Ein Kommentar

Die Immuni-App und ihre Schwächen

Dienstag, 23. Juni 2020 | 10:00 Uhr

Bozen – Seit Mitte Juni ist die Corona-App Immuni auch in Südtirol gestartet. Aus medizinischer Sicht sind solche Warn-Apps von Vorteil. Trotzdem gibt es Bedenken.

Vor allem Südkorea hatte mit einer Tracing-App im Kampf gegen Corona Erfolge verbucht – allerdings auf Kosten der Privacy. Mittels GPS-Daten, Kreditkarteninformationen und Überwachungskameras wurden nicht nur die Bewegungen eines Infizierten nachvollzogen, sondern auch sein Umfeld wurde darüber informiert.

Bei Immuni soll das anders sein. Um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, zeichnet die App weder persönliche Daten auf, noch verfügt sie über ein Ortungssystem. Die Datenverarbeitung erfolgt anonymisiert mittels Bluetooth Low Energy-Technologie.

Privacy allein ist aber nicht das Problem. Warum laden sich die Menschen die App herunter? Um einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, sagen manche und meinen in Wirklichkeit aus Angst. Denn wenn wir mal ehrlich sind: Das wahre Motiv dahinter ist, man will in erster Linie sich selbst vor einer Infektion schützen.

Angst ist jedoch ein schlechter Begleiter in schwierigen Zeiten. Zur Angst vor dem Virus kommt die vor der Quarantäne dazu. Die Nutzer der App sollten nämlich zwei Wochen zu Hause bleiben, wenn Immuni sie über einen Kontakt mit einer infizierten Person benachrichtigt. Das ist die Konsequenz – auch wenn die infizierte Person womöglich Mundschutz trug oder die Viren bereits abgeschwächt sind, wie manche Experten sagen.

Eine zweite Welle gilt es auf alle Fälle zu verhindern: Doch dafür sollten Sicherheitsabstand, Masken (unter bestimmten Umständen) und vor allem gesunder Menschenverstand ausreichen. Abgesehen davon: Damit die App Erfolg hat, braucht es eine Beteiligung von rund 60 Prozent der Bevölkerung. In Italien fällt dieser Wert allerdings weit niedriger aus.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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43 Kommentare auf "Die Immuni-App und ihre Schwächen"


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Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

“…In Italien fällt dieser Wert allerdings weit niedriger aus.” Und zwar? Welches sind die Zahlen für Italien?

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 Tage

Wäre interessant, stimmt.
Nehmen wir als Vergleichszahl mal die 50000 Personen, die sich in der Lombardei von geplanten 190000 Personen auf Corona haben testen lassen.
Sprich: 73% der Leute, die hätten getestet werden sollen, haben sich entweder gar nicht erst gemeldet oder abgelehnt, d.h. nur 27% haben angenommen. Ähnlich dürfte es mit der App aussehen.

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

In Italien haben (Stand heute) 3,5 Millionen Menschen die App heruntergeladen, in Deutschland 12 Millionen. Grund: Die Italiener meinen dass sie ausspioniert werden, die Deutscher werden hingegen besser darüber aufgeklärt was die App tut und was sie leisten kann. Man siehe auch die Berichterstattung in Südtirol. Hand aufs Herz, wer weiß schon wirklich genau wie diese App funkioniert. Wohl kaum einer, weil es bisher kaum einen wirklichen guten journalistischen Bericht darüber gab. Nur Meinungen und Falschmeldungen.

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Neumi@

Eines ist sich testen lassen, das andere ist sich überwachen lassen,
Big Brother is watching you!

Orwell würde stolz auf diese Entwickler sein! :-))))

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Michael@

Es gibt fb, Twitter, Tik Tok, Instagram, Tinder, Flikr und noch viele von diesen (meines erachtens) unnützen Social Media Kram, muss ich mir den herunterladen, nur weil es möglich ist?

*NEIN*

Du kannst es gerne tun, wir sind in einem freien Land.

