einem Messer niedergestochen worden. Der Attacke soll ein Streit vorausgegangen sein. Die kleine Tochter, die sie im Kinderwagen vor sich herschob, musste die Szene mitansehen.

Die Mutter wurde von Messerstichen am Hals, im Gesicht und am Oberkörper getroffen. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und notoperiert. Mittlerweile ist sie außer Lebensgefahr. Auch die kleine Tochter wurde ins Krankenhaus gebracht, sie ist aber nicht verletzt.

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Der 41-jährige Tatverdächtige flüchtete zunächst, wurde dann aber von einigen mutigen Passanten gestoppt und konnte den alarmierten Ordnungshütern übergeben werden. Er sitzt derzeit wegen des Vorwurfs der versuchten vorsätzlichen Tötung im Bozner Gefängnis ein. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde von der Spurensicherung der Quästur beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen zur Rekonstruktion des Tathergangs sind im Gange.

Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst, die Staatspolizei, die Carabinieri sowie die Stadtpolizei.

Der Mann und seine Ehefrau stammen beide aus Albanien. Neben der kleinen Tochter hat die Frau noch zwei weitere Kinder. Das Paar war aber nicht mehr zusammen. Medienberichten zufolge lebt die Frau in einer geschützten Einrichtung.

Die Ermittlungen werden von der Bozner Staatsanwaltschaft koordiniert.

Von: luk

Bezirk: Bozen