Ein Kommentar

Ein Lockdown bringt nichts? – von wegen

Dienstag, 30. März 2021 | 09:53 Uhr

Bozen – Auch wenn es Kritikern und Corona-Leugnern nicht passt: Die Infektionszahlen in Südtirol sind dank der strengen Regelungen und des Lockdowns gesunken. Beweis dafür liefert ein Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz.

Angesichts des rasant ansteigenden Infektionsgeschehens hat die Landesregierung am 8. Februar die Notbremse gezogen und sich zu einem harten Lockdown durchgerungen.

Lag die Sieben-Tage-Inzidenz am 12. Februar noch bei 818,9 sind wir nun Ende März bei einem Wert von 152,8 angelangt.

Warum das wichtig ist? Aus einem einfachen Grund: Es geht darum, all jene zu würdigen, die die Zähne zusammengebissen haben und sich so diszipliniert verhielten, all die Einschränkungen zu ertragen. Neben vielen Wirtschaftstreibenden sind das in Südtirol und in Italien wohl in erster Linie die Oberschüler.

Viele von ihnen haben verstanden, dass bestimmte Regeln notwendig sind, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Neben der Impfung haben somit auch sie einen wesentlichen Beitrag dafür geleistet, dass wir alle aus dieser Krise herauskommen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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38 Kommentare auf "Ein Lockdown bringt nichts? – von wegen"


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Missx
Missx
Kinig
12 Tage 8 h

Und was ist mit dem wärmeren Wetter?
Seit Jänner zu und erst seit kurzem sind die Neuinfektionen von 800 auf ca 100 gefallen. Genau wie vor einem Jahr

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
11 Tage 19 h

@Missx neine, die Inzidenz ist seit Februar konstant gefallen – fast eine gerade Linie! Das warme Wetter hat damit nix zu tun, denn sonst wäre in warmen Ländern wie Indonesien, Quatar oder Brasilien im Sommer nicht der Höchststand an Infektionen ausgebrochen.

Missx
Missx
Kinig
11 Tage 16 h

@Gredner
Warum in Indonesien die Ansteckungen hoch sind, weiß ich nicht.
Aber auf alle Fälle sinken bei uns die Zahlen mit warmen Wetter – siehe letzten Sommer, alles offen und sehr wenige Intensivpatienten.

Neumi
Neumi
Kinig
11 Tage 13 h

@ Missx schau dir einfach mal die Kurve für Bruneck an, die beiden Spitzen lagen jeweils im Beginn eines Lockdowns.
https://suedtirolnews.gstat.eu/lite/corona

Missx
Missx
Kinig
11 Tage 12 h

@neumi
und wie erklärst du die lange anhaltende “Coronaflaute” im Sommer 2020?

EviB
EviB
Tratscher
11 Tage 11 h

@Gredner
es ist bewiesen, dass in Europa Infekte mit den Jahreszeiten kommen und gehen, im Gegensatz zu den tropischen Ländern, wo es kontinuierlich feucht und warm ist.

Neumi
Neumi
Kinig
11 Tage 9 h

@ Missx Ich wart noch auf deine Erklärung zur Wirkung des Herbstlockdowns, als es kalt war.

Dass hohe Temperaturen ein Abfallen begünstigen, will ich nicht bestreiten.
Diese Argumentation unterstreichst sogar die Wirksamkeit der beiden Lockdowns im Herbst und im Februar. Trotz Kälte, trotz hohem Ausgangswert und trotzder neuen Mutationen gehen die Fallzahlen während der Lockdowns runter.

Missx
Missx
Kinig
11 Tage 6 h

@neumi
Bestreit ich nicht, dass der Lockdown null Wirkung hat.
Aber warum stirbt die normale Grippe quasi aus und Corona nicht?
Hier gibt es noch eine große Unbekannte

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
11 Tage 6 h

@Missx im Ernst kannst du dich nicht mehr erinnern, warum es letzten Sommer so wenige Infizierte gab? Schon den Lockdown von März+April 2020 vergessen?!? Und hätten uns die Urlaubsrückkehrer und Gastarbeiter nicht das Virus wieder eingeschleppt, wäre wir heute noch gut dran!

Missx
Missx
Kinig
10 Tage 21 h

@Gredner
Ab Juni war das Pustertal brechend voll mit Italienern. Anfang August noch immer kein Anstieg der Infektionszahlen. Ab Oktober dann allerdings schon.
Warum bitteschön, wenn sonst jede erneute Welle recht schnell nach den Lockerungen kam?