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

@inQuarantaene: Du vergleichst ernsthaft eine die Eindämmung einer Pandemie wo es um Menschenleben geht mit Social Media Apps? Echt jetzt? In dieser Pandemie muss JEDER seinen Beitrag leisten. Hier hilft nichts ein egoistischer Einzelkämpfer zu sein der macht was er will, sondern jeder kann/soll seinen Beitrag leisten. Sei es durch Distanz, Händewaschen oder eben auch durch diese kleine technische Hilfe.

snip
snip
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

So ein Schmarrn. Jeder Besuch auf dieser Seite ist mehr Überwachung und Big Brother. Bitte nachlesen wie Immuni funktioniert.

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
1 Monat 12 Tage

inQuarantaene
wetten auf deinem smartphone oder PC / Laptop finden sich gleich mehrere Apps die fragwürdiger sind, als diese? 🙂
Es ist tatsächlich amüsant, dass bei so einer App, dere Quellcode zugänglich ist (!!!!!), solche Aussagen zu tätigen. Zumindest in GER ist es open source, hast du dir die Mühe gemacht da mal richtig reinzuschauen und zu prüfen, ob dein big brother wirklich watcht?
Keine Angs, war eine rethorische Frage, ich kenne die Antwort 🙂

Und ja, wenn man so eine App mit Freizeit-Apps von privaten Anbietern vergleicht, wirds schwer mit seiner Glaubwürdigkeit.
Aber jedem seine Meinung

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Michael

Bis Ende Mai war es gut und richtig sich zu schützen, es muss auch ein nach Corona – Leben geben….

Big brother is watching you!

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 11 Tage

M_Kofler

Wir sind in einem freien Land…
Ich werde mir diese App nicht freiwillig installieren, das istvso sicher wie das Amen am Ende eines Gebetes!

fuxxxxx
fuxxxxx
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Der autor hat die funktionsweise der app nicht verstanden… ob mich die app informiert dass ich in quarantäne muss oder ein anruf vom sanitätsdienst macht wohl keinen unterschied…

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Da gibt es einen enormen Unterschied. Beim Anruf der Sanität ist es ein MUSS, wenn mich hingegen die App warnt dass kann ich selbst entscheiden. Die Meldung der App kennt ja nur der Besitzer des Smartphones, sonst keiner.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 Tage

@ fuxxxx @ Michel das kenn ich aber etwas anders.
Die Meldung der App ist NIE ein Qurantäneaufruf und damit nicht zu vergleichen. Sie ist eine Warnung, dass man mit jemandem in Kontakt hatte, der positiv getestet wurde. Man KANN sich daraufhin auch testen lassen.

@ Michel die Meldung kennt nicht nur der Besitzer des Handys. Dass eine Meldung generiert wurde, musste ja von irgendwo aus ausgehen. An dieser Stelle ist bekannt, wer alles eine Meldung erhalten hat.

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

@Neumi Doch, die Meldung kennt nur der Betroffene! Dein Smartphone vergleicht die Zahlencodes welches es von anderen Smartphones erhalten hat mit jenen Zahlencodes die täglich von den Infizierten freigegeben werden. Deshalb kann nur dein Smartphone wissen ob du einen möglichen Kontakt hattest oder nicht. Sonst wäre es ja ein Datenschutzproblem.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 13 Tage

@ Michel Ach so, es geht der Code des Betroffenen an jeden. Ich dachte, nur diejenigen werden kontaktiert, die laut der Auflistung seines Handys in Kontakt standen.
So geht’s natürlich auch.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

“Falsch”

@ Michel die Meldung kennt nicht nur der Besitzer des Handys. Dass eine Meldung generiert wurde, musste ja von irgendwo aus ausgehen. An dieser Stelle ist bekannt, wer alles eine Meldung erhalten hat.

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Michael

… bist du dir da 100% sicher?

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Faktenchecker@

So sehe ich das auch!

