Nach weiteren vier Verdächtigten wird gefahndet

Einbrüche in Trient und Bozen: Vier Festnahmen

Dienstag, 22. Januar 2019 | 14:09 Uhr

Bozen – Die Polizei hat im Rahmen der Opferation „Black Point“ vier Männer festgenommen, die für rund 30 Wohnungseinbrüche zwischen Bozen und Trient verantwortlich sein sollen. Nach vier weiteren mutmaßlichen Komplizen wird noch gefahndet.

Bereits am 17. Jänner hat die Staatspolizei von Trient gemeinsam mit ihren Kollegen aus Bozen vier Hausdurchsuchungen durchgeführt, bei denen ein Teil der Beute sichergestellt werden konnten.

Geleitet wird die Untersuchung von der Trientner Staatsanwältin Maria Colpani, die insgesamt Vollstreckungsbefehle gegen acht Männer aus Albanien und Moldawien ausgestellt hat.

Die Ermittlungen wurden nach einer Einbruchsserie im Sommer in Trient in die Wege geleitet. Während sich die ersten Wohnungseinbrüche im Juli und im August zugetragen haben, ist es Ende Oktober bis Anfang November zu einer zweiten Serie gekommen.

Fünf der 30 Einbrüche haben sich in Bozen ereignet. Dass es sich stets um dieselben Täter handelt, davon gingen die Ermittler aufgrund der ähnlichen Vorgangsweise aus.

Die mutmaßlichen Eindringlinge schlugen stets in der Nacht zu. Fenster- oder Türflügel auf Balkone wurden zerstört, um ins Innere der Wohnungen zu gelangen – manchmal in höher gelegenen Stockwerken.

In einer Wohnung in Spini di Gardolo im Trentino befand sich der mutmaßliche Stützpunkt der Bande. Eine junge Frau, die der kriminellen Organisation angehören soll, hatte die Wohnung gemietet und stellte es den Albanern zur Verfügung. Von dort aus sollen die Einbrüche ausgeführt worden sein. Anschließend kehrten die Täter dorthin wieder zurück, wie die Ermittler vermuten.

Bevor die Bande zuschlug, sollen mögliche Ziele auch beschattet worden sein. Ihre Beutezüge sollen sie mit einem weißen FIAT Grande Punto durchgeführt haben, der in Trient mehrmals gesehen wurde.

Nicht alle mutmaßlichen Mitglieder sind im Trentino ansässig, einige haben ihren Wohnsitz auch in anderen Provinzen. Am 10. Oktober hat die Polizei ein mutmaßliches Mitglied aus Albanien auf frischer Tat ertappt und verhaftet. Dabei konnte bereits ein großer Teil der Beute sichergestellt werden, die in den vergangenen Monaten ergattert wurde.

Der Mann war Mann war verhaftet worden, als er versucht hatte, die Beute in einem Pkw mithilfe zweier Komplizen nach Albanien zu bringen. Auch diese beiden Männer wurden am 17. Jänner 2019 verhaftet.

An den Festnahmen waren neben der Staatspolizei von Trient und Bozen auch jene von Mailand beteiligt. Die Männer wurde von ihren Wohnungen in die Gefängnisse von Trient, Bozen und Verona überstellt.

Die Polizei von Bozen gibt in diesem Zusammenhang auch ein paar Tipps, um sich vor Einbrechern zu schützen, und empfiehlt Bürgern, das Licht anzulassen und die Türen gut zu verschließen, wenn sie das Haus verlassen. Außerdem sollte man Nachbarn darum bitten, das Postfach zu entleeren, falls man über längere Zeit verreist ist.

Bemerkt man in seiner Umgebung etwas Verdächtiges, sollte man unbedingt die Notrufnummer 112 wählen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Einbrüche in Trient und Bozen: Vier Festnahmen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Paul
Paul
Universalgelehrter
24 Tage 10 h

Criminals welcom offene Grenzen

typisch
typisch
Universalgelehrter
24 Tage 9 h

Warte nur darauf bis jemand das ganze so űberdreht und die schuld salvini zuschiebt

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
24 Tage 10 h

mensch lott mi de nia derwischn. altro che facharbeiter, jo, ober in einbrüche

Staenkerer
24 Tage 5 h

in einbruch hobn se schun in meister, ban obhaun sein se sell zum glück no mit!
bravo den ordnungshüter!
jetz no an richter de de gsetze ausreizt, nor passts!

Iatz woll
Iatz woll
Grünschnabel
24 Tage 9 h

Kompliment & danke den Ordnungskräften! Schaugn ob iatz a wieder die Kommentare kemm, de sein lei do die Leit zu strofn!?

Kibra
Kibra
Neuling
24 Tage 2 h

Salvini soll gegen diese Verbrecher so hart vorgehen wie gegen die illegalen Einwanderer.

longwolf
longwolf
Tratscher
24 Tage 1 h

Kibra, würde auch tun, wenn er nicht ständig gegen linksgrün ankämpfen müßte.

Kibra
Kibra
Neuling
24 Tage 2 h

wo ist das Problem natürlich bei der Justiz weil Morgen sind sie eh wieder auf freien Fuß.

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