Die Unglücksstelle wurde gesperrt

Ein Toter bei Güterzug-Unglück in München

Samstag, 20. Juni 2026 | 11:02 Uhr

Von: APA/dpa/

Nach dem Güterzug-Unglück in München in der Nacht auf Samstag gibt es nun ein Todesopfer, wie die Polizei bekannt gab. Nähere Angaben zur Person lagen zunächst nicht vor. Bei dem Vorfall stürzten gegen 1.40 Uhr zwei unbeladene Waggons eines Güterzugs von einer Eisenbahnbrücke etwa fünf Meter in die Tiefe. Aus noch ungeklärten Gründen waren zuvor zwei Güterzüge zu dem Zeitpunkt beim Rangieren auf der Eisenbahnbrücke zusammengestoßen, wie eine Polizeisprecherin vor Ort sagte.

Durch die Kollision sei einer der Züge entgleist, woraufhin zwei Waggons von der Brücke hinuntergefallen seien. Mit dem einen Ende lagen die beiden Waggons daraufhin nebeneinander auf der Schleißheimer Straße, während sich das andere Ende noch auf der Brücke befand. Am Samstagmorgen begann die Bergung der Waggons – wie lange sie dauern wird, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Es wurde damit gerechnet, dass die Unglücksstelle im Stadtteil Milbertshofen möglicherweise noch bis Sonntag gesperrt bleiben könnte.

Keine Folgen für den Regional- und Fernverkehr

Im Regional- und Fernverkehr sollte es auch keine Einschränkungen geben: Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt wird. Die Schadenshöhe ließ sich noch nicht abschätzen.

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