Bzgl. Meldung…

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage
Egal ob sich die Menschen die App wegen Angst oder aus Überzeugung herunterladen, wichtig ist sie auf alle Fälle. Datenschutz ist bekanntlich kein Problem und technisch perfekt gelöst (kein GPS, keine Namen…), es hat also keinen Nachteil und nur Vorteile (zumindest einen kleinen, vielleicht sogar einen großen). Es kostet nichts sich die App zu installieren (1 Minute). Außerdem braucht es KEINE 60 % Beteiligung damit die App Erfolg hat, 60 % zu erreichen ist nämlich völlig utopisch. Die vielzitierte Oxford Studie sagt lediglich dass falls sich 60 % beteiligen würden, dann käme es mit großer Wahrscheinlichkeit zu keiner zweiten Welle… Weiterlesen »
Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@Michel: deine falschbehauptungen nutzen niemandem!
Die immuni-App verlnagt sehr wohl, dass GPS eingeschaltet ist. Auch kann mna jede Handy-Nummer einer Person zurodnen. Trotzdem ist die App GPRS-konform, weil die Daten nicht zentral gespeichert werden und somit Missbrauch ausgeschlossen ist… Politik und Medien haben es hier versäumt korrekt zu informieren, wohl auch weil sie selbst nicht vom Fach sind und nicht kapiert haben, wie immuni funktioniert.

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

@Gredner: NEIN, die Immuni App verlangt KEIN GPS. Warum verbreitet du hier Lügen? Wenn du nicht schon nicht auskennst dann informiere dich besser.

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@Michel bevor due jemanden als Lügner bezeichnest, solltest du mal in den Einstellungen deines eigenen Smartphoines nachsehen. Dort steht klar und deutlich unter den Google Services, dass für die Aktivierung der Covid-App die Funktionen Bluetooth und Standortbestimmung (aka GPS) eingeschaltet sein müssen.

Ich wiederhole nochmals: die immuni-App ist DSGVO-konform und es gibt keine Bedenken bezüglich der Privacy. Trotzdem sollte man keine Unwahrheiten verbreiten!

Gievkeks
Gievkeks
Tratscher
1 Monat 13 Tage

@Gredner:
Beim Installieren der App bekommt man den Hinweis, dass die App auf den Standortservice von Android zugreifen muss, aus technischen Gründen, damit die Abfrage von Bluetooth funktioniert. Das ist eine Einschränkung von Android.

Das heißt aber noch nicht, dass die App Zugriff auf irgendwelche Standortdaten hat und diese Berechtigung wird auch nicht benötigt. (Sieht man auch unter den Berechtigungen)

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

@Gredner: Du kannst es so oft wiederholen wie du willst… Das GPS wird NICHT verwendet. Bei Android Smartphones fällt die Funktion “Bluetooth” in die Kategorie der Standortbestimmung, deshalb muss man dies freigeben. Hat aber rein gar nichts mit GPS zu tun.

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

@Gredner: Einfach mal auf https://www.immuni.italia.it schauen, die Erklärung gibt’s sogar in Deutsch.

xXx
xXx
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage
@Gredner warum so aggressiv, was für ein Problem hast du mit der App? Inhaltlich hat Michel ja recht, auch wenn er bei den Technischen Details nicht ganz Sattelfest ist. Das mit der Handy-Nummer und Personen zuordnung musst du mir jetzt aber nochmal erklären. Es wird lediglich eine Id gespeichert, die ständig neu generiert wird und den “Schlüssel” trägt jeder nur in seinem eigenen Smartphon. Diese Id kannst du keinem Gerät/Person zuordnen, ansonsten wäre die App nicht DSGVO konform. Fakt ist das die App Datenschutztechnisch sicherer ist, als die meisten anderen Apps die wir tagtäglich unbekümmert nutzen und sie kann einen… Weiterlesen »
Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

@xXx: Wo genau findest du meine technischen Details nicht ganz sattelfest?