Neumi
Neumi
Kinig
10 Tage 20 h
@ MissX Die normale Grippe stirbt aus? Davon wusste ich bis dato nichts und im nächsten Jahr ohne Lockdowns wird das auch keiner mehr so sehen. So weit ich mich erinnere, wird jedes Jahr eine Impfung empfohlen, klingt für mich nicht nach Aussterben. Bei niedrigen Temperaturen ist unser Immunsystem stärker belastet. Klar, dass sich dann alle Krankheiten stärker verbreiten. Warum wir heuer wenig Grippefälle haben? Die Maßnahmen helfen auch gegen die Grippe, ganz einfach. Nur ist das Coronavirus ungleich ansteckender und gefährlicher, das wissen die Verantwortlichen auch (nur ein paar Forenschreiber widersprechen dem). Ich kann mich nicht daran erinnern, ob… Weiterlesen »
quilombo
quilombo
Tratscher
10 Tage 19 h

@Gredner, in Zentralbrasilien gibt es keine Temperaturunterschiede zwischen Winter und Sommer. Nur im Süden kann es im Winter, Juni, Juli, August, Minusgrade haben.
Einen besseren Vergleich hat man, wenn man die zwei Bundesstaaten der Usa, Kalifornien und Florida vergleicht, vom Klima her sind beide ähnlich. Kalifornien hat extrem strenge Regeln eingeführt. Monatelange totale Ausgangssperre, usw. Florida tat das Gegenteil, kaum Ausgangssperren, kaum Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wenig Gebrauch der Masken. Ende des Experiments: in Kalifornien waren die Inzidenzzahl und Toten prozentuell mehr als doppelt so hoch wie in Florida.

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
10 Tage 19 h

@Missx die Grippe stirbt doch nicht aus – woher hast du den Senf?!?

Dass es letztes Jehr weniger grippefäle gab, liegt an den Masken, die die leute trugen, da die Masken genauso gegen andere Vireninfektionen schützen. Da Corona aber VIEL ansteckender ist als eine normale Grippe gab es im Verhältnis weniger grippefälle. Stell dir vor, die Leute hätten keine Maske getragen – eine Katastrophe! genau deshalb gab und gibt es ja die Maskenpflicht.

Missx
Missx
Kinig
10 Tage 16 h

@ neumi
Man kann immer ein Haar in der Suppe finden, wenn man will.
Grippe war diesen Winter quasi nicht vorhanden. Stimmt oder stimmt nicht?

Missx
Missx
Kinig
10 Tage 16 h

@Gredner
Und warum war trotz Maskenpflicht Corona trotzdem so präsent und die normale Grippe quasi ausgestorben (im begrenzten Zeitraum versteht sich)?
Bitte Antwort auf diese Frage – bin gespannt

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
10 Tage 15 h

@Missx ich geb ungern zweimal dieselbe Antwort, nur weil jemand nicht lesen kann/will.

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
10 Tage 15 h

@quilombo du verbreitest hier Unwahrheiten. Kalifornien hat etwa 1,9 so viele Einwohner wie Florida, aber nur etwa 1,78 mal so viele Corona-infizierte. Also prozentuell weniger und nicht “mehr als doppelt so viele” Infizierte!!! Zudem war gerade im Juli di Inzidenz in Florida doppelt so hoch wie in Kalifornien – obwohl Florida wärmer/tropischer ist als Kalifornien!

Missx
Missx
Kinig
10 Tage 12 h

Da soll man diskutieren… Es heißt einfach: ist ansteckender und punkt.
80% der Virenträger stecken niemand weiteres an, und 20% nur unter gewissen Umständen. Das sagt ein Experte. Warum war also letzten Juli / August so wenig Hospitalität obwohl gefühlt keiner Maske trug aber trotzdem viel los war im Land und das seit Mai 2020?

Neumi
Neumi
Kinig
10 Tage 10 h

@ MissX Deine Aussage beinhaltet lediglich, dass die Schutzmaßnahmen gegen die Grippe effizienter waren als gegen das aggressivere Corona. Also sicher: ja, dank der Schutzmaßnahmen gab’s heuer weniger Grippe.

