Arbeiter aus Marokko verletzt

Flammen in der Nacht: War es Brandstiftung?

Dienstag, 17. Juli 2018 | 10:25 Uhr

Bozen – In der Nacht auf Montag ist die Feuerwehr in Bozen zu einem Wohnungsbrand im Arbeiterwohnheim in der Sigmundskroner-Straße ausgerückt.

Wie berichtet, gab es einen Verletzten. Er hatte sich vor den Flammen auf den Balkon geflüchtet, aber dennoch eine Rauchgasvergiftung erlitten.

Medienberichten zufolge soll der Wohnungsbrand auf Brandstiftung zurückgehen. Das behauptet der 43-jährige Mann marokkanischer Herkunft. Vor allem ein verbrannter dunkler Fleck im Eingangsbereich soll darauf hindeuten, dass das Feuer von jemand gelegt wurde.

Laut dem Bewohner, der im Krankenhaus behandelt wird, soll jemand eine brennbare Flüssigkeit auf die Tür gegossen und sie dann angezündet haben.

Zuvor soll der Täter allerdings noch laut an die Tür geklopft haben, damit der Bewohner die Gefahr bemerkt und dem Tod entgehen kann. Dies sagte ein Nachbar aus, der in der Nacht die Klopfgeräusche gehört haben will.

Der Marokkaner konnte die Warnung jedoch laut eigenen Angaben nicht hören, da er gerade mit den Kopfhörern Musik hörte.

Die Angaben müssen nun von den ermittelnden Behörden überprüft werden.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Flammen in der Nacht: War es Brandstiftung?"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Staenkerer
30 Tage 10 h

maaaa … werd olleweil sicherer de stodt, seit sich de SVP gedankn über a sicherheitspaket mochn …

Gescheide
Gescheide
Tratscher
29 Tage 21 h

Die SVP schnürt hier das Sicherheitspaket für sich selbst und nicht für die Bürger. Das dürfen wir nicht verwechseln! Um die Bürger geht es bei diesen ganzen neuen Interessen und Einsichten sicher nicht…

Martha
Martha
Grünschnabel
30 Tage 16 h

Bozen ist sicher !!!

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