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage
@xXx Ich habe KEIN Problem mit der App – ich war der erste, der hier auf SN bescheinigt hatte, dass sie DSGVO-konform ist. Ich kann aber Leute nicht leiden, die mich ungerechtfertigt als Lügner bezeichnen. Das ist eine schwerwiegende Anschuldigung, die ich nicht auf mir sitzen lasse! @Gievkeks Bluetooth und Standortbestimmung sind zwei verschiedene Dienste, die man unter Android getrennt (de)aktivieren kann. @Michel die deutsche Übersetzung ist falsch. italienisch heisst es “L’app traccia i miei movimenti?” und da ist die Antwort: “nein”. Deutsch heisst es hingegen “KANN die App meinen Standort ermitteln?” und da müsste die Antwort lauten: “Ja, sie… Weiterlesen »
Gievkeks
Gievkeks
Tratscher
1 Monat 9 Tage

@Gredner:
“Storicamente Android accorpa il GPS e il bluetooth LE nei servizi di localizzazione, proprio perché il bluetooth può essere usato ad esempio per la navigazione indoor, dove il GPS non prende. Anche se chiede l’autorizzazione ad usare questi servizi l’applicazione non ha accesso ai dati di posizione GPS, solo al bluetooth.”

Wie oft denn noch?
Sie kann nicht auf Standortdaten zugreifen. Sie hat Zugriff auf den Standortdienst, Erklärung siehe oben, nicht aber auf Standortdaten. Das sind zwei verschiedene Dinge.

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

i brauch de app nicht

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

@giftzwerg Danke für deinen Egoismus.

BEATS
BEATS
Tratscher
1 Monat 12 Tage

@Michel das hat nichts mit egoismus zu tun… einfach mal gucken was die app welche berechtigungen verlangt und dann überlegen wozu sie die braucht

snip
snip
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

Und welche Berechtigung soll da so schlimm sein und was soll die App Böses vor haben beim randomisiertem Schlüsselaustausch und was für Berechtigung haben die anderen gängigen Apps? Kirche im Dorf… 😉

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

@Beats: Diese Berechtigungen benötigt es um eine zufällig gewählte Zahl über Bluetooth mit anderen auszutauschen. Sämtliche Informatiker, selbst der äußerst kritische deutsche Computer Chaos Club bestätigt die einwandfreie Privacy Politik dieser App. Jeder muss seinen Beitrag leisten um diese Pandemie in den Griff zu bekommen, nicht danach wieder groß Jammern wenn wir in den nächsten Lockdown müssen.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@ Beetle

Da steht evtl. und ist eine Standardnachricht von Android. Der QWuelltext ist offen. schau hinein.

Andreas1234567
Andreas1234567
Superredner
1 Monat 14 Tage
Hallo @mk (Kommentator), sehe ich ebenso, das wird an den Nutzern scheitern. In D heisst das Pedant übrigens “Corona-Warn-App” und bei einem angezeigtem “erheblichen Risiko” soll man Kontakt zu den Gesundheitsbehörden aufnehmen. Jetzt zur Urlaubszeit wird kaum jemand seinen Urlaub deswegen riskieren und freiwillig 14 Tage daheim bleiben oder überhaupt auf alle Arten von Sommerfreude deswegen verzichten. Einen Nutzen hat sie gewiss, die gewarnten Personen werden wahrscheinlich bewusst von den sogenannten Risikogruppen fernbleiben. Selbst habe ich sie nicht installiert, Handy zu alt.. Ausserdem würde mich eine Warnung schier verrückt machen, nur noch in den Körper reinhören lassen. Ich bezweifel den… Weiterlesen »
snip
snip
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

Schade dass so ein Kommentar m. E. ungerechtfertigt die App niedermacht. Die ist nicht perfekt, aber wir haben im März hier in D gesehen dass die händische Kontaktverfolgung völlig zusammengebrochen ist, totales Chaos bei den Beamten. Von den Testrückmeldungen, die nach 14Tagen und Gesundung oder Einlieferung kamen, ganz zu schweigen.