Neumi
Neumi
Kinig
10 Tage 10 h

@ MissX ehrlich gesagt weiß ich nicht, worauf du eigentlich hinaus willst. Du scheinst die Meinung der meisten Nicht-Ignoranten zu teilen, dass Corona deutlich ansteckender ist als die Grippe. Damit hast du dir das “Warum” doch schon selbst längst beantwortet.

Ob die Grippe ausgestorben ist oder nicht, wird sich zeigen, sobald es keine Schutzmaßnahmen mehr gibt.

Missx
Missx
Kinig
9 Tage 20 h

@neumi
mach dir nichts draus…

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
12 Tage 9 h
Hallo Erde an SN-Kommentator @mk, das mag alles sein aber soll dieses “Leben” so fortgeführt werden? Konstant 20 bis 30 % des Südtiroler Infektionsgeschehens haben jetzt schon auswärtige Gründe, das wird sich nicht senken lassen, Transit,Gastarbeiter,Badanti,durchziehendes Volk. Das ganze “Opfer” ist spätestens Nonsens wenn Tourismus,Gastarbeiter,Erntehelfer wieder ins Land strömen. Das werden sie händeringend müssen weil Südtirol nicht ohne kann ohne wieder ein alpines Armenhaus zu werden. Auch D und A kann nicht ohne die, nennen wir es ruhig beim Namen, Arbeitssklaven aus Osteuropa. Aktuell kursieren sie zu Hunderttausenden tagtäglich in Europa per LKW. Natürlich haben Lockdowns etwas gebracht. Wirtschaftsvernichtung, Nationalismus,… Weiterlesen »
Staenkerer
11 Tage 18 h

ach des selbsbeweihräuchern, des selber auf de schulter klopfn und des eigenlob sti**** zum himmel!
i konns nimmer hearn!

Staenkerer
11 Tage 16 h

warum gemeindegrenzen schließung?
woaß der virus de grenzen?
warum bar und gosthäuser schliesn?
waoß der virus in uerschied zwischn an gschäft und an gosthaus?
warum de sperre der ondern geschäfte?
woaß der virus in unterschied zwischn Lebensmittel und den rest de ware?
warum nit mit auto zu a wonderung aufbrechen?
woaß der virus ob de erstn km gfohrn wurden?
warum de ausgongssperre?
woaß der virus obs vor oder noch 22buhr isch?
frogn de man nit stelln dorf, gschweigenden drauf a ontwort zu erhoffn wagn konn

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
11 Tage 14 h

Ja hoi @Staenkerer,

das hast du mal richtig sauber zusammengefasst, schöner Feierabendlacher. Wenn es nicht so traurig wäre..
Mit Menschenverstand hat das alles nicht mehr das Allergeringste zu schaffen.
Unfassbar wieviele Menschen das anders sehen..

Auf Wiedersehen in Südtirol

Gustl64
Gustl64
Tratscher
11 Tage 13 h

Staenkerer@ Es geht ja rein darum, dass durch die Sperre weniger Leute zirkulieren und somit weniger Kontakte stattfinden.

Neumi
Neumi
Kinig
10 Tage 20 h
@Staenkerer Ein typischer Warum warum waum Post, dessen Fragen großteils schon längst beantwortet wurden. Aber hier nochmal in der Zusammenfassung. Beschränkung der Ausbreitung Ja, die des Wirts Langer Aufenthalt ohne Maske Ja, Geschäfte: Kurzer Aufenthalt mit Maske Man möchte alle sperren, das ist aber nicht umsetzbar Nein, besser wäre alle zu schließen Weil unsere Eigenverantwortung für den Arsch ist und die Polizei das nicht kontrollieren kann Nein, aber die Polizei Weil Social Distancing entgegen aller Häme die bisher effizienteste Maßnahme ist. Ja, da die Leute abends nachlässiger werden. Wenn es sich leichter verbreiten kann, weiß es: “Is scho schpät” Antworten… Weiterlesen »
Staenkerer
11 Tage 18 h
erklärt mir bitte jemand, wo der unterschied isch ob i mit mundschutz und abstand in der eigenen Gemeinde unterwegs bin oder mit mundschutz und abstand in die nächste oder übernächste gemeinde überwechsel? wo bitte isch der Unterschied ob i mit mundschutz und Abstand vor 22 Uhr oder nach 22 Uhr unterwegs bin? wo bitte ist der unterschied, ob ich in an café eppas trinke oder in an geschäft eppas einkaf? wie bitte kann ein lockdown greifen wenn das land voll lockdown sünder isch, wie ständig behauptet, die sowieso ohne mundschutz, abstand, eigenverantwortung, unterwegs sind? lobt euch solange ihr wollt, ich… Weiterlesen »
berthu
berthu
Universalgelehrter
11 Tage 18 h

So ganz stimmt die Infektionskurve von Anfang bis jetzt aber nicht unbedingt mit den Lockdownzeiten überein. Wenn bei stark sinkenden Infektionszahlen ein Lockdown anfängt…ist die Kurve trotz oder ohne gesunken.

