Es starben mehr Männer als Frauen

Corona ist dritthäufigste Todesursache im Jahr 2021

Donnerstag, 27. Oktober 2022 | 12:27 Uhr

Bozen – Vom Beginn der Epidemie bis zum 30. Juni 2022 sind 1.509 durch Covid-19 verursachte Todesfälle verzeichnet worden: 770 im Jahr 2020, 569 im Jahr 2021 und – laut den letzten verfügbaren Daten – 170 in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022. Die Todesfälle konzentrieren sich auf drei Zeiträume: März-April 2020, November 2020-März 2021 und November 2021-Februar 2022. Darauf weist das Landesstatistikinstitut ASTAT hin.

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Wie seit fast 20 Jahren starben auch 2021 in absoluten Zahlen mehr Frauen (2.512) als Männer (2.469). Im Vergleich zum Jahr 2020 ist die Zahl der Todesfälle bei beiden Geschlechtern zurückgegangen, bei den Frauen jedoch stärker (-11,9 Prozent) als bei den Männern (-5,9 Prozent). Auch bei den durch Covid-19 verursachten Todesfällen war der Rückgang bei Frauen (-36,9 Prozent) größer als bei Männern (-15,3 Prozent).

In Bezug auf die rohe Sterberate überwogen leicht die Männer: 930,5 Todesfälle pro 100.000 männliche Einwohner gegenüber 928,5 Todesfällen pro 100.000 weibliche Einwohner.

Bei Betrachtung der Todesfälle aufgrund von Covid19, starben mehr Männer (326) als Frauen (243) daran. Anteilsmäßig ist Covid-19 bei den Männern in 13,2 Prozent der Fälle die zugrundeliegende Todesursache, bei den Frauen in 9,7 Prozent der Fälle.

Um die Auswirkungen der unterschiedlichen Altersstruktur und Bevölkerungsstärke zwischen den Geschlechtern zu neutralisieren, werden standardisierte Sterberaten herangezogen. Dabei ist festzustellen, dass die Sterblichkeit der Männer höher ist als jene der Frauen: die standardisierte Rate der Männer liegt bei 1.015,4 Todesfällen pro 100.000 Einwohner, die der Frauen bei 660,5 Todesfällen pro 100.000 Einwohnerinnen. Diese Abweichung tritt besonders in Bezug auf Covid-19 zu Tage, wobei die standardisierte Sterberate für Männer mehr als doppelt so hoch wie jene der Frauen ausfällt (134,9 gegenüber 62,5).

Wie im Vorjahr stellt Covid-19 auch im Jahr 2021 die dritthäufigste Todesursache dar. Die ersten beiden Ursachen waren Krankheiten des Kreislaufsystems, die für den Tod von 1.623 Personen (32,6 Prozent der Todesfälle) verantwortlich waren, und Neubildungen, denen 1.207 Todesfälle (24,2 Prozent) zugeschrieben wurden. An vierter Stelle standen Krankheiten des Atmungssystems (4,9 Prozent), gefolgt von Krankheiten des Nervensystems, der Augen und der Ohren (4,7 Prozent), Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (4,4 Prozent) sowie psychische und Verhaltensstörungen (4,1 Prozent).

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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16 Kommentare auf "Corona ist dritthäufigste Todesursache im Jahr 2021"


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neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

Auch wenn sich jetzt wieder einige Coronaleugner melden. Die Statistik ist Tatsache. Und natürlich kreuzen sich “mit Corona” ,”an Corona” oder Altersschwäche und dann noch Corona in den letzten Tagen. So genau kann man dies auch nicht mehr beziffern.

Das ist aber sicher nur die geheime Weltverschwörung…😂

forzafcs
forzafcs
Superredner
1 Monat 10 Tage

Lediglich bei 22,7% der Sterbefälle mit Covid-19 als zugrundeliegender Ursache wurden keine anderen re- levanten Mitursachen festgestellt. Bei 77,3% der To- desfälle wurde mindestens eine weitere Mitursache genannt, und zwar eine in 16,7% der Fälle, zwei in 24,4%, drei in 24,8% und mehr als drei in 11,4% der Fälle.

Aus den PDFy

wos woas i
wos woas i
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

Lei a Statistik kon man glabm oder anit.Mi tat mol interessiern ob se des wos sie do zommschreibm selber glabm

nightrider
nightrider
Superredner
1 Monat 9 Tage

@forzafcs tja wenn noch andere mitrelevanten Todesursachen gefunden werden dann ist jemand zu 50% oder zu 33% usw. an Covid gestorben.

Conan
Conan
Neuling
1 Monat 10 Tage

Und an wievielter Stelle ist die Grippe als Todesursache??
Sel tat mi a no interessieren….

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 10 Tage

Aus Deutschland kann ichs dir sagen, es sind keine 500 Memschen! Und nu?

thomas
thomas
Kinig
1 Monat 10 Tage

SARS-CoV-2 verkürzt weiterhin manches Leben

honsi
honsi
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Laut Astat Bericht hat die Sterberate noch nicht das Niveau von vor Corona betragen. 40% der Übersterblichkeit sind Corona, was ist mit den anderen 60%?

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 10 Tage

Steht IM BERICHT, nicht gelesen!

Tigre.di.montana
Tigre.di.montana
Superredner
1 Monat 10 Tage

Ein Problem liegt ja auch darin dass die Übersterblichkeit gerade auch jüngere Menschen betrifft.

ste
ste
Superredner
1 Monat 10 Tage

obr net von covid

rabianer
rabianer
Tratscher
1 Monat 9 Tage

@ste Doch! Kann man sogar nachlesen, oder so wie du ohne Fakten einfach leugnen.

Gepetto76
Gepetto76
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Des hoast olla wurden obduziert damit se festgestellt hob dase an Corona gstorbm sein…!?

Tigre.di.montana
Tigre.di.montana
Superredner
1 Monat 10 Tage

Für “Übersterblichkeit” brauchst Du keine Obduktion. Nur zählen können: wie viele Leute sind mehr als sonst üblich gestorben? Und da sind nun einmal in den letzten 2 1/2 Jahren zu viele Menschen gestorben. Und der Sensenmann hat besonders viele Ungeimpfte geholt.

nightrider
nightrider
Superredner
1 Monat 9 Tage

Was meinst du was bei einer Obduktion gefunden werden sollte.

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