M.E. ist hier wie in anderen öffentlichen Bereichen konsequent zu digitalisieren. Die App tut sowieso niemandem weh im Vgl. zu anderen Maßnahmen wie Schulschließungen.

xXx
xXx
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

Mit Angst hat das garn nichts zu tun mein lieber Schreiberling.
Angst ist eher der Grund warum die App nicht geladen wird.

Scheitern wird das ganze bei uns aber an dem Medialen Umgang mit der App.
Es gibt kaum vernünftige Berichterstattung, Werbung seh, höhr und les ich fast nur von der Deutschen App, die ist allgegenwertig, von Immuni hört man so gut wie gar nichts bzw. einen nicht gerade positiven (Stimmungsmache?) Kommentar 👏🏻👏🏻👏🏻

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 12 Tage

Ja hoffentlich scheitert es an den Nutzern, die sich nicht in ein faschistisches System drücken lassen. Schon dass friedliche, unbescholtene Bürger als Volksverräter abgestempelt ist mehr als erschreckend. Über Denkmäler schimpfen, aber den Faschismus verherrlichen.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage
Die italienische Regulierungsbehörde für Kommunikation, AGCOM (nicht die Datenschutzbehörde) hat eine Verlautbarung 129-20 veröffentlicht, die besonders die Plattformbetreiber in die Pflicht nimmt, „Fake News“ über den Virus zu entfernen. Darin heißt es u.a. übersetzt in Art. 1: 1. Die Anbieter von audiovisuellen und Radio-Mediendiensten werden aufgefordert, eine angemessene und umfassende Informationsberichterstattung zum Thema “Covid 19 Coronavirus” sicherzustellen und dabei alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Aussagen maßgeblicher Experten aus Wissenschaft und Medizin zu gewährleisten, damit die Bürger verifizierte und fundierte Informationen erhalten. 3. Die Behörde behält sich das Recht vor, die Einhaltung dieser Bestimmung durch ihre Überwachungstätigkeit zu überprüfen und… Weiterlesen »
Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 12 Tage

Da hat man China im Jänner noch massiv kritisiert und totale Überwachung vorgeworfen. In demokratischen Staaten sei so etwas nie denkbar, hieß es. Nun will man uns genau so eine Überwachung unterjubeln. Sie sei anonym sagt man. Bullshit! Wer das glaubt, hat null Ahnung. Es werden hochsicherheitssysteme gehackt und uns will man erklären, dass eine simple App, die mit jeden kommuniziert sicher ist 😂😂. Ein simpler Hack und man kann alle Nutzer positiv machen oder deren Daten abrufen.
https://www.zdnet.de/88380839/forscher-bemaengeln-sicherheitsrisiken-bei-corona-warn-apps/

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
1 Monat 12 Tage

na klar, da bist du wieder am Start 🙂
Deutschlands größter und weitaus seriösester IT-Experte (warum? weil er sehr regierungskritisch ist) hat auch eine Meinung zur App. Hab ich schon beim letzten Mal erwähtn, aber deine Faktenresistenz gegenüber allem, was nicht in dein Weltbild passt, wird ignoriert. Linus Neumann, nur für den Fall. Auch er und sein CCC hab pen-tests gemacht.
Dass du bei IT-Themen mehr nachplapperst, als dass dich auskennst, liest man bei dem Kommentar raus.
Und mit deiner Polizeistaat-App-Theorie machst du dich echt ein wenig lächerlich. Die App ist auf Open-Source-Prinzip gebaut, du weißt was das bedeutet?
Ich zweifle langsam dran.

Michel
Michel
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

@Mistermah Das äußerst geringe Missbrauch Risiko steht in keinem Verhältnis zum großen Nutzen die diese App haben kann. Also sagst du lieber riskieren wir einen zweiten Lockdown mit unglaublichen Folgen als diese App herunterzuladen.

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