Zehnjähriger Todestag

Esther, Barbara und Helmut: „Lebendig und unvergessen“

Samstag, 09. Februar 2019 | 09:43 Uhr

Villanders – Am 10. Februar jährt sich der Tod von drei jungen Menschen aus Villanders zum zehnten Mal. „Es tut noch sehr weh, vor allem, wenn der Todestag näher rückt“, sagt Marianne Baumgartner laut einem Bericht des Tagblatts Dolomiten. Sie ist die Mutter der beiden Schwestern Esther und Barbara, die mit Helmut Fink 2009 bei einem Busunglück in Peru ums Leben kamen. Für die Dorfgemeinschaft und für ihre Lieben werden die drei allerdings immer „lebendig und unvergessen“ bleiben.

Aaron Rabensteiner, der beim Busunglück in Peru dabei war, hat seine drei Freunde verloren, er selbst überlebte.

Um seine Trauer zu verarbeiten, hat Aaron, der ebenfalls aus Villanders stammt, Jahre später ein Buch mit dem Titel: „Ich habe überlebt – Busfahrt ohne Wiederkehr“ geschrieben. Und er besuchte das Armenviertel von Quito, wo er mit seiner damaligen Freundin Barbara beim Projekt „Para dar Esperanza“ („Um Hoffnung zu geben“) drei Monate gearbeitet hat.

Im Jahr 2016 ist Aaron Rabensteiner mit Pfarrer Artur Schmitt, der ihn nach dem Unglück begleitet hat, an den Unfallort zurückgekehrt. „Für mich war das sehr wichtig und eines der intensivsten Erlebnisse überhaupt. Ich bin für all diese Momente dankbar“, verrät Aaron Rabensteiner.

Die Überzeugung, dass Barbara, Helmut und Esther irgendwann mit Aaron weiter reisen werden, schenkt ihm Zuversicht.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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2 Kommentare auf "Esther, Barbara und Helmut: „Lebendig und unvergessen“"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Mutti
Mutti
Superredner
6 Tage 13 h

Schun 10 johr her.. Wie die zeir vergeat, ober die errinnerung vergeat nia..

nikki
nikki
Tratscher
6 Tage 5 h

So long schun her und trotzdem werd man es nia vergessen.
So unsagbar tragisch.
I glab man sollte öfters dankbor sein, für oll des wos man hot .

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