Von: APA/AFP
In Bayern ist eine vierköpfige Familie durch eine Gewalttat ums Leben gekommen. Nach dem Hinweis eines Vermieters entdeckten Einsatzkräfte am Freitagabend in einer Wohnung im oberfränkischen Strullendorf die Leichen einer 49-jährigen Frau, eines 52-jährigen Mannes und zweier Kinder, teilte die Polizei in Bayreuth am Montag mit. Den Ermittlungen zufolge erschoss der Mann seine Frau, seine sechsjährige Tochter und den 14-jährigen Sohn. Danach beging er Suizid.
Der Wohnungsvermieter rief am Freitagabend über Notruf die Polizei, weil er seine Mieter nicht erreichen konnte und sich Sorgen machte. Eine Streife fuhr daraufhin zu dem Mehrfamilienhaus im Landkreis Bamberg und öffnete die versperrte Wohnung. Darin entdeckten sie die vier Leichen.
Der 52-Jährige besaß eine waffenrechtliche Erlaubnis und war im Besitz mehrerer Schusswaffen. Es gebe bisher keine Anhaltspunkte für eine Beteiligung weiterer Menschen an der Tat, berichtete die Polizei. Die Hintergründe waren zunächst unklar.
(S E R V I C E – Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Ein konkretes Angebot in Südtirol ist das psychologische Krisentelefon mit der Grünen Nummer 800101800, das es seit April 2024 gibt. Eine gute Anlaufstelle für Menschen in Suizidgefahr sind zu jeder Tages- und Nachtzeit die Notaufnahmen der Krankenhäuser Bozen, Meran, Brixen und Bruneck. Aber auch die Zentren Psychischer Gesundheit und Psychologischen Dienste des Sanitätsbetriebs, Hausärzte, privat arbeitende Psychiater und Psychologen können mit schweren seelische Krisen umgehen.)




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