Neumi
Neumi
Kinig
11 Tage 13 h

@ berthu wann war denn so ein Fall? Jedenfalls nicht Anfang Oktober und Anfang Februar.

berthu
berthu
Universalgelehrter
11 Tage 3 h

…von Anfang an…will heißen: ab Januar 2020

Neumi
Neumi
Kinig
10 Tage 16 h

@ berthu das kann nicht ganz stimmen. Januar 2020 waren noch keine Fälle bekannt, außerdem sind die Zahlen nicht ab dem Zeitpunkt kontinuierlich gesunken.

Ich mein das jetzt ganz konrekt: Wann sind die Zahlen ohne Lockdown von alleine gesunken? Wann waren sie hoch und sind danach ohne Lockdown runter? Ein kurzer Zeitraum reicht.

forzafcs
forzafcs
Superredner
11 Tage 18 h

1. warmes Wetter
2. Reduzierung der Tests (Höchststand der Test Anfang März)
3. 70.000 Positiv getestete, die Zahl dürft in Wirklichkeit bei 140.000 Liegen es gibt einfach nicht mehr so viele Menschen die Sich anstecken dazu kommen noch um die 100.000 geimpfte wir sind dann bei der Hälfte.
4. Sehen wir uns den Verlauf der Influenza in den Letzen Jahren an hier im Beispiel 2019 (Quelle https://www.who.int/influenza/surveillance_monitoring/updates/2019_04_29_surveillance_update_340.pdf) sehen wir das die Zahlen genau in diesen Wochen Anfangen zu sinken, genau das selbe passiert jetzt mit Corona, egal ob mit oder ohne Lockdown.

wellen
wellen
Universalgelehrter
11 Tage 16 h

Logisch hilft der Lockdown. Die Frage ist eher wann der beste Angriffspunkt wäre. Ob man ihn präventiv einsetzt, also wenn die Zahlen ansteigen, oder als Rosskur auf dem Höhepunkt det Kurve. Ersteres wäre epidemiologisch besser, aber der Bevölkerung nicht vermittelbar. Zweiteres härter und länger, aber politisch einfacher . Unsere Politiker machen das zweite, Folge: ständig auf und zu. Plus Bevölkerung kriminalisieren. Fazit: völlig daneben.

andr
andr
Universalgelehrter
11 Tage 10 h

Typischer Kommentar der uns aber um gar nichts weiterbringt. Krot gscheide

Fred-Feuerstein
Fred-Feuerstein
Grünschnabel
11 Tage 7 h

Ein Lockdown bringt vielleicht  eine gewisse Reduzierung der Fallzahlen, aber eben auch nicht mehr. Denn das Virus bleibt ja da und wir d auch mit dem zwanzigsten Lockdown nicht weggehen.
Aber die Kollateralschäden werden immer größer. Und die Menschen lassen sich auf Dauer eben auch nicht einsperren.

Pacha
Pacha
Superredner
10 Tage 16 h

Dank den Lokdowns haben die wirtschaftlichen Schäden in Italien ein so gewaltiges Ausmaß erreicht, daß wir kurz vor der Staatspleite stehen. Oder warum musste Mario Draghi kommen?

Rosenrot
Rosenrot
Tratscher
10 Tage 13 h

Der Lockdown bringt tatsächlich etwas: eine abgewürgte Wirtschaft, von der einige Bereiche seit bald einem Jahr nicht mehr arbeiten dürfen und sich noch dazu mit lächerlichen Unterstützungsmaßnahmen zufrieden geben müssen! Jeder, der weiter arbeiten konnte, hat mit dem Lockdown kein Problem, weil sein Gehalt Monat für Monat auf sein Konto geht, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie es in Zukunft weitergeht! 

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