Von: luk
Bozen – Der Gesundheitszustand des 20-jährigen Elektrikers, der am Donnerstagmorgen bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle am Dominikanerplatz schwer verletzt wurde, sind weiterhin ernst, aber stabil. Der junge Mann liegt rund 36 Stunden nach dem Unfall noch immer auf der Intensivstation des Bozner Krankenhauses.
Der aus Albanien stammende und in Trient wohnhafte Arbeiter erlitt bei dem Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Die Ärzte versuchen derzeit, die Folgen der Kopfverletzung so weit wie möglich einzudämmen.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 9.00 Uhr. Der 20-Jährige stand auf einer Leiter in etwa 2,5 Metern Höhe, um Arbeiten an der elektrischen Anlage durchzuführen, als er ausrutschte und zu Boden stürzte. Beim Aufprall schlug er mit dem Kopf auf und verlor sofort das Bewusstsein. Arbeitskollegen leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst.
Die Einsatzkräfte stabilisierten den Verletzten vor Ort, intubierten ihn und brachten ihn anschließend ins Krankenhaus.
Die Carabinieri führten die notwendigen Erhebungen durch und beschlagnahmten die Leiter. Die Baustelle im Gebäude am Dominikanerplatz wurde nicht gesperrt, die Arbeiten wurden fortgesetzt. Eine detaillierte Anzeige wird an die Staatsanwaltschaft übermittelt, die über mögliche weitere Ermittlungen entscheiden wird.
Parallel dazu überprüft das Landesarbeitsinspektorat die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Nach ersten Erkenntnissen trug der Arbeiter zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Schutzhelm, berichtet die Zeitung Alto Adige.




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