LH Kompatscher trifft sich mit CAI-Verantwortlichen

Corona-Pass als Basis für Vollauslastung auf Schutzhütten

Donnerstag, 24. Juni 2021 | 15:32 Uhr

Bozen – Viele der Südtiroler Schutzhütten sind bereits in die Sommersaison gestartet, einige weitere folgen in den nächsten Wochen. Landeshauptmann Arno Kompatscher hat sich gestern (23. Juni) mit den Verantwortlichen des CAI (Club Alpino Italiano) über Herausforderungen im Zusammenhang mit den Covid-19-Schutzmaßnahmen ausgetauscht. In Südtirol gibt es 54 Schutzhütten, 26 davon befinden sich in Landeseigentum, zwölf Hütten werden vom AVS (Alpenverein Südtirol), 16 vom CAI geführt.

“Es ist nun wieder möglich, die Übernachtungskapazität zu erhöhen und eine volle Auslastung zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist bis zum 1. Juli das Vorweisen des Corona Pass, danach gilt der Green Pass”, informiert Landeshauptmann Kompatscher. Wer auf der Hütte übernachten möchte, aber keinen Pass vorzeigen kann, hat die Möglichkeit, vor Ort einen Nasenflügeltest zu machen. “Diese Ausnahmeregelung fällt unter die besonderen Umstände, in denen die Nasenflügeltests weiterhin zum Einsatz kommen”, sagt Kompatscher. Auch für den Schulbeginn im Herbst sei wiederum ein Screening mit Nasenflügeltests eingeplant.

Im Gespräch mit Präsident Carlo Alberto Zanella, Vizepräsident Claudio Sartori und Geschäftsführer Francesco Ramini ging der Landeshauptmann zudem auf die Erleichterung im Hinblick auf die Busnutzung für organisierte Mitgliederausflüge ein. Diese sei nun ebenfalls wieder bei voller Auslastung möglich. Auch hier reicht das Vorweisen des gültigen Corona Pass bei der Anmeldung aus. “Im öffentlichen Nahverkehr hingegen besteht weiterhin die Beschränkung auf eine maximale Auslastung von 80 Prozent der Sitzplätze”, erinnert Kompatscher.

Die CAI-Vertreter Zanella und Sartori haben mit dem Landeshauptmann zudem über die außerordentlichen Bau- und Sanierungsarbeiten an den Schutzhütten gesprochen. Auch hier sei eine 80-prozentige Unterstützung durch das Land von Nöten, so wie es bereits bei den ordentlichen Instandhaltungsarbeiten der Fall sei, gaben die CAI-Vertreter zu bedenken. In den nächsten zehn Jahren sieht des Bautenprogramm im Hinblick auf die Schutzhütten des CAI Investitionen in Höhe von über fünf Millionen Euro vor, weitere vier Millionen sind für die AVS-Schutzhütten eingeplant. Von besonderem Interesse für den CAI sind dabei die Arbeiten an der Plosehütte. Diesbezüglich hat Landeshauptmann Arno Kompatscher darauf verwiesen, dass es einer sorgfältigen Bewertung mit der Finanzabteilung bedürfe. Zudem sei auf das Ergebnis der Verhandlungen mit Rom zur Rückerstattung der vom Staat dem Land geschuldeten Beträge zu warten.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Corona-Pass als Basis für Vollauslastung auf Schutzhütten"


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One
One
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Eine Schutzhütte muss jeden aufnehmen. Das steht über dem Gesetz. Sollte der Kompatscher eigentlich wissen, aber ist ja kein Berg- und Südtirolfreund. Deshalb sind solche Themen für ihn immer Neuland.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage
Hallo nach Südtirol, keine einzige Hütte musste einen einzigen Tag schliessen aufgrund irgendwelcher Ausbrüche. Und auf Hütten geht es zu, mittags hektisch, zum Abend lustig. Die Wirte haben das mit Hausverstand und einer funktionierenden Mischung aus Strenge und Gastfreundschaft gelöst. Als Dank für diese grossartige Reklame brennt man ihnen neue Regeln und Vorschriften in den Pelz. Reichlich Steuereuros sind so ins Tal gerollt und dank Registrierkassen-und Annahmepflicht von bargeldloser Zahlung ist auch trefflich dafür Sorge getragen worden. Südtiroler Hütten sind sympathische und erfolgreiche Werbeträger für das Land, die Wirte werden behandelt als wäre es eine Bande von zwielichtigen Gestalten denen… Weiterlesen »
DorfLaeff
DorfLaeff
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Lieber Andreas1234567,
du wirst langsam wirklich streng. Streng, wirklich STRENG.

Fraser
Fraser
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Und wenn sebm oano positiv isch? Konn wido obzischn und owärts gien? Suppo (ironie off)

So ist das
1 Monat 6 Tage

Falls kontrolliert wird 🤔

letzwetto
letzwetto
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

wer bezahlt vor ort den test? der hüttenbetreiber? ansonsten muss er ab 1. juli selber bezahlt werden. wer besucht noch die alten in den heimen wenn der test selber bezahlt werden muss und noch 2 mal in der woche irgendwo gemacht wird😯😲🙃

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Haben diese Herren auch darüber nachgedacht, was mit jenen passiert, die ein positives Ergebnis haben…???
Werden sie womöglich kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder nach Hause geschickt oder muss der Hüttenwirt einen Quarantäneraum zur Verfügung stellen???

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