"Beiträge werden nach Umsatzverlusten vergeben"

Corona-Beihilfen: Weitere 91 Millionen für den Tourismus

Dienstag, 10. August 2021 | 16:16 Uhr

Bozen – Seit heute kann das Land Südtirol offiziell über die Finanzmittel von 91 Millionen Euro für Betriebe in Südtirols Skigebieten verfügen. Die Landesregierung hat heute die entsprechende Eintragung in den Landeshaushalt 2021 genehmigt. Diese Mittel sind Teil eines größeren Hilfspaket, das der Landesrat für Tourismus und Landwirtschaft Arnold Schuler heute in der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung vorgestellt hat.

Sowohl auf Staats- als auch auf Landesebene waren in der Vergangenheit dringende Maßnahmen zur wirtschaftlichen Unterstützung des Tourismussektors erlassen worden, um die schwerwiegende, durch die Verlängerung der Einschränkungsmaßnahmen entstandene wirtschaftliche Notsituation im Zusammenhang mit dem Covid-19-Notstand zu mildern.

So hatte die Landesregierung zur Existenzsicherung der Betriebe Beihilfen in Form von Verlustbeiträgen für Kleinunternehmen und Fixkostenzuschüssen genehmigt. Neben diesen wurde auf staatlicher Ebene ein 800-Millionen-Euro Hilfspaket für Wintersportgebiete auf den Weg gebracht. Wie von Landesrat Schuler bereits angekündigt, war es möglich, ein Drittel der Gelder für Südtirol zu sichern. “Nachdem die EU-Kommission nun vergangene Woche die Beihilfen für die Skiliftbetreiber genehmigt hat, rechnen wir mit 165 Millionen Euro an Entschädigung, die direkt vom Staat an Südtirols Liftbetreiber ausgezahlt werden. Dazu kommen weitere vier Millionen für die Skilehrer.“ Die Kriterien für die Auszahlung der Verlustbeiträge an die Skilehrer sollen laut Schuler demnächst in der Landesregierung behandelt werden, wobei das Land eine weitere Aufstockung in Aussicht gestellt habe.

Die bereits genannten 91 Millionen Euro, die Südtirol aus dem staatlichen Hilfspaket vom Staat erhält, werden nun ausbezahlt. Die Kriterien dafür hatte die Landesregierung heuer bereits mit zwei Beschlüssen genehmigt (Nr. 307/2021 und Nr. 373/2021). Damit haben alle Südtiroler Betriebe mit einem Umsatzverlust von mindestens 30 Prozent zwischen April 2020 und März 2021 Anrecht auf einen Beitrag, bemessen auf die Fixkosten und abhängig von der Höhe des Umsatzverlustes. Wie Landesrat Schuler erklärt, “dienen diese zusätzlichen Finanzmittel somit in erster Linie dazu, die bereits zugesagten Beiträge zu finanzieren und es entsteht keine Ungleichbehandlung zwischen den Betrieben. Es ist auch weiterhin der Umsatzverlust entscheidend und nicht der Standort.” Schuler betonte, wie wichtig diese Unterstützungsmaßnahmen für Südtirols Wintertourismus-Betriebe sind und hob hervor, dass der Verhandlungserfolg nur dank des gemeinsamen Einsatzes von Landeshauptmann Arno Kompatscher, Senator Dieter Steger sowie der Amtskollegen Giuliano Vettorato und Daniel Alfreider nationaler Ebene möglich war.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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18 Kommentare auf "Corona-Beihilfen: Weitere 91 Millionen für den Tourismus"


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Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

So weit werds no kemmen, dass sie mehr verdienen, wenn sie zulassen!

Hopp
Hopp
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Na gut ,solchen Aussagen sind wohl ohne Verstand….nicht einmal die Spesen sind mit diesen Gelder gedeckt!!!@

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 11 Tage

Und der kleine bleibt wieder einmal suf seinem wenigen sitzen

einervonvielen
einervonvielen
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@hopp, ja, der neue Range Rover wird wohl nicht zu 100% drinnen sein…

andr
andr
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@Hopp naja 80%ddes Umsatzes wären wohl angenehm dann könnte man dauerhaft geschlossen bleiben und den tessla trotzdem bestellen😜😜Beiträge sollten nie eine Bereicherung darstellen sondern eine hilfe in notsituationen. Die Vorstellungen mancher Leute sind geradezu unverschämt wenn man bedenkt das die jun ge Generation das alles zurückzahlen muss

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

…Tourismus wird gemästet…dann können noch mehr 5-Sterne Buden ins Grün gestellt werden…

Lana2791
Lana2791
Superredner
1 Monat 11 Tage

Na Bravo , die Hoteliere werden noch Einbußen entschädigt und wos passiert mit de ….de für die Hoteliere orbeitn oder besser gsog , gorbeitet hobm! Die sem kriagn nit die gelbe oder rote Korte ….sondern die Arschkarte!
Ober wichtig , dass erst genannte mit an nuien Fetten Merc oder Porsche umanondfohren kennen 👍👍👍

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
1 Monat 11 Tage

Aber als angestellte siwht man immer nur was reingeht ich zeige dir gern auch mal die andere seite

fritzol
fritzol
Superredner
1 Monat 11 Tage

@schwarzes Schaf
bi gespannt auf deiner liste von ein und ausgänge

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Die Sterne kosten, und so kann man wieder erweitern und Naturgebiete flach baggern. Aber dem Hotelpersonal nicht die Arbeitslose verlängern!!!! Deswegen finden sie auch kein einheimisches Personal und müssen andere jetzt teuer bezahlen….

altmeraner
altmeraner
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Seit wann kann der Arbeitgeber den Arbeitslosenstatus verlängern? Dümmer geht immer

ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Super . den Porschefahrern muss geholfen werden

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
1 Monat 11 Tage

Olbn jammern…gibs viele Beiträge wia ba die Selbstständigen u.olls schworz kassiern

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

die grossen werden gemästet, während die kleinen wieder die Arschkarte ziehen, so ist es leider überall..

Moods
Moods
Tratscher
1 Monat 11 Tage

…und wieder hat sich die SVP ein paar Wählerstimmen für die nächste Landtagswahl gesichert…

info
info
Superredner
1 Monat 11 Tage

Das sind 180 Euro pro Einwohner, kommt das nur mir unverhältnismäßig vor?

binta
binta
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

und is personal ?

der Europaeer
der Europaeer
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Achammer und Co kündigen vieles groß an, dann kommen die Kriterien, dann bist Du draußen obwohl Du Hilfe dringend brauchen würdest (zur Erinnerung: SIE haben Dich gezwungen zu schließen und damit sogar Deinen Kundenstamm mehr als beschädigt). Dann wird man sogar noch blöd angeredet. Sie und ihre leitenden Angestellten haben wohl jeden Monat ihr reichliches Gehalt bekommen ….

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