Heftige Unwetter in den Morgenstunden

Brennerstaatsstraße wegen Erdrutsches gesperrt

Freitag, 18. Juni 2021 | 08:49 Uhr
Update

Sarntal/Eisacktal – Schwere Unwetter, Überschwemmungen und Erdrutsche haben in Südtirol Schäden und Straßensperrungen verursacht. Besonders im Raum Sarntal, Ritten, im Eisacktal sowie im Schlerngebiet sorgten die wolkenbruchartigen Niederschläge für Probleme.

Bei Atzwang ist die Brennerstaatsstraße wegen eines Erdrutsches gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Brennerautobahn. Medienberichten zufolge wird die Sperre voraussichtlich den ganzen Vormittag über bestehen.

FF Atzwang

Auch die Landesstraße von Waidbruck nach Kastelruth musste im Bereich der Kreuzung nach Tisens wegen einer Mure gesperrt werden.

Beim Pitscherbach wurde ein Fahrzeug von einer Mure erfasst, mitgerissen und zum Teil verschüttet. In dem Auto befand sich zu dem Zeitpunkt auch der Fahrzeuglenker. Er wurde aber kaum verletzt und konnte sich glücklicherweise selbst aus dem Auto befreien.

 

FFWaidbruck

Im Sarnthein ist der Tanzbach so stark angeschwollen, dass er die Straße überspült hat. Mittlerweile kann die Staatsstraße einspurig wieder befahren werden.

 

 

Auch im nahegelegenen Wangen hat das Unwetter zu Erdrutschen geführt. Beim Gänsbachhof in Niederwangen wurden ein Wohngebäude und ein Auto von einem Erdrutsch getroffen. Verletzte sind glücklicherweise nicht zu beklagen.

FF Wangen

In den betroffenen Gegenden warenn nach Angaben der Einsatzkräfte 15 Feuerwehren über mehrere Stunden im Einsatz. Sie mussten Straßen freiräumen, Bäume entfernen und Keller auspumpen.

Dieter Peterlin vom Landeswetterdienst erklärt, dass das Gewitter nur langsam weitergezogen ist. Daher kam es innerhalb kurzer Zeit zu großen Regenmengen.

Einen Überblick über die gesperrten Straßen gibt es hier!

 

Von: luk

Bezirk: Bozen, Eisacktal, Salten/Schlern

Kommentare

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1 Kommentar auf "Brennerstaatsstraße wegen Erdrutsches gesperrt"


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meinungs.freiheit
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Superredner
1 Monat 9 Tage

Großen dank den Feuerwehrleuten vom Land !

Schade dass in Bozen in bestimmten Stadtvierteln kaum freiwillige bei der Feuerwehr dabei sind. Diese Leute sollten sich dann auch selbst zu helfen wissen anstadt den Verkehr beim Faschistendenkmal zu behindern.

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